
                               
               1&1 Highway SpeedBase und der PC
                               
                               
                     Softwarebeschreibung
                      Inhaltsverzeichnis

1 KONZEPTION DES GERTES                                    3
 
 1.1 PC-Schnittstelle                                       4
 
 1.2 Telefonfunktion                                        5
 
 1.3 Telefonanlage                                          5

2 INBETRIEBNAHME                                            5
 
 2.1 Anschlu der SpeedBase                                 5
 
 2.2 Systemvoraussetzungen                                  6
 
 2.3 Installation der Software                              6
  2.3.1 Starten der Installation                            7
  2.3.2 Vorgehen whrend der Installation                   7
  2.3.3 Stand nach der Installation                         8
 
 2.4 Programmierung der SpeedBase mittels Software          9

3 ARBEITEN MIT DER SOFTWARE                                11
 
 3.1 SpeedBase Einrichtung                                 11
 
 3.2 SpeedBase Wahlhilfe                                   12
 
 3.3 SpeedBase Capi View                                   13
 
 3.4 SpeedBase FLASH-Load                                  13
 
 3.5 T-Online Decoder                                      14
 
 3.6 RVS-COM Software                                      14
  3.6.1 Konzept                                            15
  3.6.2 Transfermaster                                     15
  3.6.3 Terminal                                           15
  3.6.4 CommCenter / MultiReceiver                         15
  3.6.5 Senden und Empfangen von Faxen                     16
  3.6.6 CAPI Modems                                        17
  3.6.7 Anrufbeantworter                                   17

4 TIPS ZUR FEHLERSUCHE                                     17

5 ANHANG                                                   18
 
 5.1 Glossar                                               18
 
 5.2 Leistungsdaten RVS-COM Lite fr Windows               19
 
 5.3 Leistungsdaten RVS-COM Lite fr Windows95             20
 
 5.4 Technische Daten SpeedBase                            21
 
 5.5 Prinzipschaltbild                                     23
 
 

1   Konzeption des Gertes

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde.

Sie haben die 1&1 Highway SpeedBase erworben. Wir mchten
Ihnen als erstes erklren, um was fr ein Gert es sich dabei
genau handelt, da wir einige Eigenschaften eingebaut haben,
die in dieser Zusammenstellung einzigartig sind.

Sie haben:

      Einen PC mit mindestens 486/66 MHz oder schnellerem
       Prozessor
      Eine HighSpeed UART 16550 (bei neueren PCs standardmig
       eingebaut, kann bei lteren PCs als Steckkarte nachgerstet
       werden)
      Windows 3.11 oder Windows 95
      Einen ISDN Mehrgerteanschlu mit DSS1 Protokoll (der Euro-
       ISDN Anschlu der DTAG)
   
Sie wollen:

      Die volle ISDN-Geschwindigkeit fr Ihre Datenbertragungen
       nutzen
      Einen mglichst einfachen Umstieg von analoger
       Anschlutechnik auf ISDN
      Ihr analoges Telefon weiterbenutzen
      Ihr analoges Modem weiterbenutzen
      Die Rufernummer angezeigt bekommen
      Eine Anruferliste mit Rckrufmglichkeit
      Die derzeit schnellste FAX Lsung fr PCs am Markt um die
       Telefonkosten niedrig zu halten (bis zu 14.400 Bit/s in Sende
       und Empfangsrichtung)
      Eine komplette Home Office Lsung mit FAX,
       Anrufbeantworter, Internetzugang auf dem PC

Die 1&1 Highway SpeedBase erfllt alle oben genannten
Forderungen und bietet Ihnen einen mglichst einfachen
Einstieg ins ISDN mit allen seinen Leistungsmerkmalen. Wir
haben dazu ein Komplettpaket aus Software und Hardware
geschnrt, welches Ihnen die Funktionalitt bietet, die man
sonst nur von ISDN-Steckkarten und a/b-Wandlern her kennt.

Die SpeedBase funktionert sofort nach der Verbindung mit dem
ISDN-Netz automatisch. Sie knnen sofort telefonieren oder
Faxe empfangen. Die Programmierung der SpeedBase erledigen Sie
nach der Softwareinstallation dann in Ruhe mit einem
Windowsprogramm, welches Ihnen bei der Einrichtung unter die
Arme greift.

Bei der SpeedBase mssen Sie den PC nicht ffnen, sondern Sie
verwenden zur Datenkommunikation nur die serielle
Schnittstelle, die Ihr PC besitzt. Kein Suchen nach freien
Interrupts oder freien Speicherbereichen mehr. Auch hier gilt:
Anstecken, Software installieren, Datenkommunikation starten.

Die 1&1 Highway SpeedBase ist ein a/b-Wandler mit 2 analogen
Anschlssen und LC-Display, einer RS232 Datenschnittstelle mit
CAPI-Interface unter Windows sowie zugehriger Software (ISDN-
Komplettpaket).

Man knnte das Gert auch als eine kleine Telefonanlage mit
ISDN-Telefon Funktionalitt und eingebautem ISDN-Modem
bezeichnen.

Die SpeedBase kann als Tischgert neben dem Computer betrieben
werden. Sie stellt in dieser Betriebsart eine Art "analoges
ISDN-Telefon" dar und bietet eine ISDN-Datenschnittstelle zum
Faxen und Datentransfer. Weiterhin knnen Sie den T-Online
Decoder zum Zugang zum T-Online nutzen und sich ins Internet
einwhlen.

Der Telefon- und der Datenpart des Gertes funktionieren
unabhngig voneinander ohne gegenseitige Beeinflussung.

Die Software in der SpeedBase ist in einem FLASH-ROM abgelegt
und ber ein Windows Programm nachladbar. Wichtige
Einstellungen der Box werden in einem EEPROM abgelegt, das
heit, alle von Ihnen vorgenommenen Programmierungen bleiben
erhalten.

Das Neue an dem Gert ist die Integration einer seriellen CAPI-
Schnittstelle, die eine Dual Mode CAPI 1.1/2.0 unter Windows
3.11 und Windows 95 bietet. Bei Betrieb mit einer HighSpeed
UART mit Bitratenverdopplung (230 kBit/s) werden zwei volle
ISDN B-Kanle mit 2x64 kBit/s transparent zur Verfgung
gestellt. Bei einer handelsblichen 16550 UART ist seriell ein
B-Kanal nutzbar.

Mglich wird das Konzept nur durch die hohe Rechenleistung,
die in der Box zur Verfgung steht (36 MIPS, ARM RISC Core).
Die Box arbeitet aktiv, das heit sie erledigt alle
Datenprotokolle selbst. Insbesondere fr Fax Anwendungen ist
die Box damit geeigneter als passive ISDN-Karten, die zur
Protokollabwicklung wertvolle Prozessorzeit beanspruchen.

1.1 PC-Schnittstelle
   Durch die Anbindung der SpeedBase an den PC ber die
    serielle Schnittstelle kann die SpeedBase als ein ISDN-Modem
    betrieben werden. Durch die Integration der CAPI-Schnittstelle
    (Common Application Interface) in Windows konnte auf die
    Steuerung ber AT-Befehle verzichtet werden.
    Zum Lieferumfang gehren:
 
     -   32-Bit-Capi 2.0 fr Windows95
     -   16-Bit-Capi 2.0 und 16-Bit-Capi 1.1 fr Windows 95 und
         Windows 3.11

Diese Treiber werden von der Installationsroutine automatisch
installiert. Auf diesen Treibern aufbauend luft die
mitgelieferte ISDN-Kompettsoftware, die im wesentlichen
folgende Leistungsmerkmale untersttzt:

     -   FAX Senden/Empfangen mit bis zu 14.400 Bit/s
     -   Anrufbeantworter
     -   T-Online Decoder, X.75 Terminal, Mailbox (Client und 
         Server)
     -   Bereitstellung von CAPI-Modems (vergleichbar dem CAPI
         Subsystem!)
     
   Im Lieferumfang sind weiterhin folgende Programme
    enthalten:

     -   SpeedBase Einrichtprogramm, mit dem Ihre SpeedBase
         komfortabel vom PC aus programmiert werden kann, und das fr
         jeden analogen Anschlu die angefallenen Gebhren aufsummiert.
     -   SpeedBase Flash zum Updaten der Firmware der SpeedBase
     -   SpeedBase Wahlhilfe, ein Programm, das Ihnen die Anwahl
         vom PC aus ermglicht, und Ihnen eine Datenbank zur Verfgung
         stellt, in der Sie Anrufdaten und -notizen verwalten knnen.

1.2 Telefonfunktion

Die SpeedBase erlaubt den Anschlu von analogen Endgerten an
das ISDN mit all seinen typischen Leistungsmerkmalen. Die ISDN-
typischen Informationen werden im eingebauten LC-Display
dargestellt. Hier erscheinen in einer zyklischen Darstellung
die eingerichteten MSNs, evtl. eingerichtete Rufumleitungen,
eine Anruferliste (10 Eintrge), aus der ber die
Analogtelefone gewhlt werden kann und die
Gesamtgebhrensumme. Bei einem kommendem Ruf wird die
Rufernummer sowie die gerufene MSN angezeigt.

1.3 Telefonanlage

   Zustzlich bietet die SpeedBase Funktionalitten einer
    Telefonanlage. Es sind die gngigen Features wie kostenlose
    interne Verbindungen zwischen den angeschlossenen Gerten,
    Rckfrage, Halten, Makeln, Vermitteln, 3er Konferenz,
    Wiederanruf bei erfolgloser Vermittlung sowie Pick Up 
    realisiert. Smtliche Merkmale werden ber
    Kennziffernprozeduren gesteuert. Jeder analoge Port hat eine
    sofortige Amtsverbindung. Eine Null mu nicht vorgewhlt
    werden.
   Die programmierbare Rufumleitung wird ber die
    Vermittlungsstelle realisiert. (nur beim Komfortanschlu). Die
    Anlage wertet eine geschaltete Gebhreninformation aus
    (gesondertes Leistungsmerkmal im ISDN) und fhrt im LC-Display
    einen Gebhrensummenzhler.

Eine detaillierte bersicht ber alle Leistungsmerkmale
entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Benutzerhandbuch.

2   Inbetriebnahme

2.1 Anschlu der SpeedBase

Schlieen Sie bitte die SpeedBase so an, wie es im Kapitel 1
in den Abschnitten 1.1 bis 1.2 des beigelegten
Benutzerhandbuchs dargestellt ist. Aus Platzgrnden soll an
dieser Stelle auf nochmalige Wiederholung verzichtet werden.
Die Programmierung der Funktionen ber die angeschlossenen
analogen Endgerte wird im Kapitel 2 des Benutzerhandbuchs
erlutert. Wesentlich komfortabler lt sich die SpeedBase
ber Ihren PC programmieren. Dies wird in den folgenden
Abschnitten beschrieben.

2.2 Systemvoraussetzungen

   Betriebssystem::

     -   Windows 3.11 (Windows for Workgroups)
     -   Windows 95.

   Hardwarevoraussetzungen:

     -   PC mit mindestens einem 486 DX 2 / 66 MHz Prozessor
     -   8 MB Hauptspeicher (Bei Windows 95 Systemen wird fr ein
         zgiges Arbeiten die Hauptspeichergre 16 MB empfohlen)
     -   Bei leistungsschwcheren Systemen kann keine Garantie fr
         eine fehlerfreie Funktion gegeben werden.
     -   Die serielle Schnittstelle mu mit einem UART des Typs
         16550 oder besser (bitratenverdoppelte UARTs) ausgerstet
         sein, um die volle ISDN Geschwindigkeit nutzen zu knnen.
         Langsamere Bausteine vom Typ 16450 oder 8250 knnen zu
         Fehlfunktionen fhren, die keinen Betrieb der SpeedBase
         zulassen. In diesem Fall mu Ihr Rechner mit einer Steckkarte
         mit UART 16550 Chip ausgerstet werden.

Sie knnen feststellen, mit welchem UART-Baustein Ihr System
ausgestattet ist, indem Sie in der DOS-Umgebung das Programm
MSD.EXE starten. Im Abschnitt COM Ports knnen Sie die
Information ber den verwendeten UART-Baustein unten im
Statusfenster ablesen. Bitte beachten Sie, da MSD.EXE nicht
aus einer DOS-Box unter Windows gestartet werden sollte. Die
Ergebnisse knnen verflscht sein.

Tip: Bei Windows 95 drcken Sie bitte in der Startphase die
Taste F8, um das Auswahlmen fr die Startmodi zu erhalten.
Hier whlen Sie bitte die Option "Eingabeaufforderung" an. In
der Eingabeaufforderung geben Sie bitte MSD.EXE ein. Es kann
allerdings Windows 95-Installationen geben, die kein MSD.EXE
besitzen. In dem Fall booten Sie bitte mit einer DOS
Bootdiskette und starten von dort das passende MSD.EXE,
welches auf der Diskette vorliegen mu.

Die SpeedBase-Software ist fr den parallelen Betrieb der
beiden B-Kanle ohne Einschrnkungen ausgelegt. Der UART-
Baustein 16550 kann mit maximal 115.200 Bit/s betrieben
werden. In diesem Fall kann die Bandbreite beider B-Kanle nur
zu circa 75% genutzt werden.

Falls Ihr PC mit einem bitratenverdoppelten UART-Baustein
ausgestattet ist, knnen Sie die Kapazitt beider B-Kanle
voll nutzen (128 kBit/s).

2.3 Installation der Software

Alle folgenden Erklrungen gelten sowohl fr Windows 3.11 (
Microsoft Corporation) als auch fr Windows 95 (  Microsoft
Corporation). Etwaige Abweichungen sind gesondert
gekennzeichnet.


2.3.1    Starten der Installation

   Starten von der CD-ROM:

     -   Die Installation der einzelnen Softwarepakete erfolgt von
         der beigelegten CD-ROM, sowie von den Treiberdisketten.
         Installieren Sie bitte erst die Treiberdisketten. Nach
         Abschlu der Installation mu der Rechner neu gestartet
         werden, damit die installierten Treiber aktiv werden !
     
     -   Legen Sie nun bitte die CD-ROM mit der
         Installationssoftware in Ihr CD-ROM-Laufwerk. Starten Sie im
         Stammverzeichnis der CD-ROM das Programm SETUP.EXE. Eine
         nochmalige Installation der Treiber von CD kann unterbleiben.

   Starten der Diskettenversion:

     -   Die Softwarepakete knnen von der CD-ROM auch auf
         Disketten kopiert werden, um die Software auf Rechnern ohne CD-
         ROM Laufwerk zu installieren.
      
     -   Kopieren Sie bitte aus den Verzeichnisbumen jeweils die
         mit DISKn ( n = Nummer von 1 bis letzte Diskette) bezeichneten
         Verzeichnisse komplett auf je eine Diskette, wobei Sie die
         Disketten mit der jeweiligen Nummer kennzeichnen sollten. Zur
         Installation starten Sie von der ersten Diskette des Satzes
         das Programm SETUP.EXE.

Sowohl Treiber/Dienstprogramme als auch die beiliegende RVS-
COM Komplettsoftware werden mit Hilfe des InstallShields (
Microsoft Corporation) installiert. Dies ist eine
mengesteuerte Installationsoberflche, die eine vollstndige
Entfernung der kompletten Software aus dem System zu einem
spteren Zeitpunkt gestattet.

2.3.2    Vorgehen whrend der Installation

Whrend der Installation werden zwei sehr wichtige
 Betriebsparameter abgefragt:

     -   COM-Port, an dem die SpeedBase angeschlossen ist.
      
      Bitte tragen Sie hier die korrekte COM-Schnittstelle, an der
      die SpeedBase angeschlossen ist, ein. Die nderung der
      Schnittstelle kann nur ber eine Neuinstallation erfolgen.
     
     -   Baudrate
      
      Bitte tragen Sie hier die verwendete Baudrate fr die
      Kommunikation PC <-> SpeedBase ein. Die Standardeinstellung
      wird in den meisten Fllen 115.200 Bit/s sein. Nur dann, wenn
      Sie mit einer bitratenverdoppelten Schnittstellenkarte
      arbeiten, knnen Sie hier 230.400 Bit/s eintragen.
     
 Tip: Kommt es bei der Installation zur Fehlermeldung,
 da bestimmte Dateien nicht kopiert werden knnen, so
 kann es daran liegen, da eine vorher installierte RVS
 Software oder andere Programme noch bestimmte
 Systemmodule belegen. In diesem Falle mssen Sie die RVS
 Software, das CommCenter oder andere Programme, die auf
 die CAPI Schnittstelle zugreifen, beenden und die
 Installation neu starten.

Starten Sie bitte nach der Installation den PC neu, um die
Treiber zu aktivieren.

   Vorgehen bei einem Software-Update:
 
 Wenn Sie ein Update der Software durchfhren, mchten wir Sie
 bitten auf folgende Reihenfolge zu achten:

    -   Beenden des CommCenters (W95) oder eines laufenden
        MultiReceivers (W3.11)
    -   Deinstallieren der laufenden Software ber Systemsteuerung
        / Software oder den Aufruf des Programmes "UnInstall" aus der
        "1&1 Highway SpeedBase"-Gruppe
    -   Neuinstallation durch Starten des SETUP.EXE Programmes
    -   Rechner neu hochfahren, um Treiber zu aktivieren
    -   CommCenter oder Multireceiver neu starten


2.3.3    Stand nach der Installation

Auer den installierten Programmpakten, die in der separaten
Dokumentation beschrieben sind, werden bei der
Grundinstallation zwei neue Programmgruppen erzeugt erzeugt,
deren Programme mit dem Explorer (Windows 95) oder dem
Programmanager (Windows 3.11) gestartet werden knnen. Es
handelt sich um folgende Pakete:

Paket 1: 1&1 Highway SpeedBase: Treiber und Applikation

    CAPI View        Online berwachung der aktiven
                     Verbindungen
    Wahlhilfe        Wahlhilfe Software
    Einrichtung      Programmierung der 1&1 Highway
                     SpeedBase
    FLASH Loader     Einspielen einer neuen Systemsoftware
                     ins FLASH-ROM der Box
    Readme           Letzte Informationen zum System
    UnInstall        Deinstallation des Programmpaketes

Das Paket beinhaltet weiter:

    CAPI 1.1 / 2.0 16 Bit (Windows 3.11 und Windows 95)
    CAPI 2.0 32 Bit fr Windows 95

Die Dual Mode CAPI wird automatisch beim Systemstart
aktiviert. Es wird dabei keine Startmeldung auf dem Bildschirm
ausgegeben. Die CAPI Module sind standardgem implementiert,
was bedeutet, da sie mit allen sauber programmierten CAPI
Anwendungen fehlerfrei arbeiten.

In einer DOS-Box steht den Anwendungen keine CAPI-
Schnittstelle zur Verfgung.

Paket 2: 1&1 RVS-COM fr Windows / 1&1 RVS-COM fr Windows 95

     Transfermaster         Zentralmodul fr den
                            Datentransfer
                            (X.75/EuroFileTransfer/BTX)
    Installations-Assistent Installation und Einrichtung
                            des Programmes
    Terminal                Terminal-Programm fr
                            Mailboxzugnge /
                            T-Online
    Online Dokumentation    Dokumentation in
                            elektronischer Form
    UnInstall               Deinstallation des
                            Programmpaketes
    CommCenter (W95)        Kommunikationszentrum fr Windows
                            95
    diverse Programme (W3.11)  Einzelteile des
                            Programmpaketes unter 3.11

Nach der Installation wird automatisch der
Installationsassistent der RVS-Software gestartet, der alle
Betriebsparameter der RVS-Software abfragt und das System
entsprechend konfiguriert.

Unter Windows 95 wird nach erfolgreicher Installation
automatisch das CommCenter gestartet und in der sogenannten
Toolbar installiert (standardmig rechts unten im Windows 95
Desktop). Das CommCenter ist verantwortlich fr die Rufannahme
bei FAX- Anrufbeantworter- oder dem Mailboxbetrieb. Das
CommCenter wird nur dann beendet, wenn der Knopf "Beenden"
bettigt wird. Ein Zuklappen des Fensters alleine beendet das
Programm nicht, da das CommCenter ja immer aktiv sein mu, um
ankommende Rufe zu erkennen.

Unter Windows 3.11 mu das dazu entsprechende Programm
"Multireceiver" konfiguriert werden, um die gleiche Funktion
auszuben. Bis auf die Programmoberflche ist die
Funktionalitt beider Varianten identisch.

2.4 Programmierung der SpeedBase mittels Software

Die Programmierung der SpeedBase sollte gleich nach der
eigentlichen Inbetriebnahme erfolgen, und wird nachfolgend
anhand eines Beispiels erlutert. Dazu starten Sie bitte die
Einricht-Software aus der Programmgruppe "1&1 Highway
SpeedBase".

Im Auslieferzustand reagiert die Anlage ohne Ausnahme auf alle
MSNs, da heit Sie bekommen alle ankommenden Anrufe
signalisiert, ohne eine MSN programmiert zu haben. Ist der PC
im Sammelruf eingetragen (Einrichtung, Maske Sammelruf, der PC
mu in der Liste angekreuzt sein, Auslieferzustand), so
bekommt er alle kommenden MSNs signalisiert. Dies gilt nur
solange keine MSN in der SpeedBase programmiert wurde.

Bei der Programmierung der ersten und aller folgenden MSNs
gilt folgende Regel fr die Signalisierung zum PC:

      Der PC bekommt fr jede MSN, die in der Anlage
       programmiert wurde, eine Signalisierung.
   
      Im CommCenter (Windows 95) oder dem Multireceiver (Windows
       3.11) kann einer MSN ein digitaler Service (z.B. EFT) und ein
       analoger Service (FAX oder Anrufbeantworter) zugeordnet
       werden. D.h. der PC kann anhand der kommenden Dientekennung
       entscheiden, wie er auf diesen Anruf reagieren soll.

Grundstzlich kann jedem Port genau eine MSN zugeordnet
werden. Der PC wird dabei wie ein analoger Port gehandhabt.
Der Sammelruf, dem ebenfalls eine eigene MSN zugeordnet werden
kann, dient der Zusammenfassung der Ports unter einer
gemeinsamen Rufnummer. Jeder Port, der im Sammelrufschema
eingetragen ist, wird parallel zu seiner ihm zugeordneten MSN
auch unter der Sammelruf MSN erreicht. Fr den PC gilt, da
dieser generell alle in der Anlage programmierten MSNs
gemeldet bekommt.

Beispielkonfiguration: Sie haben zwei analoge Telefone an  der
SpeedBase angeschlossen. Die Telekom hat Ihnen drei Rufnummern
(MSNs) mit den Nummern 123450, 123451 und 123452 zur Verfgung
gestellt.  Sie  wollen  die SpeedBase  so  programmieren,  da
folgende   Funktionen  den  folgenden  Rufnummern   zugeordnet
werden:

Rufnummer Funktion
123450    Sammelruf fr beide Telefone (beide Telefone
          sollen klingeln)
          PC nimmt Eurofile Transfer an - digitaler Dienst
123451    Telefon am Port 1 klingelt
          PC nimmt einen X.75 T70 NL-Datenanruf entgegen -
          digitaler Dienst
123452    PC nimmt ein FAX entgegen - analoger Dienst


Programmierschritte:
1.  Bitte geben Sie in der Eingabemaske Anlage die
 Landesvorwahl fr Deutschland, sowie die rtliche Vorwahl ein.
 Das Format ist dabei beispielsweise fr Montabaur mit der
 Vorwahl "02602":
 
                      "49*2602"
 
 Sie mssen also bei der Eingabe die Null bei der Landesvorwahl
 ("049" fr Deutschland) sowie bei der Ortsnetzvorwahl
 weglassen.
 
2.  Die Zuordnung der MSNs mu in der SpeedBase-
 Einrichtsoftware und in der RVS-Software vorgenommen werden.
 
 a) Einstellen der SpeedBase
 In der Maske fr Port 1 geben Sie bitte die MSN 123451 ein. In
 der Maske fr Port 2 geben Sie nichts ein. In der Maske fr
 den PC geben Sie die MSN 123452 ein. In der Maske Sammelruf
 geben Sie nun abschliessend die MSN 123450 ein. Damit werden
 die MSNs fr die angeschlossenen Gerte definiert.
 
 Sie knnen an dieser Stelle die Amtsberechtigungen, den
 Gebhrenfaktor und die Rufnummernunterdrckung fr die
 einzelnen Ports programmieren.
 
 b) Einstellen der RVS-Software
 Die Zuordnung der MSNs zu den digitalen Protokollen erfolgt
 im CommCenter (Windows 95) beziehungsweise dem MultiReceiver
 (Windows 3.11). Damit werden die Datendienste (FAX,
 EuroFileTransfer usw.) den MSNs zugeordnet.
 
3.  Sie knnen nun die Daten mit dem Auswhlen des Menpunkts
 "Anlage programmieren" in die SpeedBase bernehmen. Die
 gewhlten MSNs erscheinen im jetzt LC-Display. Bei der
 Programmierung wechseln die Eingabemasken kurzzeitig von einer
 Zahl zu einem Fragezeichen und zurck. Damit wird angezeigt,
 da die Werte in die Anlage programmiert und gleich wieder zur
 Kontrolle zurckgelesen werden.

Achtung: Sie knnen eine Rufumleitung nur von einem Endgert
aus durchfhren. Die Einrichtsoftware gestattet daher keine
Eingabe durch den PC, sondern nur die Anzeige einer
eingerichteten Rufumleitung. Diese wrde ebenfalls im LC-
Display angezeigt.

Die SpeedBase fhrt 4 verschiedene Gebhrenzhler, die eine
komfortable Gebhrenauswertung gestatten. Dazu mu allerdings
im Amt die Gebhrenbermittlung freigeschaltet sein
(Leistungsmerkmal AOC-E oder AOC-D). Im LC-Display und unter
der Maske Anlage wird der Gesamtgebhrenzhler der SpeedBase
angezeigt. Alle an den einzelnen Anschlssen (Port 1, Port2
und PC) aufgelaufenen Gebhren werden hier summiert. Fr die
beiden analogen Ports und den PC werden separate
Gebhrenzhler gefhrt. Die in den jeweiligen Masken angezeigt
werden. Jeder Gebhrenzhler kann einzeln zurckgesetzt
werden.

Tip: Im Men Datei befindet sich der Menpunkt Drucken, der
dem Benutzer die aktuelle Anlagenkonfiguration mit den
Zhlerstnden der einzelnen Gebhrenzhler ausdruckt. Vor
jedem Rcksetzen der Zhler sollte zur Dokumentation ein
Ausdruck erfolgen.


3   Arbeiten mit der Software

3.1 SpeedBase Einrichtung

Die Einrichtsoftware dient der Programmierung der SpeedBase.
Alle wichtigen Anlageneinstellungen knnen damit einfach
programmiert werden. Der Funktionsumfang ist:

        MSN Programmierung fr Einzelports, PC und Sammelruf
        Speicher und Laden von Anlagenprofilen als Datei
        Verwaltung von 3 Einzelsummenzhler und dem Gesamtzhler
         der Anlage (auch im LC-Display sichtbar). Alle Zhler sind
         separat lschbar.
        Ausdruck der aktuellen Systemkonfiguration inklusive der
         Gebhrenzhlerstnde
        Einrichten von Amtsberechtigungen
        Programmierung der Rufnummernunterdckung
        Eingabe des Gebhrenfaktors
        Programmieren der Teilnehmer am Sammelruf
        Freie Namenszuweisung der analogen Ports in der
         Programmoberflche

Tip: Alle im Sammelruf eingetragenen Teilnehmer werden ber
die dort angegebene MSN erreicht. Der Sammelruf sollte die
Grundeinstellung fr alle Gerte sein. Mit dieser Nummer
werden alle Teilnehmer erreicht.

Hinweis: Die Gebhrenauswertung erfolgt fr die gesamte Anlage
und fr jeden Anschlu. ber die Einrichtsoftware knnen die
einzelnen Zhler jederzeit ausgelesen und zurckgesetzt
werden.

Alle weiteren Funktionen der Einrichtsoftware entsprechen den
in der Bedienungsanleitung beschriebenen
Kennziffernprozeduren. Bitte lesen Sie die Funktionsweise dort
im einzelnen nach.

3.2 SpeedBase Wahlhilfe

Die Wahlhilfe dient der computeruntersttzten Wahl von
Rufnummern vom PC aus. Die Wahlhilfe fhrt eine Datenbank mit
Rufnummern.

   Um eine Wahl aus dem PC heraus durchzufhren, whlen Sie
    in der Wahlhilfe den Menpunkt "Whlen". Geben Sie
    anschlieend die gewnschte Rufnummer und das zu verwendende
    Telefon an. Sie werden durch ein blinkendes Telefonhrer-
    Symbol aufgefordert, den Hrer an dem entsprechenden Telefon
    abzuheben. Wenn der Hrer dann abgenommen wird, whlt die
    SpeedBase die vom PC gesendete Nummer, als wenn sie am Telefon
    eingegeben worden wre (Blockwahl). Die Verbindung zum
    Zielteilnehmer wird hergestellt.
    Die Rufnummer bleibt in der SpeedBase 30 Sekunden aktiv. Wird
    whrend dieser Zeit der Hrer nicht abgehoben, so verwirft die
    SpeedBase die Nummer.

   Bei kommenden Anrufen mit Rufnummernbermittlung (zum
    Beispiel aus dem ISDN-Netz) ffnet die Wahlhilfe automatisch
    ein Statusfenster am Windows Bildschirm (es knnen auch andere
    Aktionen eingestellt werden), welches den kommenden Ruf mit
    Angabe der Rufnummer und der gerufenen MSN meldet. Liegt die
    Anrufernummer in der Datenbank vor, so wird der dort vermerkte
    Name und Kommentar im Anruffenster angezeigt.

Bei aktivierter Wahlhilfe werden die kommenden Anrufe in einem
Journal protokolliert. Das Journal arbeitet online auf dem PC
und ist unabhngig von der Anrufliste in der Box zu
betrachten. Es wird nur auf dem PC gefhrt. Nur wenn der PC
angeschaltet und die Wahlhilfe aktiv ist, wird das Journal
fortgefhrt.

3.3 SpeedBase Capi View

Dieses Werkzeug erlaubt die berwachung der aufgebauten
Verbindungen vom PC aus und zeigt den aktuellen Status der
CAPI-Schnittstelle an. Ist eine Gebhrenbermittlung
freigeschaltet (Komfortanschlu), werden darber hinaus die
aktuellen Gebhren der aufgebauten Verbindung, sowie weitere
Informationen angezeigt.

Es kann eine Protokolldatei der CAPI View Statusausgaben
generiert werden. Diese finden Sie im SpeedBase-Verzeichnis
unter dem Namen CAPIVIEW.LOG. Dort sind in alle
Verbindungsdaten protokolliert.

Ein Statusknopf ermglicht die gezielte Deaktivierung der
CAPI. Wenn die CAPI inaktiv ist, kann ber ein
Terminalprogramm wie das Hyperterminal unter Windows 95 direkt
auf die serielle Schnittstelle, an der die SpeedBase
angeschlossen ist, zugegriffen werden. Nach Aktivierung der
CAPI ist der serielle Port wieder belegt und kann nicht mehr
von anderen Applikationen verwendet werden. Falls es Probleme
bei der Kommunikation mit der SpeedBase geben sollte, kann ein
definierter Zustand ber die Deaktivierung/Aktivierung der
CAPI hergestellt werden.

Wenn CAPI View gestartet wird, nachdem ein anderes Programm
schon eine Datenverbindung aufgebaut hatte, werden die zu
dieser Aktion gehrenden Meldungen nachtrglich angezeigt.
CAPI-View gestattet Ihnen somit einen Blick in die
unmittelbare Vergangenheit der Datenverbindung. Damit knnen
Ursachen fr z.B. eine fehlgeschlagene Verbindung festgestellt
werden. (Netzmeldungen wie BESETZT oder hnliches).

Das CAPI View-Programm sollte permanent im Hintergrund laufen,
damit Sie einen berblick ber die aktuelle Belegung der B-
Kanle und eine Anzeige der aktuellen Gebhren fr die gerade
laufende Datenverbindung erhalten.

Anmerkung 1: CAPI View zeigt nur die Daten des PCs an. Es ist
nicht mglich, Daten der analogen Anschlsse wie gerufene
Nummer oder hnliches anzuzeigen.

Anmerkung 2: Die Protokolldatei gestattet zusammen mit der
Gebhrenanzeige eine detaillierte Auswertung der fr den
Datenverkehr aufgelaufenen Gebhren.

3.4 SpeedBase FLASH-Load

Um fr die Zukunft gerstet zu sein, besitzt die SpeedBase die
Mglichkeit, da Sie sich selbst problemlos und schnell eine
neue Firmware einspielen kann. Dabei bleiben alle Ihre
Einstellungen in der SpeedBase (wie z.B. die MSNs oder
eingestellte Rufumleitungen) erhalten.

Ein solches Update kann jederzeit rckgngig gemacht werden,
in dem die ursprngliche Version der Firmware wieder in die
SpeedBase berspielt wird.. Diese liegt jeder ausgelieferten
SpeedBase immer bei und wird beim Installieren der
Programmpaketes im Programmordner abgelegt. Die Dateiendung
ist immer .BIN.

Whrend des eigentlichen Programmiervorganges wird die
SpeedBase deaktiviert. Whrend dieser Zeit knnen keine
Telefongesprche entgegengenommen oder gefhrt werden. Die
gesamte Programmierung dauert mit allen Schritten circa 1
Minute. Danach ist die SpeedBase wieder voll funktionsfhig.
   
So gehen Sie vor:
   
      Um eine neue Firmware in Ihre SpeedBase einzuspielen, mu
       diese als Datei bei Ihnen auf einem Datentrger vorliegen. Die
       Datei knnen Sie sich zum Beispiel aus einer Mailbox oder ber
       das Internet holen.
   
      Bitte prfen Sie vor dem Updaten der SpeedBase die
       aktuelle Version der Firmware. Diese knnen sie im LC-Display
       nach dem Einschalten der SpeedBase rechts in der unteren Zeile
       ablesen.
   
      Beenden Sie alle laufenden CAPI-Applikation, die mit ISDN
       arbeiten. Insbesondere sollten Sie unter Windows 95 das
       CommCenter beenden.
   
      Nach dem Start des Programms FLASH-Load aus der 1&1
       Highway SpeedBase Programmgruppe, whlen Sie bitte die Datei
       mit der neuen Software aus. Die Endung der Datei ist .BIN.
       Starten Sie die Programmierung. Das Programm zeigt nun
       detailliert den Fortschritt der Programmierung an.
   
      Wenn die Programmierung erfolgreich beendet ist, luft die
       SpeedBase automatisch an. Im LC-Display wird in der unteren
       Zeile die aktuelle Softwareversion angezeigt. Prfen Sie bitte
       zur Sicherheit, ob die Version richtig ist.
   
Falls bei der Programmierung der SpeedBase eine Unterbrechung
auftritt (z.B. ein Stromausfall oder ein abgezogenes serielles
Kabel), starten Sie das FLASH-Load Programm erneut und
wiederholen Sie die Programmierung. Die SpeedBase wartet nach
einer Unterbrechung immer auf eine neue Programmierung und ist
bis zu deren erfolgreichen Abschlu deaktiviert.


3.5 T-Online Decoder

Der T-Online Decoder verschafft Ihnen den Zugang zum T-Online-
Dienst der Telekom (frher BTX). Das Programmpaket befindet
sich auf der beiliegenden CD und ist in der dazugehrigen
Dokumentation ausreichend beschrieben. Die SpeedBase arbeitet
am besten mit der Version 1.2 oder hher des Decoders
zusammen.



3.6 RVS-COM Software

Die beiliegende ISDN-Komplettsoftware der Firma RVS
Datentechnik liegt in zwei Varianten fr Windows 3.11 und
Windows 95 vor. Beide Versionen sind im Leistungsumfang
identisch. Die Software gehrt zu den fhrenden
Komplettpaketen fr ISDN-Datenanwendungen

3.6.1    Konzept

Die RVS-COM Software stellt Ihnen alle Mglichkeiten von ISDN
auf Ihrem PC zur Verfgung:

       Datentransfer mit vielen verschiedenen Protokollen (z.B.
        X.75, V.100 usw.)
       Fax Gruppe 3 (Senden und Empfangen)
       Anrufbeantworter
       Zugang zum Internet

Nach der Installation der Software werden Sie mit Hilfe eines
Installationsassistenten durch die Konfiguration der Software
schrittweise gefhrt, so da ein separates Handbuch nicht
notwendig ist. Nach der Konfiguration steht ihnen der volle
Umfang der im Anhang aufgelisteten Leistungsmermale der
Software zur Verfgung.

3.6.2    Transfermaster

Der Transfermaster ist die Kommunikationszentrale fr den
Datentransfer mit verschiedenen Protokollen. ber die Auswahl
der Rufnummer und des Datenprotokolls knnen Sie eine
Datenverbindung zu beliebigen Gegenstellen aufbauen.

Ein spezielles Highlight ist die Mglichkeit unter dem
Eurofile Transfer-Protokoll mit Unterverzeichnissen zu
arbeiten.

Tip fr Windows 95-Benutzer: Da das Eurofile Transfer-
Protokoll keine bermittlung von langen Dateinamen untersttzt
(Windows 95), kann bei einer Verbindung zu einer SpeedBase
Mailbox alternativ das Protokoll X.75 T70 NL gewhlt werden.
Dann werden im Fenster auch lange Dateinamen angezeigt.

Die Bedienung des Transfermasters ist in der Online
Dokumentation vollstndig beschrieben.

3.6.3    Terminal

Das Terminal-Programm untersttzt Sie beim Einwhlen in ISDN
Mailboxen. Dateien knnen per Z-Modem empfangen oder gesendet
werden..

Die Bedienung des Terminal-Programms ist in der Online
Dokumentation vollstndig beschrieben.


3.6.4    CommCenter / MultiReceiver

Das CommCenter ist die Kommunikationszentrale unter Windows
95. In der Windows 3.11-Variante bernimmt diese Funktion das
MultiReceiver-Programm. Diese Programme stellen die Funktionen
Mailbox, Anrufbeantworter und Faxempfnger fr kommende Anrufe
zur Verfgung.

Hinweis: Nach dem Systemstart vergeht eine Zeit von circa 10
Sekunden, bis sich das RVS-CommCenter bei der CAPI-
Schnittstelle anmeldet. Erst dann ist die Empfangsbereitschaft
hergestellt.

Tip: Durch die private Mailbox-Funktion knnen Sie schnell und
problemlos Daten auszutauschen. Hierzu whlen Sie ein
Verzeichnis aus, in das Sie die fr den Datenaustausch
vorgesehenen Dateien kopieren. Das CommCenter bzw. der
MultiReceiver wird anschlieend fr dieses Verzeichnis
konfiguriert. Weisen Sie nun eine Rufnummer dem
EuroFileTransfer oder dem X.75 T70 NL Protokoll zu und
aktivieren die Empfangsbereitschaft. Nun kann Ihre SpeedBase
angerufen werden und fr den Anrufer sieht ihr PC wie eine
normale Mailbox aus.

Die Bedienung des CommCenters bzw. des MultiReceivers ist in
der Online Dokumentation vollstndig beschrieben.


3.6.5    Senden und Empfangen von Faxen

Das Versenden von Faxen erfolgt nach entsprechender
Einrichtung der RVS-Software wie das Drucken auf einem
Drucker.

Sie erstellen mit einer beliebigen Textverarbeitung ein
Dokument, welches Sie faxen wollen. Whlen Sie in der
Druckereinrichtung unter Windows95 auf das Microsoft FAX und
unter Windows 3.11 das RVSFAX aus. Starten Sie den Ausdruck.
Dannach werden Sie aufgefordert die Rufnummer des
Faxempfngers einzugeben. Anschlieend erfolgt der Fax-Versand
automatisch durch die RVS-COM Software. Sie mssen nur noch
das Ende der Datenbertragung abwarten.

Wenn eine FAX-bertragung aktiv ist, kann man im Statusfenster
des RVS-FAX den Fortschritt des Fax-Versandes verfolgen.

Wenn Sie die Empfangsbereitschaft fr FAX aktiviert haben,
erfolgt ein automatischer FAX-Empfang durch Ihren PC, sobald
ein FAX-Anruf erfolgt. Unter Windows 95 wird Ihr FAX im
Microsoft Exchange abgelegt. Dort knnen Sie es wie eine Mail
ansehen und ausdrucken. Unter Windows 3.11 wird es im
Posteingangskorb abgelegt.

Tip: Zum Test der Empfangsbereitschaft Ihres PC-Faxes knnen
Sie ber ein analoges Telefon die eingestellte FAX -Nummer
anrufen.. Sie werden dann Sie einen hohen Pfeifton hren.

Die Bedienung des FAX-Programms ist in der Online
Dokumentation vollstndig beschrieben.

3.6.6    CAPI Modems

Unter Windows95 werden standardmig CAPI Modems eingerichtet,
die in der Arbeitsweise dem CAPI Subsystem fr Windows95
entsprechen, dieses aber NICHT bentigen. RVS realisiert dabei
seine eigene Lsung. Die CAPI Modems knnen Sie in Verbindung
mit dem DF Netzwerk verwenden, um zum Beispiel den
Internetzugang ber das PPP-Protokoll zu realisieren.

Die Bedienung, Einrichtung und Funktionsweise der CAPI Modems
ist in der Online Dokumentation vollstndig beschrieben.

3.6.7    Anrufbeantworter

Analog zum FAX-Betrieb kann Ihr PC auch als Anrufbeantworter
eingesetzt werden. Hierzu mssen Sie das CommCenter oder den
MultiReceiver fr die Rufannahme als Anrufbeantworter
konfigurieren.

Die Bedienung des Anrufbeantworters ist in der Online
Dokumentation vollstndig beschrieben.


4   Tips zur Fehlersuche

1.  Steckerverbindungen
 Wenn unverstndliche Fehlfunktionen der SpeedBase bei der
 Inbetriebnahme auftreten sollten, so berprfen Sie bitte, ob
 alle Stecker richtig verbunden sind. Insbesondere prfen Sie
 bitte, ob die Stecker fr ISDN und seriellen Anschlu nicht
 vertauscht wurden. Ebenfalls sollten Sie die korrekte
 Verdrahtung des ISDN-Anschlues berprfen.
 
2.  Amtswhlton
 An den angeschlossenen Telefonen mu nach dem Abheben des
 Hrers ein Amtswhlton hrbar sein. Ist dies nicht der Fall,
 prfen Sie bitte den korrekten Anschlu der Adapterkabel
 Western - TAE.
 
3.  Selbstanruf
 Die korrekte Verbindung zum ISDN-Netz kann durch einen
 Selbstanruf berprft werden. Das eingebaute Relais mu dann
 hrbar "klicken".


5

Anhang

5.1 Glossar

ISDN    Integrated Sevices Digital Network. Das digitale
Telefonetz.

MSN      Multiple Subscriber Number. Die maximal 10
         verschiedenen Rufnummern, die Ihnen von der Telekom
         fr Ihren Anschlu bereitgestellt werden.

EFT       Euro File Transfer. Ein Datenprotokoll, mit dem Sie
          Dateien ber das ISDN-Netz versenden knnen.

B-Kanal  Ein Datenkanal des ISDN. In einem B-Kanal werden 64
         kBit/s bertragen. Ein Normaler ISDN-Anschlu besitzt
         zwei B-Kanle, die vollkommen unabhngig voneinander
         arbeiten.

X.75    Ein Standard Datenprotokoll fr die Datenbertragung.

CAPI     Softwareinterface fr den Zugriff von Windows
         Applikationen auf das ISDN

Pick Up  bernahme eines Anrufes vom anderen Apparat aus

Firmware Interne Software eines Gertes

 Microsoft ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft
Corporation

 Windows ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft
Corporation

5.2

Leistungsdaten RVS-COM Lite fr Windows

Basisfunktionen
   CAPI 1.1 und CAPI 2.0 ISDN-Untersttzung
   Untersttzung der verschiedenen ISDN-Protokolle (X.75,
    Btx, Bitratenadaption V.110, ...)
   COM-Port / Modem-Untersttzung
    T-Online (Datex-J / Btx) - RVS-CEPT-Decoder
   volle Darstellung des CEPT-Standards inkl. der 80-Zeichen-
    Darstellung
   beliebige Bildgre und optimale Ausnutzung der
    Farbpalette
   Online-Mausbedienung
   Seitenabspeicherung und -ausdruck
   Protokollierung und Sitzungsmitschnitt
   Telesoftware-Download (3 in 4, Transparent, FIF)
   Untersttzung des deutschen T-Online, des Schweizer Swiss
    Online (inkl. Filetransfer) und des sterreichischen Btx
  
Terminal
   Terminalemulationen: PC-ANSI, TTY, VT52/100/220, IBM 3101
   Transferprotokolle: X-Modem, X-Modem CRC, Y-Modem, Y-Modem-
    g, Y-Modem-Batch, Z-Modem, RVS-Highspeed
   Protokollierung und Sitzungsmitschnitt
    Dateitransfer / Eurofiletransfer
   Dateitransfer per Drag & Drop
   Z-Modem-basiertes Spezialprotokoll und ISDN-
    Eurofiletransfer (ETS 300 075)
  
Fax
   Untersttzung von Fax Gruppe 3 (Softfax)
   Mailverwaltung, Adreverwaltung, Faxviewer und Windows Fax-
    Druckertreiber
  
Anrufbeantworter
   WAV-Konvertierung der Sprachdaten, d.h. Aufnahme und
    Wiedergabe ber Soundkarte
  
Mailbox
   Fax- / Data- / Voice-Empfang
   integrierte EFT-Mailbox mit Gastzugang
  


5.3

Leistungsdaten RVS-COM Lite fr Windows95

Basisfunktionen
   erweiterter Windows 95 Modem-Support fr ISDN-Karten
   CAPI 1.1 und CAPI 2.0 ISDN-Untersttzung (Windows NT nur
    CAPI 2.0)
   Untersttzung der verschiedenen ISDN-Protokolle (X.75,
    Btx, Bitratenadaption V.110, ...)
   TAPI-Untersttzung
   OLE-Untersttzung und Inplace-Aktivierung
   MAPI-Untersttzung
  
Internet
   Internet Browser (Microsoft Internet Explorer)
   Untersttzung von ISDN-Zugngen
   Zugangsscripts fr gngige Provider wie Compuserve, T-
    Online
    T-Online (Datex-J / Btx) - RVS-CEPT-Decoder
   volle Darstellung des CEPT-Standards inkl. der 80-Zeichen-
    Darstellung
   beliebige Bildgre und optimale Ausnutzung der
    Farbpalette
   Online-Mausbedienung, Seitenabspeicherung und -ausdruck
   Protokollierung und Sitzungsmitschnitt, Telesoftware-
    Download (3 in 4, Transparent, FIF)
   Untersttzung des deutschen T-Online, des Schweizer Swiss
    Online (inkl. Filetransfer) und des sterreichischen Btx
  
Terminal
   Terminalemulationen: PC-ANSI, TTY, VT52/100/220, IBM 3101
   Transferprotokolle: X-Modem, X-Modem CRC, Y-Modem, Y-Modem-
    g, Y-Modem-Batch, Z-Modem, RVS-Highspeed
   Protokollierung und Sitzungsmitschnitt
  
Eurofiletransfer
   Dateitransfer per Drag & Drop aus der Explorer-Oberflche
    (Remote Explorer)
   Z-Modem-basiertes Spezialprotokoll und ISDN-
    Eurofiletransfer (ETS 300 075)
  
Fax
   Untersttzung von Fax Gruppe 3 (Softfax, d.h. Fax G3
    senden und empfangen bis zu 14.400 bit/s ber passive ISDN-
    Karten)
   Integration in Microsoft Exchange und den Windows 95
    Druckertreiber
   Fax-Spooler (hnlich Druckerspooler / Warteliste) mit
    Anzeige aller Ausgangsdokumente und Status / Fortschritt des
    aktuell versendeten
  
Anrufbeantworter
   Integration in Microsoft Exchange
   WAV-Konvertierung der Sprachdaten, d.h. Aufnahme und
    Wiedergabe ber Soundkarte
  
Mailbox
   Fax- / Data- / Voice-Empfang
   integrierte EFT-Mailbox mit Gastzugang
  
ISDN-Modems
   ISDN-CAPI-Untersttzung fr alle Modem-basierten
    Anwendungen
   Untersttzung der verschiedenen ISDN-Protokolle (X.75,
    BTx, Bitratenadaption V.110, ...)
   Redirektion auf VCOMM-Basis (COM-Port): somit knnen alle
    Windows 95- und Win16-Programme die ISDN-Modems nutzen


5.4

Technische Daten SpeedBase

Produktbeschreibung

Umschreibung: "Kleine Telefonanlage mit eingebauter aktiver PC
               ISDN-Karte"

   Gehuse:  stehendes Tischgehuse mit Wandmontage-
             Mglichkeit

             Anschlsse:   S0 ISDN Mehrgerteanschlu
             2 x a/b
             1 x RS232 Datenschnittstelle (bis 230.4 kBit/s)
             
             Ausstattung:  LC-Display: Anzeige der Rufnummer,
             Wahl aus der Anrufliste,
             Gebhrensumme (ISDN-Tischtelefonfunktionalitt)
             
             Telefonieren: - TK-Anlagenfunktionalitt auf den
             analogen Ports
             (Makeln, Vermitteln, Rckfrage, Rufumleitung,
             Anklopfen,
             Gebhrenauswertung, ISDN-Amtsmerkmale etc.)
             - Anrufliste, Wahl aus der Anrufliste ber
             analoges Telefon
             - 4 MSNs einrichtbar (2 x a/b, 1 x Sammelruf, 1 x
             PC)
             - Sammelruf
             - MFV oder IWV automatisch
             - V.34+ fhig
             - Neue Betriebssoftware ber die serielle
             Schnittstelle nachladbar (Flash-ROM). Nachrstung
             von Leistungsmerkmalen mglich
             
             Daten:   - Schnelle ISDN-Datenbertragung ohne
             ffnen des Rechners ber serielle PC-
             Schnittstelle. Installation ohne ffnen des
             Rechners.
             - Internetzugang ber ISDN
             - Auf dem PC CAPI Schnittstelle (Dual Mode: 1.1
             und 2.0) fr Windows (3.11 und 95).
             Softwareseitig identisch zu einer aktiven ISDN-PC-
             Steckkarte
             - Untersttzung der Softwarepakete T-Online, RVS-
             COM (FAX, EFT, Kommunikationsmodul,
             Anrufbeantworter). Teles-Online in Vorbereitung.
             - Einrichtsoftware unter Windows (3.11 und 95),
             Wahlhilfesoftware unter Windows inclusive Pop Up
             bei kommendem Ruf.
             - Nutzung eines B-Kanales ber die serielle
             Schnittstelle bei Verwendung eines High-Speed
             UART (Baustein 16550) im PC.
             - Nutzung von 2 B-Kanlen ber die serielle
             Schnittstelle bei Verwendung eines High-Speed
             UART mit Bitratenverdopplung im PC.
             


Technische Daten

                   Abmessungen:  208 x 172 x 58 mm (B x H x
                   T)
                   
                   Gewicht: ca. 460 g
                   
                   S0-Schnittstelle:  DSS1
                   
                   a/b-Schnittstelle: Westernbuchse RJ 45/11
                   Reichweite 2 x 50 .
                   Speisung 22V=; 24 mA
                   
                   Rufsignalisierung: 50 V; 50 Hz
                   Klirrfaktor  15%
                   Rufstrombelastung fr 3 Wecker
                   Schleifenerkennung  10 ms
                   
                   Stromversorgung:   Steckernetzgert
                   primr 230 V; +6% -10%
                   sekundr 10,5 V=; 24 V=; 48 V
                   
                   Installation: Tischgert oder Wandmontage
                   
                   Umgebungstemperatur:    0 ...+40 C
                   
                   Luftfeuchtigkeit:  Umweltklasse 3.1 nach
                   ETS 3000 19-1-3
                   
                   Klimatisierung:    keine
                   
                   Kunststoff:   ABS, schwer entflammbar
                   (Europa-Serie)
                   
                   Datenprotokolle:   im B-Kanal (Schicht 1):
                   -Transparent (64 kBit/s) fr Telefonie
                   -HDLC-Framing (64 kBit/s) als Grundlage
                   fr
                    +   X.75
                    +   T.70 (Datenpaketdienst)
                   -V.110 asynchron fr serielle
                   Datenbertragung und
                    Ratenanpassung an RS232
                   
                   im B-Kanal (Schicht 2):
                   -Transparent fr
                    +   Telefonie
                    +   V.110
                   -X.75 Single Link (ISO 7776) fr Daten-
                   Paketdienst
                    (Mailboxen, Basis fr Euro-Filetransfer)
                   -T.70 fr Datex-J
                   
                   im B-Kanal (Schicht 3):
                   -Transparent
                   -ISO 8208 fr Euro-Filetransfer
                   
                   Sonstiges:    Flash EEPROM
                   



