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|    SUPPORT-INFO
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|          Titel: Hinweise zu ELSAfax fuer Windows 3.0
|    Suchwoerter: ELSAfax
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|      Dateiname: ELSAFAX3.TXT
|    ELSA ONLINE: 
|     CompuServe: 
|    ELSA FaxBox: 
|       SUP-Pfad: \SUPPORT\D\FAX
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|          Datum: 25.10.95
|          Autor: my/dh
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| Copyright (c) 1995 ELSA GmbH, Aachen (Germany)
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| ELSA GmbH, Sonnenweg 11, D-52070 Aachen     Niederlassung ELSA Inc., USA
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|   Tel.    +49/0-241-9177-0                    Tel.   +1-408-565-9669
|   Fax     +49/0-241-9177-600                  Fax    +1-408-565-9650
|   Modem   +49/0-241-9177-981                  Modem  +1-408-565-9630
|   ISDN    +49/0-241-9177-7800
|   FaxBox  +49/0-241-9177-4
|   CIS     GO ELSA
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|   Support Datenkommunikation  Hotline +49/0-241-9177-112
|                               Faxline +49/0-241-9177-113
|   Support Computergrafik      Hotline +49/0-241-9177-211
|                               Faxline +49/0-241-9177-213
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Uebersicht
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Diese Datei enthaelt wichtige Hinweise zu Systemvoraussetzungen, 
Installation, Update, Hard- und Softwarekonfiguration sowie Be-
trieb von ELSAfax fuer Windows Version 3.0


INHALT
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- Unterstuetzte Modems

- Systemvoraussetzungen

- Konfigurationshinweise zu Hard- und Software

  - Einstellungen der Systemhardware
  - Schnittstellenbaustein (UART)
  - Hinweise zur Softwarekonfiguration
  - Hinweise zu zusaetzlich installierter Hardware

- Hinweise zum Betrieb von ELSAfax Version 3.0

  - Installationsprogramm
  - In der Anwendung
  - Serienbriefe und Rundsendungen mit ELSAfax
  - Erstellen von Serienfaxen mit WinWord und ELSAfax
  - Drucken von Faxdateien mit ELSAfax
  - Bereitstellen von Dokumenten mit ELSAfax

- Erlaeuterungen zum Veraendern der Faxdeckblaetter bzw. Kurzfaxe 
  in ELSAfax fuer Windows


Unterstuetzte Modems
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ELSAfax fuer Windows Version 3.0 unterstuetzt folgende ELSA-Modems:

  MicroLink 2440T/TR
  MicroLink 2460TL/PC/MC
  MicroLink 14.4T/TL/TM/PC/MC
  MicroLink 24oooTL
  MicroLink 288ooTL
  MicroLink 14.4TQ
  MicroLink 28.8TQV


Systemvoraussetzungen
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Der stoerungsfreie Betrieb von ELSAfax fuer Windows Version 3.0 ist im
Normalfall mit IBM-kompatiblen PCs mit mindestens 386er CPU und
33MHz mit installiertem Windows 3.1 oder Windows fuer Workgroups 3.11
moeglich. Es koennen jedoch aufgrund unguenstiger Konfiguration von
Hard- und/oder Software auch bei 'nominal schnelleren' Systemen
Performance-Probleme im I/O-Bereich auftreten. Diese verhindern dann
haeufig einen fehlerfreien Betrieb von ELSAfax fuer Windows 3.0 sowie
auch anderer Software, die mit hoher Geschwindigkeit auf die
COM-Schnittstelle eines PCs zugreift. Treten beim Zugriff auf die
Schnittstelle Probleme auf, sollte das entsprechende System anhand
der folgenden Punkte auf Hard- bzw. Softwarekonflikte untersucht
werden.


Konfigurationshinweise zu Hard- und Software
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Einstellungen der Systemhardware
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Erfahrungsgemaess weisen die Einstellungen im Rechner-BIOS ab Werk
haeufig unnoetige Waitstates im Speicherzugriff und I/O-Bereich auf.
Dies fuehrt zu einer Verlangsamung des Gesamtsystems unter Windows
und insbesondere zu seltenem Abruf von an der COM-Schnittstelle
eintreffenden Daten. Dies kann einen Ueberlauf der Datenpuffer
hervorrufen. Bei Problemen, wie z.B. Abbruch waehrend der
Uebertragung, kann das Optimieren der Waitstates im BIOS des
Rechners Abhilfe schaffen.


Schnittstellenbaustein (UART)
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ELSAfax arbeitet rechnerseitig mit einer Datenrate von
19200 bit/s. Diese Geschwindigkeit ist zu hoch fuer den veralteten
Schnittstellenbaustein des Typs 8250. Fuer den z.Zt. ueberwiegend
verwendeten Typ 16450 bewegt man sich damit bereits im
Grenzbereich des Chips. Aufgrund fehlertoleranter Programmierung
des Schnittstellenzugriffs sollte der Betrieb von ELSAfax 3.0
damit jedoch normalerweise fehlerfrei moeglich sein. Bei
Performance-Problemen des Systems und zum fehlerfreien Betrieb
unserer Modems mit einer Geschwindigkeit groesser als 9600 bit/s
empfehlen wir dringend den Einsatz des gepufferten
Schnittstellenbausteins Typ 16550 (zu erwerben im Fachhandel, 
auch vorhanden auf unserer Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen-
karte ELSA COMFAST).


Hinweise zur Softwarekonfiguration
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- Der Einsatz von Plattenkomprimierern wie Stacker oder
  Doublespace kann zu Problemen fuehren.

  * Abhilfe: deinstallieren - Aktivierter Schreib-Cache kann
             zu Aussetzern an der Schnittstelle und Programmabbruechen
             fuehren.
  * Abhilfe: SMARTDRV /X - Schreib-Cache aus bei DOS 6.x
             SMARTDRV /C - Schreib-Cache aus bei DOS 5.0
  * Ausnahme: Notebooks mit Stromspar-Funktion (Festplatte
              schaltet sich automatisch ab), da waehrend eines Neustarts der
              Festplatte die zu schreibenden Daten bis zum erneuten
              Erreichen der Festplatten-Betriebsbereitschaft gepuffert
              werden muessen.

- Speicherresidente DOS-Programme, die auf den COM-Port zugreifen,
  (z. B. Fax-Programme mit Hintergrund-Empfang) koennen ein
  fehlerhaftes Verhalten unter Windows hervorrufen.
  * Abhilfe: Programm/Treiber-Aufruf aus der CONFIG.SYS bzw.
             AUTOEXEC.BAT entfernen und Rechner neu starten.

- Treten beim Drucken von Dokumenten Probleme auf, liegt dies
  haeufig an inkompatiblen Druckertreibern.
  * Abhilfe: Einen Standard-Druckertreiber aus dem Lieferumfang
             von Windows 3.1 bzw. WfW 3.11 installieren. Ist kein
             Treiber fuer Ihren Drucker vorhanden, verwenden Sie
             den aehnlichsten Druckertreiber bzw. den Treiber
             fuer ein Vorgaengermodell.
  Beispiel:  Ausdruck auf HP550C mit aktuellem Treiber fuehrt zu
             einem Fehler oder einer leeren Seite. Installation
             des HP500 Treibers und Ausdruck von Faxen ueber diesen
             Treiber fuehrt zu korrekten Ausdrucken.

- Aktivierte Bildschirmschoner wie z.B. 'After Dark' benoetigen
  haeufig so viel Rechenleistung, dass mit der verbleibenden System-
  Performance ein Abfragen des COM-Portes in entsprechender
  Geschwindigkeit nicht mehr moeglich ist. Fehlerhafter Faxempfang
  ist dann die Folge.
  * Abhilfe: Bildschirmschoner abschalten, bzw. den
             eingebauten Blank-Screen von Windows 3.1/3.11 benutzen.

- Es exsistieren Windows-Programme, die DEBUG-Informationen auf
  COM 1 ausgeben, wenn kein Debug-Programm laeuft. Dazu gehoeren
  alle mit Borland-Compilern und entsprechendem Compiler-Switch
  erstellten Programme.
  * Abhilfe: Entsprechende Programme beenden oder das Modem auf
             COM 2 betreiben.

- Einige Kommunikationsprogramme ersetzen den Windows-eigenen
  COM-Treiber COMM.DRV durch einen eigenen (anderer Name) oder
  modifizierten (gleicher Name, anderer Inhalt) Treiber, der nicht
  dieselben Eigenschaften wie der Microsoft-Treiber besitzt.
  * Abhilfe: Den Original Microsoft-Treiber in der Version von Anfang
             1994 verwenden (Erhaeltlich u.a. in der ELSA ONLINE Mail-
             box, selbstentpackende Datei PCI_COM.EXE) und den Eintrag
             "COMMDRV=COMM.DRV" in der SYSTEM.INI ueberpruefen.

- Treiber, die Soundblaster-Ausgaben auf dem PC-Lautsprecher
  vornehmen, benoetigen hohe Rechenleistung und beeintraechtigen
  damit haeufig die Bedienung des COM-Ports in ausreichender
  Geschwindigkeit.
  * Abhilfe: Treiber deinstallieren.

- In der Windows-Systemkonfiguration ist unter Anschluesse/
  Einstellungen fuer die benutzte Schnittstelle eine
  Geschwindigkeit von 19200 bit/s einzustellen. Weiterhin
  muessen die Einstellungen bezueglich Adresse (in hexadezimaler
  Schreibweise) und Interrupt-Anforderung (IRQ) mit den auf
  der Schnittstellen- bzw. Modemkarte vorgenommenen
  Einstellungen uebereinstimmen.

- Speziell bei internen Modems (ELSA Microlink 2460PC, 14.4PC),
  die auf COM 3/IRQ 4 oder COM 4/IRQ 3 betrieben werden, ist zu
  beachten, dass z. B. ein Maustreiber an COM 1/IRQ 4 durch
  Mitbenutzung des IRQ 4 Stoerungen hervorrufen kann. Weiterhin
  wird von vielen Grafikkarten mit S3-Chip (z.B. ELSA WINNER)
  die Adresse 2F8 (COM 4) belegt.
  * Tip: Wenn die Maus an COM 1/IRQ 4 angeschlossen ist und
         COM 2/IRQ 3 nicht benutzt wird, das Kartenmodem auf COM 3
         und IRQ 3 einstellen. Ergebnis: Keine Konflikte mehr mit der
         Maus, und der Adressbereich der S3-Karte bleibt frei.
         * Dabei unter Windows die entsprechende Aenderung in der
           Systemsteuerung/Anschluesse/Einstellungen nicht vergessen:
           COM 3/IRQ 4 aendern in COM 3/IRQ 3.

- 'Alternative Windows-Desktops' wie Norton Desktop und PC-Tools
  fuer Windows koennen besonders in den aelteren Versionen durch
  Inkompatibilitaeten zum Microsoft Programm-Manager bei der
  Installation von ELSAfax zu Problemen fuehren.
  * Abhilfe: Benutzung des Orginal Microsoft-Programm-Managers
             waehrend der Installation. Danach ist der Einsatz des
             'Fremd-Desktops' in den meisten Faellen wieder moeglich.

- Sind bei Systemen mit wenig Hauptspeicher gleichzeitig viele
  Programme im Hintergrund geladen, kann die Auslagerungsfunktion
  von Windows durch ihre hoehere Prioritaet bei intensiven
  Plattenzugriffen Performance-Probleme an den COM-Ports
  hervorrufen. Fehlerhafter Faxbetrieb ist dann die Folge.
  * Abhilfe: Anwendungen im Hintergrund schliessen.


Hinweise zu zusaetzlich installierter Hardware
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- Die beschraenkte Anzahl der zur Verfuegung stehenden IRQs eines
  IBM-kompatiblen Rechnersystems fuehrt insbesondere beim Einsatz
  von 8-bit-Karten haeufig zu Mehrfachbelegungen. Dies fuehrt dann
  oft erst beim Anschluss eines Modems fuer Fax/Datenkommunikation
  an COM 2 zu Problemen. Erfahrungsgemaess wird der IRQ 3 des
  COM-Port 2 gerne bei folgenden Karten benutzt:

  - 8-bit Soundkarten
  - CD-ROM-Schnittstellenkarten
  - Scannerkarten
  - Netzwerkkarten
  - Grafikkarten mit IRQ-Bedarf
  * Abhilfe: Aenderung der IRQ-Einstellungen auf den Zusatzkarten;
             notfalls Austausch der Schnittstellenkarte gegen eine
             16-bit-Karte mit der Moeglichkeit, die hoeheren IRQs 9
             bis 15 zu nutzen (z.B. ELSA COMFAST - etwa COM 1 bis
             COM 4 unter Benutzung beliebiger vorhandener IRQs).


Hinweise zum Betrieb von ELSAfax Version 3.0
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Installations-Programm
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Wird bei der Installation UPDATE von der Elsafax Version 2.0 oder
DEINSTALLIEREN gewaehlt, ist darauf zu achten, dass in der darauf-
hin erscheinenden Dialogbox die Pfadangabe fuer das installierte
Programm korrekt eingetragen wird.

WARNUNG: Ist die Pfadangabe falsch, steht das Installations-
         programm und ist nur durch ein <Ctrl><Alt><Del> mit
         anschliessendem <Enter> zum Abbruch zu bewegen. Ein
         Neustart des Setup-Programmes und die Korrektur der
         Pfad-Angabe ist danach nicht mehr moeglich.

Abhilfe: Windows regulaer beenden, erneut starten und das
         ELSAfax-Setup-Programm unter Angabe des korrekten
         Pfades ausfuehren.

In der Anwendung
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Wird in der Dokumentenansicht eine Dialogbox als Pop-Up Fenster
z.B. durch Anwahl von 'Drucken' aufgerufen, bleibt bei Ruecknahme
des Fensters an genau dieser Stelle ein kleiner, permanenter
Pixel-Versprung in der Abbildung des Dokumentes. Betaetigt man
danach den Scroll-Balken, verschwindet dieser Effekt wieder.
Weitere Auswirkungen oder Probleme sind an dieser Stelle nicht
bekannt.

Weiterhin in der Dokumentenansicht ist ein gleichzeitiges Drehen
der Ansicht und Vergroessern des Dokumentes nicht moeglich. Wird dies
versucht, erscheinen nur noch leere Blaetter. Eine Rueckkehr auf die
Programmoberflaeche und ein Neustart des Betrachters wird in diesem
Fall noetig.


Serienbriefe und Rundsendungen mit ELSAfax
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Bei Rundsendungen (Faxversand eines Dokumentes an verschiedene
Empfaenger) wird fuer jeden Empfaenger eine separate Datei angelegt.
Die dabei anfallenden Datenmengen sind nicht zu unterschaetzen.
Durch das Grafikformat der Faxdateien kann ein mehrseitiges Fax
1 Megabyte oder mehr Festplattenspeicher benoetigen. Wird ein
solches Dokument an 100 Empfaenger gesendet, sind folglich 100MB
freier Festplatten-Speicherplatz noetig. Ist dieser nicht
vorhanden, bricht das Programm den Versand wegen unzureichenden
Festplattenspeichers ab. Resultat: Es werden nicht alle Faxe
verschickt. Deshalb sollte vor einer Rundsendung, z.B. ueber Nacht,
auf jeden Fall der zur Verfuegung stehende freie Speicherplatz
geprueft werden.

Serienbriefe (aus einer Textverarbeitung direkt auf den
ELSAfax-Treiber gedruckte Dokumente an verschiedene Empfaenger)
werden zuerst in eine temporaere Drucker-Datei geschrieben und
dann als einzelne Faxe in das ELSAfax-Programm uebernommen. Die
Drucker-Datei bleibt bis zur Erstellung des letzten zu
versendenden Faxauftrags erhalten. Dies bedeutet, dass in diesem
Fall der verfuegbare freie Speicherplatz auf der Festplatte ca.
das doppelte des tatsaechlich von den Faxdokumenten beanspruchten
Speicherplatzes betragen muss.


Erstellen von Serienfaxen mit WinWord und ELSAfax
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Folgende Schritte ermoeglichen die Erstellung von Serien-
faxen mit WinWord und ELSAfax fuer Windows:

  - ELSAFAX.DOT aus dem ELSAfax-Verzeichnis in das WinWord-
    Verzeichnis kopieren. ELSAFAX.DOT ist eine Dokumentvorlage 
    fuer Serienbrief-Dokumente und enthaelt Makros fuer die
    Vorbereitung des Dokumentes zur Uebergabe an ELSAfax.

  - In WinWord eine neue Datei anlegen: Datei/Neu/Vorlage ELSAFAX

  - Eine Steuerdatei mit den gewuenschten Datenfeldern erstellen.
    Es muessen die Datenfelder "Name", "FaxNo", "Senddate" und 
    "Sendtime" angelegt werden. Die genaue Vorgehensweise haengt
    von der verwendeten WinWord-Version ab.

  - Das erstellte Serienbriefdokument ueber den "ElsaFxDr an *.FAX"
    Drucker ausdrucken


Drucken von Faxdateien mit ELSAfax
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Zwischen dem Ausdruck eines empfangenen Faxes und der
Seitenansicht in ELSAfax koennen aufgrund der Eigenschaften des
benutzten Druckers Unterschiede auftreten.

Ein uebertragenes Fax kann normalerweise die gesamte Breite eines
DIN-A4-Blattes einnehmen und hat standardmaessig eine Pixeldichte
von 200 dpi. Laser- und Tintenstrahldrucker haben ueberwiegend
eine Pixeldichte von 300 dpi. Somit wuerde ein pixelweise 1:1
zugeordneter Ausdruck eine Verkleinerung der Faxnachricht auf dem
Papier bewirken. Um dies zu verhindern, wird durch entsprechende
Umrechnung eine Abbildung der Faxzeile von 200 DPI auf die
300 DPI der entsprechenden Druckerzeile vorgenommen. Damit
waere dann im Idealfall eine Abbildung im Massstab 1:1 moeglich.

Je nach Drucktechnologie koennen die verschiedenen Drucker ein
DIN-A4-Blatt jedoch nicht bis zum Seitenrand bedrucken. Deshalb
muss der Druckertreiber wiederum eine Stauchung der Abbildung
vornehmen. Daraus resultieren dann je nach Druckertreiber
wiederum kleinere Abbildungsfehler in der Breite.

Weiterhin kommt dazu, dass eine geringere Hoehe des bedruckbaren
Bereiches bei vielen Druckertreibern zum Auswurf des Blattes und
Fortsetzung auf einem weiteren Blatt fuehrt.


Bereitstellen von Dokumenten mit ELSAfax
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Dokumente werden wie in der Dokumentation beschrieben bereitgestellt.
Da in der Standardeinstellung die Voice-Funktionalitaet aktiviert
ist (!), kann das bereitgestellte Dokument erst abgerufen werden, 
wenn die Empfangsbereitschaft in MODEMMAN/SETUP.../VOICE ausgeschal-
tet worden ist!


Hinweis: Der ELSAfax-Modus "Bereitstellen" ermoeglicht einen Fax-
         Polling-Betrieb. Die verbreitete Vorgehensweise, eine Gegen-
         stelle per Telefon anzuwaehlen und dann das in Serie ge-
         schaltete Faxgeraet uebernehmen zu lassen, ist mit diesem
         Modus nicht moeglich! 


Erlaeuterungen zum Veraendern der Faxdeckblaetter bzw. Kurzfaxe in ELSAfax
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Alle zur Auswahl stehenden Deckblaetter bzw. Kurzfaxe sind im Unter-
verzeichnis \FORMS des ELSAfax-Verzeichnisses (z.B. \MODEMMAN) in den 
FAXCOV-Dateien abgelegt.

Fuer jedes Deckblatt bzw. Kurzfax gibt es zwei Dateien:

  - eine CFG-Datei, in der die Koordinaten der einzelnen Textstrings, 
    die in ELSAfax den Absender- und Adressdaten entsprechen, aufge-
    fuehrt sind, und 
  - eine COV-Datei, die das Deckblatt bzw. Kurzfax als Bilddatei bein-
    haltet.

Die in ELSAfax angegebenen Absender- und Adressdaten werden in der Bild-
datei (COV-Datei) an den Positionen eingefuegt, die in der CFG-Datei ent-
sprechend als Koordinaten definiert sind.

Alle Bilddateien koennen z.B. in Paintbrush veraendert werden. Es koennen
verschiedene Bilder und Logos eingebunden und die Textfelder bezueglich
Ausmassen und Position umstrukturiert werden.

Die Koordinaten der Textstrings koennen in der entsprechenden CFG-Datei
geaendert werden.


Aufbau einer CFG-Datei
----------------------

Eine CFG-Datei koennte beispielsweise wie folgt aufgebaut sein:

  ;Absender
  A1 229,743,48,35,1
  N1 429,743,48,35,1
  F1 229,803,48,35,1
  X1 960,838,48,40,1
  T1 960,715,48,40,1
  ;Empfaenger
  F2 927,218,48,35,1
  A2 927,276,48,35,1
  N2 1107,276,48,40,1
  X2 960,420,48,40,1
  ;Seiten und Datum
  S 986,538,48,40,1
  D 1215,538,48,40,1
  ;Textfeld
  C 242,1001,1532,2200,48,35,1
  ;Ende


Dabei gelten folgende Regeln:

Ein Zeileneintrag beinhaltet in den zwei ersten Zeichen den Stringtyp,
als drittes Zeichen ein Leerzeichen, dann eine vertikale Position 
gefolgt von einem Komma, eine horizontale Position gefolgt von einem 
Komma, eine 48 gefolgt von einem Komma, eine Schriftgroesse (z.B. 35 
oder 40) gefolgt von einem Komma und abschliessend eine 1.

Beim Textfeld gibt es noch zwei weitere Parameter. Die erste Koordinate
(horiz. und vert. Position) beschreibt die linke obere Ecke des Text-
feldes, die zweite Koordinate (horiz. und vert. Position) beschreibt 
die rechte untere Ecke des Textfeldes. Aus diesen zwei Punkten ergibt 
sich die Gesamtgroesse dieses Feldes.

Folgende Stringtypen werden verwendet:

  A1      Anrede Absender
  N1      Name Absender
  F1      Firma Absender
  X1      Telefax Absender
  T1      Telefon Absender

  F2      Firma Empfaenger
  A2      Anrede Empfaenger
  N2      Name Empfaenger
  X2      Faxnummer Empfaenger

  S       Seiten
  D       Datum

  C       Textfeld


Ermitteln der Positionsangaben:

Eine Din-A4-Seite hat die Abmasse 210mm x 296mm. Das heisst eine X-Koor-
dinate fuer die horizontale Positionierung liegt zwischen 0 und 210 mm 
und eine Y-Koordinate fuer die vertikale Positionierung zwischen 0 und 
296 mm.

Die Eingabe fuer die Koordinaten erfolgt jedoch nicht in mm sondern in
sogenannten Pixeln (Punkten) bei einer Aufloesung von 200dpi (Punkte pro 
Zoll). Die horizontalen 210 mm entsprechen in dieser Aufloesung 1728 
Punkten und die vertikalen 296 mm entsprechen 2200 Punkten. Daraus ergibt
sich folgender Umrechnungsfaktor:

  horizontal : 1mm entspricht 8,23 Punkten
  vertikal   : 1mm entspricht 7,43 Punkten

Desweiteren ist zu beachten, da der Nullpunkt der Koordinaten die obere
linke Seitenecke darstellt.

Bei diesen Angaben ist zu beruecksichtigen, dass unterschiedliche Drucker
eine Din-A4-Seite beim Druck evtl. minimal vergroessern bzw. verkleinern. 
Auch kann der nicht-bedruckbare Randbereich von Drucker zu Drucker anders
ausfallen und sich somit auf die horizontalen und vertikalen Koordinaten
auswirken.


Beispiel
--------
Sie wollen auf einer Din-A4-Seite an der horizontalen Position 10 cm und der
vertikalen Position den Textstring F2 (Firma Empfaenger) einfuegen.

Sie berechnen die horizontale Koordinate:
10 cm = 100mm -> 100 x 8,23 = 823

und die vertikale Koordinate:
10 cm = 100mm -> 100 x 7,43 = 743

Dies ergibt dann im Feld "Firma Empfaenger" den Eintrag in der CFG-Datei:
F2 823,743,48,35,1

