        ************************* HINWEISE.TXT *****************************
          Diese Datei enthlt wichtige Hinweise zu Systemvoraussetzungen,
        Installation, Update, Hard- und Softwarekonfiguration, sowie Betrieb
                    von ELSAfax fr Windows Version 3.0
        ********************************************************************


        INHALT:
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        - Systemvoraussetzungen

        - Konfigurationshinweise zu Hard- und Software
            - Einstellungen der Systemhardware
            - Schnittstellenbaustein (UART)
            - Hinweise zur Softwarekonfiguration
            - Hinweise zu zustzlich installierter Hardware

        - Hinweise zum Betrieb von ELSAfax Version 3.0
            - Installationsprogramm
            - In der Anwendung
            - Serienbriefe und Rundsendungen mit ELSAfax
            - Drucken von Faxdateien mit ELSAfax


        Systemvoraussetzungen:
        ======================

        Der strungsfreie Betrieb von ELSAfax fr Windows Version 3.0 ist im
        Normalfall mit IBM-kompatiblen PCs mit mindestens 386er CPU und
        33MHz mit installiertem Windows 3.1 oder Windows fr Workgroups 3.11
        mglich. Es knnen jedoch aufgrund ungnstiger Konfiguration von
        Hard- und/oder Software auch bei 'nominal schnelleren' Systemen
        Performance-Probleme im I/O-Bereich auftreten. Diese verhindern dann
        hufig einen fehlerfreien Betrieb von ELSAfax fr Windows 3.0 sowie
        auch anderer Software, die mit hoher Geschwindigkeit auf die
        COM-Schnittstelle eines PCs zugreift. Treten beim Zugriff auf die
        Schnittstelle Probleme auf, sollte das entsprechende System anhand
        der folgenden Punkte auf Hard- bzw. Softwarekonflikte untersucht
        werden.

        ELSAfax fr Windows Version 3.0 untersttzt folgende ELSA-Modems:

        MicroLink 2440T/TR
        MicroLink 2460TL/PC/MC
        MicroLink 14.4T/TL/TM/PC/MC
        MicroLink 24oooTL
        MicroLink 288ooTL


        Konfigurationshinweise zu Hard- und Software:
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        - Einstellungen der Systemhardware:
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          Erfahrungsgem weisen die Einstellungen im Rechner-BIOS ab Werk
          hufig unntige Waitstates im Speicherzugriff und I/O-Bereich auf.
          Dies fhrt zu einer Verlangsamung des Gesamtsystems unter Windows
          und insbesondere zu seltenem Abruf von an der COM-Schnittstelle
          eintreffenden Daten. Dies kann einen berlauf der Datenpuffer
          hervorrufen. Bei Problemen, wie z.B. Abbruch whrend der
          bertragung, kann das Optimieren der Waitstates im Bios des
          Rechners Abhilfe schaffen.


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        - Schnittstellenbaustein (UART):
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          ELSAfax arbeitet rechnerseitig mit einer Datenrate von
          19200 bit/s. Diese Geschwindigkeit ist zu hoch fr den veralteten
          Schnittstellenbaustein des Typs 8250. Fr den z.Zt. berwiegend
          verwendeten Typ 16450 bewegt man sich damit bereits im
          Grenzbereich des Chips. Aufgrund fehlertoleranter Programmierung
          des Schnittstellenzugriffs sollte der Betrieb von ELSAfax 3.0
          damit jedoch normalerweise fehlerfrei mglich sein. Bei
          Performance-Problemen des Systems und zum fehlerfreien Betrieb
          unserer Modems mit einer Geschwindigkeit grer als 9600 bit/s
          empfehlen wir dringend den Einsatz des gepufferten
          Schnittstellenbausteins Typ 16550 (zu erwerben im gut sortierten
          Fachhandel, auch vorhanden auf unserer Hochgeschwindigkeits-
          Schnittstellenkarte ELSA COMFAST).


        - Hinweise zur Softwarekonfiguration:
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          - Der Einsatz von Plattenkomprimierern wie Stacker oder
            Doublespace kann zu Problemen fhren.
            ** Abhilfe: deinstallieren - Aktivierter Schreib-Cache kann
               zu Aussetzern an der Schnittstelle und Programmabbrchen
               fhren.
            ** Abhilfe: SMARTDRV /X - Schreib-Cache aus bei DOS 6.x
                        SMARTDRV /C - Schreib-Cache aus bei DOS 5.0
            ** Ausnahme: Notebooks mit Stromspar-Funktion (Festplatte
               schaltet sich automatisch ab), da whrend eines Neustarts der
               Festplatte die zu schreibenden Daten bis zum erneuten
               Erreichen der Festplatten-Betriebsbereitschaft gepuffert
               werden mssen.

          - Speicherresidente DOS-Programme, die auf den COM-Port zugreifen,
            (z. B. Fax-Programme mit Hintergrund-Empfang) knnen ein
            fehlerhaftes Verhalten unter Windows hervorrufen.
            ** Abhilfe: Programm/Treiber-Aufruf aus der CONFIG.SYS bzw.
               AUTOEXEC.BAT entfernen und Rechner neu starten.

          - Treten beim Drucken von Dokumenten Probleme auf, liegt dies
            hufig an veralteten oder fehlerhaften Druckertreibern.
            ** Abhilfe: Den neusten Druckertreiber Ihres Drucker-Herstellers
               einsetzen oder auf eine andere Drucker-Emulation mit
               alternativem Treiber ausweichen.

          - Aktivierte Bildschirmschoner wie z.B. 'After Dark' bentigen
            hufig so viel Rechenleistung, da mit der verbleibenden System-
            Performance ein Abfragen des COM-Portes in entsprechender
            Geschwindigkeit nicht mehr mglich ist. Fehlerhafter Faxempfang
            ist dann die Folge.
            ** Abhilfe: Bildschirmschoner abschalten, bzw. den
               eingebauten Blank-Screen von Windows 3.1/3.11 benutzen.

          - Es exsistieren Windows-Programme, die DEBUG-Informationen auf
            COM 1 ausgeben, wenn kein Debug-Programm luft. Dazu gehren
            alle mit Borland-Compilern und entsprechendem Compiler-Switch
            erstellten Programme.
            ** Abhilfe: Entsprechende Programme beenden oder das Modem auf
               COM 2 betreiben.


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          - Einige Kommunikationsprogramme ersetzen den Windows-eigenen
            COM-Treiber COMM.DRV durch einen eigenen (anderer Name) oder
            modifizierten (gleicher Name, anderer Inhalt) Treiber, der nicht
            dieselben Eigenschaften wie der Microsoft-Treiber besitzt.
            ** Abhilfe: In der SYSTEM.INI unter 'comdrv=' und auf der
               Festplatte den Microsoft-Orginaltreiber oder den
               mitgelieferten und getesteten Treiber der Firma Rockwell
               RHSICOM.DRV einsetzen.

          - Treiber, die Soundblaster-Ausgaben auf dem PC-Lautsprecher
            vornehmen, bentigen hohe Rechenleistung und beeintrchtigen
            damit hufig die Bedienung des COM-Ports in ausreichender
            Geschwindigkeit.
            ** Abhilfe: Treiber deinstallieren.

          - In der Windows-Systemkonfiguration ist unter Anschlsse /
            Einstellungen fr die benutzte Schnittstelle eine
            Geschwindigkeit von 19200 bit/s einzustellen. Weiterhin
            mssen die Einstellungen bezglich Adresse (in hexadezimaler
            Schreibweise) und Interrupt-Anforderung (IRQ) mit denen auf
            der Schnittstellen- bzw. Modemkarte vorgenommenen
            Einstellungen bereinstimmen.

          - Speziell bei internen Modems (ELSA Microlink 2460PC, 14.4PC),
            die auf COM 3/IRQ 4 oder COM 4/IRQ 3 betrieben werden, ist zu
            beachten, da z. B. ein Maustreiber an COM 1/IRQ 4 durch
            Mitbenutzung des IRQ 4 Strungen hervorrufen kann. Weiterhin
            wird von vielen Grafikkarten mit S3-Chip (z.B. ELSA WINNER)
            die Adresse 3F8 (COM 4) belegt.
            ** Tip: Wenn die Maus an COM 1/IRQ 4 angeschlossen ist und
               COM 2/IRQ 3 nicht benutzt wird, das Kartenmodem auf COM 3
               und IRQ 3 einstellen. Ergebnis: Keine Konflikte mehr mit der
               Maus, und der Adrebereich der S3-Karte bleibt frei.
               * Dabei unter Windows die entsprechende nderung in der
                 Systemsteuerung/Anschlsse/Einstellungen nicht vergessen:
                 COM 3/IRQ 4 ndern in COM 3/IRQ 3.

          - 'Alternative Windows-Desktops' wie Norton Desktop und PC-Tools
            fr Windows knnen besonders in den lteren Versionen durch
            Inkompatibilitten zum Microsoft Programm-Manager bei der
            Installation von ELSAfax zu Problemen fhren.
            ** Abhilfe: Benutzung des Orginal Microsoft-Programm-Managers
               whrend der Installation. Danach ist der Einsatz des
               'Fremd-Desktops' in den meisten Fllen wieder mglich.

          - Sind bei Systemen mit wenig Hauptspeicher gleichzeitig viele
            Programme im Hintergrund geladen, kann die Auslagerungsfunktion
            von Windows durch ihre hhere Prioritt bei intensiven
            Plattenzugriffen Performance-Probleme an den COM-Ports
            hervorrufen. Fehlerhafter Faxbetrieb ist dann die Folge.
            ** Abhilfe: Anwendungen im Hintergrund schlieen.


        - Hinweise zu zustzlich installierter Hardware:
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          - Die beschrnkte Anzahl der zur Verfgung stehenden IRQs eines
            IBM-kompatiblen Rechnersystems fhrt insbesondere beim Einsatz
            von 8-bit-Karten hufig zu Mehrfachbelegungen. Dies fhrt dann
            oft erst beim Anschlu eines Modems fr Fax/Datenkommunikation
            an COM 2 zu Problemen. Erfahrungsgem wird der IRQ 3 des
            COM-Port 2 gerne bei folgenden Karten benutzt:


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            - 8-bit Soundkarten
            - CD-ROM-Schnittstellenkarten
            - Scannerkarten
            - Netzwerkkarten
            - Grafikkarten mit IRQ-Bedarf
            ** Abhilfe: nderung der IRQ-Einstellungen auf den Zusatzkarten;
               notfalls Austausch der Schnittstellenkarte gegen eine
               16-bit-Karte mit der Mglichkeit die hheren IRQs 9...15 zu
               nutzen (z. B. ELSA COMFAST - etwa COM 1 bis COM 4 unter
               Benutzung beliebiger vorhandener IRQs).


      Hinweise zum Betrieb von ELSAfax Version 3.0
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        - Installations-Programm:
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          - Wird bei der Installation UPDATE von der Elsafax Version 2.0 oder
            DEINSTALLIEREN gewhlt, ist darauf zu achten, da in der darauf-
            hin erscheinenden Dialogbox die Pfadangabe fr das installierte
            Programm korrekt eingetragen wird.
            WARNUNG: Ist die Pfadangabe falsch, steht das Installations-
                     programm und ist nur durch ein <Ctrl><Alt><Del> mit
                     anschlieendem <Enter> zum Abbruch zu bewegen. Ein
                     Neustart des Setup-Programmes und die Korrektur der
                     Pfad-Angabe ist danach nicht mehr mglich.
            Abhilfe: Windows regulr beenden, erneut starten und das
                     ELSAfax-Setup-Programm unter Angabe des korrekten
                     Pfades ausfhren.

        - In der Anwendung
          ----------------

          - Wird in der Dokumentenansicht eine Dialogbox als Pop-Up Fenster
            z.B. durch Anwahl von 'Drucken' aufgerufen, bleibt bei Rcknahme
            des Fensters an genau dieser Stelle ein kleiner, permanenter
            Pixel-Versprung in der Abbildung des Dokumentes. Bettigt man
            danach den Scroll-Balken, verschwindet dieser Effekt wieder.
            Weitere Auswirkungen oder Probleme sind an dieser Stelle nicht
            bekannt.

          - Weiterhin in der Dokumentenansicht ist ein gleichzeitiges Drehen
            der Ansicht und Vergrern des Dokumentes nicht mglich. Wird dies
            versucht, erscheinen nur noch leere Bltter. Eine Rckkehr auf die
            Programmoberflche und ein Neustart des Betrachters wird in diesem
            Fall ntig.

        - Serienbriefe und Rundsendungen mit ELSAfax
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          - Bei Rundsendungen (Faxversand eines Dokumentes an verschiedene
            Empfnger) wird fr jeden Empfnger eine separate Datei angelegt.
            Die dabei anfallenden Datenmengen sind nicht zu unterschtzen.
            Durch das Grafikformat der Faxdateien kann ein mehrseitiges Fax
            1 Megabyte oder mehr Festplattenspeicher bentigen. Wird ein
            solches Dokument an 100 Empfnger gesendet, sind folglich 100MB
            freier Festplatten-Speicherplatz ntig. Ist dieser nicht
            vorhanden, bricht das Programm den Versand wegen unzureichenden
            Festplattenspeichers ab. Resultat: Es werden nicht alle Faxe
            verschickt. Deshalb sollte vor einer Rundsendung, z.B. ber Nacht,
            auf jeden Fall der zur Verfgung stehende freie Speicherplatz
            geprft werden.


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          - Serienbriefe (aus einer Textverarbeitung direkt auf den
            ELSAfax-Treiber gedruckte Dokumente an verschiedene Empfnger)
            werden zuerst in eine temporre Drucker-Datei geschrieben und
            dann als einzelne Faxe in das ELSAfax-Programm bernommen. Die
            Drucker-Datei bleibt bis zur Erstellung des letzten zu
            versendenden Faxauftrags erhalten. Dies bedeutet, da in diesem
            Fall der verfgbare freie Speicherplatz auf der Festplatte ca.
            das doppelte des tatschlich von den Faxdokumenten beanspruchten
            Speicherplatzes betragen mu.


       - Drucken von Faxdateien mit ELSAfax
         ----------------------------------

          - Zwischen dem Ausdruck eines empfangenen Faxes und der
            Seitenansicht in ELSAfax knnen aufgrund der Eigenschaften des
            benutzten Druckers Unterschiede auftreten.

            Ein bertragenes Fax kann normalerweise die gesamte Breite eines
            DIN-A4-Blattes einnehmen und hat standardmig eine Pixeldichte
            von 200 dpi. Laser- und Tintenstrahldrucker haben berwiegend
            eine Pixeldichte von 300 dpi. Somit wrde ein pixelweise 1:1
            zugeordneter Ausdruck eine Verkleinerung der Faxnachricht auf dem
            Papier bewirken. Um dies zu verhindern, wird durch entsprechende
            Umrechnung eine Abbildung der Faxzeile von 200 DPI auf die
            300 DPI der entsprechenden Druckerzeile vorgenommen. Damit
            wre dann im Idealfall eine Abbildung im Mastab 1:1 mglich.

            Je nach Drucktechnologie knnen die verschiedenen Drucker ein
            DIN-A4-Blatt jedoch nicht bis zum Seitenrand bedrucken. Deshalb
            mu der Druckertreiber wiederum eine Stauchung der Abbildung
            vornehmen. Daraus resultieren dann je nach Druckertreiber
            wiederum kleinere Abbildungsfehler in der Breite.

            Weiterhin kommt dazu, da eine geringere Hhe des bedruckbaren
            Bereiches bei vielen Druckertreibern zum Auswurf des Blattes und
            Fortsetzung auf einem weiteren Blatt fhrt.



            ELSA GmbH                HINWEISE.TXT               03.08.1994 my

