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	| LIESMICH Datei fuer
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        | ELSA WINNER 1000/2000 Treiber fuer NEXTSTEP, Version 1.3A
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	|       WINNER 2000PRO/X PCI
        |       WINNER 1000PRO/X PCI
        |       WINNER 1000AVI   PCI
        |       WINNER 2000PRO   PCI
	|       WINNER 1000PRO   PCI
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	| Copyright (c) 1994-96 ELSA GmbH, Aachen (Germany)
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        | 01.02.96, up, ol


	Inhaltsuebersicht

	1.      Uebersicht

	2.      Disketteninhalt

	3.      Installation
	3.1     Installation
	3.1.1   Kurzanleitung
	3.1.2   detailierte Anleitung
	3.2     Konfiguration
	3.2.1   Kurzanleitung
	3.2.2   detailierte Anleitung
	3.3     Mehrschirmsysteme
	3.3.1   Installation von Mehrschirmsystemen

	4.      Bemerkungen

	5.      Bekannte Probleme


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1.      Uebersicht

	Dieses Verzeichnis beinhaltet den ELSA WINNER 1000/2000 Treiber
	fuer NEXTSTEP und ein Hilfsprogramm.  Der ELSA WINNER 1000/2000
	Treiber unterstuetzt das Produkt der NeXT Computer, Inc.
	"NEXTSTEP(R) for Intel(R) Processors" ab der Release 3.3.

	Diese Datei enthaelt eine Installationsanweisung unter Ab-
	schnitt 3, sowie Hinweise zur Uebernahme von unter DOS er-
	stellten Timings unter Abschnitt 4. Bei Verwendung von ISA
	Rechnern beachten Sie bitte Abschnitt 6.1.


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2.      Disketteninhalt

	Die hier beschriebene Software steht im Verzeichnis
	"NEXT\MULTISCR".

	Dieses Verzeichnis enthaelt folgende Dateien:

	WINNEXT.TAR     ELSA Treiber als Unix-tar-Datei
	VM2TIM.EXE      DOS-basiertes Hilfsprogramm zur Konvertierung
			von Videomodi der Karte in ein zur NEXTSTEP
			Software konformes Format
	LIESMICH.TXT    diese Datei mit ergaenzenden Angaben zum
			Handbuch
	README.TXT      englische Version der LIESMICH-Datei

	Die Versionsnummern der Dateien sind jeweils in der Uhrzeit des
	Dateidatums kodiert. 1:00 Uhr steht dabei fuer die Version 1.0.
        Dieser Treiber traegt jedoch die Uhrzeit 1:39, da die Versionsnummer
        1.3A nicht als 1:3A dargestellt werden kann.

	Hinweis:        Beachten Sie, dass Dateinamen und Diskettenlabel
			innerhalb der NEXTSTEP Software Umgebung im
			Unterschied zu DOS klein geschrieben werden.


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3.      Installation und Konfiguration

3.1.    Installation

3.1.1   Kurzanleitung

	Kopieren Sie die Datei "winnext.tar" in ein lokales Arbeits-
	verzeichnis und packen Sie sie dort aus. (Doppelklick ->
	Archivinspektor -> Extrahieren). Starten Sie Configure durch
	Doppelklick auf das extrahierte "ELSA_install". Weiter mit
	"Konfiguration".

	Hinweis:         Vor dem Beginn muessen alte Versionen der
			 Treiberdateien im lokalen Arbeitsverzeichnis
			 unbedingt geloescht werden.

3.1.2   detailierte Anleitung

	Legen Sie die Diskette, die den Treiber enthaelt, ein, waehlen
	Sie "Disks->Ueberpruefen" im Menue des Workspace Manager. In der
	Ablage der Dateiuebersicht erscheint ein Icon das ein
	Diskettensymbol zeigt. Klicken Sie dieses Icon an. Hierin
	finden Sie das Verzeichnis NEXT. Wechseln Sie dorthin
	(Doppelklick) und anschliessend in das Verzeichnis STANDARD.
	Kopieren Sie nun die Datei "winnext.tar" in ein privates
	Arbeitsverzeichnis, etwa Ihr Home-Verzeichnis.  Wechseln Sie
	dann in dieses Verzeichnis. Nach Doppelklick  auf das  Icon der
	Datei "winnext.tar" extrahieren Sie diese mit Hilfe des
	Archiv-Inspektors.  Es erscheinen zwei weitere Dateien:
	"ELSA_install" und "WINNER.config.tgz".  Ein Doppelklick auf
	"ELSA_install" startet die Appklikation Configure. Diese
	uebernimmt die weitere Installation des Treibers.  Sie werden
	ggf. aufgefordert, das Superuser Passwort einzugeben.  War
	bereits ein ELSA Treiber installiert, erfolgt ebenfalls eine
	Rueckfrage. Fahren Sie nun mit  der Konfiguration des Treibers
	fort (siehe Abschnitt "Konfiguration").

	Hinweis:        Es empfielt sich, die Dateien "winnext.tar",
			"ELSA_install" bzw. "WINNER.config.tgz" in
			Ihrem privaten Arbeitsverzeichnis nach der
			Installation zu loeschen; sie werden nicht mehr
			benoetigt.

			In jedem Fall muessen solche alten Versionen
			geloescht werden, bevor eine Neuinstallation
			vorgenommen wird.


3.2.    Konfiguration

	Hinweis:        Zum Umgang mit der Anwendung Configure
			verweisen wir auf das Handbuch. Siehe auch
			"Literaturhinweise".

	War noch kein Bildschirmtreiber installiert, erscheint die
	Auswahlbox "Bildschirmgeraete hinzufuegen". Waehlen Sie dort die
	Zeile "ELSA WINNER 1000/2000 Grafikkarte".

3.2.1   Kurzanleitung

	Der Knopf "Auswaehlen..." startet das Fenster "Auswahl eines
	Anzeigemodus".  Hier geben Sie bitte an, welche Karte der ELSA
	WINNER 1000/2000 Serie installiert ist.  Von Interesse ist hier
	der Produktname Ihrer Karte und der Speicherausbau. Im Anschluss
	koennen dann die Aufloesung/Farbtiefe, und schliesslich die
	Bildwiederholrate ausgewaehlt werden.  In der Box "Technische
	Information" erhalten Sie Hinweise; nach Auswahl eines
	Anzeigemodus erscheinen hier Angaben zur resultierenden
	Zeilenfrequenz und zur Pixelfrequenz.

	Achtung:        Stellen Sie sicher, dass der verwendete Monitor
			fuer diese Zeilenfrequenz bzw. Pixelfrequenz
			geeignet ist !  Ist dies nicht der Fall, kann
			der Monitor beschaedigt werden. Angaben zur
			maximalen Zeilenfrequenz bzw. zur maximalen
			Pixelfrequenz des Monitors finden sich in den
			technischen Daten des Monitorhandbuches.

3.2.2   detaillierte Anleitung

	Das Fenster "Bildschirmgeraete" zeigt zwei Boxen zur Adress-
	bereichswahl; die Box "Anzeigemodus", die den Knopf
	"Auswaehlen.." enthaelt, sowie ein Icon "ELSA".

	Durch Anklicken des Knopfes "Auswaehlen..." gelangen Sie in das
	Fenster "Auswahl eines Anzeigemodus". Hier geben Sie bitte an,
	welche Karte der ELSA WINNER 1000/2000 Serie installiert ist.
	Von Interesse ist hier der Produktname Ihrer Karte und der
	Speicherausbau.

	Ist Ihre Karte nicht naeher spezifiziert, gilt die allgemeinere
	Bezeichnung.


	Beispiel:       Es ist eine WINNER 2000PRO VL mit 4 MB VRAM
			installiert.  Sie waehlen "WINNER 2000PRO-4MB".

			Die Wahl bei einer WINNER 1000PCI mit 2 MB VRAM
			waere "WINNER 1000-2MB".

	Achtung :       Bei einer  WINNER 2000VL mit 2MB VRAM muss
			"WINNER 2000VL-2MB" eingestellt werden, NICHT
			"WINNER 2000-2".

	Nur die korrekte Auswahl der Karte stellt sicher, dass allein
	Anzeigemodi ausgewaehlt werden koennen, die mit Ihrer WINNER
	Grafikkarte realisierbar sind.

	Nach der Kartenangabe geben Sie die Aufloesung und die Farbtiefe
	an. Die NEXTSTEP Software kennt die Farbtiefen BW:8, dies steht
	fuer 256 Graustufen, RGB:555/16, entsprechend 32768 Farben
	(Hicolor) und RGB:888/32, entsprechend 16.7 Millionen Farben
	(Truecolor). Ab Version 3.3 der NEXTSTEP Software steht Ihnen
	auch der Farbmodus RGB:256/8 mit 256 Farben zur Verfuegung.

	Hinweis :       Mit der Wahl der Farbtiefe entscheiden Sie u.a.
			auch ueber den Speicherbedarf des Systems. Ein
			Pixel (Bildabschnitt) belegt im Fall BW:8 ein
			Byte, im Fall RGB:555/16 2 Byte und im Fall
			RGB:888/32 4 Byte.

	Zu jeder Aufloesung koennen Sie anschliessend eine bestimmte
	Bildwiederholfrequenz waehlen. Die Box "Technische Information"
	enthaelt dann Hinweise zu den Anforderungen an den Monitor,
	insbesondere der Zeilenfrequenz und der Pixelfrequenz. Die
	angezeigte Zeilenfrequenz muss kleiner sein als die maximale
	Zeilenfrequenz des Monitors. Entsprechendes gilt fuer die
	Pixelfrequenz.

	Achtung:        Stellen Sie sicher, dass der verwendete Monitor
			fuer diese Zeilenfrequenz bzw. Pixelfrequenz
			geeignet ist! Ist dies nicht der Fall, kann
			der Monitor beschaedigt werden. Angaben zur
			maximalen Zeilenfrequenz bzw. zur maximalen
			Pixelfrequenz des Monitors finden sich in den
			technischen Daten des Monitorhandbuches.

	Das Fenster "ELSA WINNERInspector" kann durch Druecken des
	Knopfes "OK" verlassen werden. Dadurch wird die getroffene
	Auswahl akzeptiert. Durch Druecken des Knopfes "Abbrechen"
	werden die gemachten Aenderungen dagegen verworfen.

	Wurde bei der Auswahl eines Anzeigemodus die Angabe der WINNER
	Grafikkarte geaendert, wie dies bei der Erstinstallation mit
	Sicherheit der Fall ist, so wird eine fuer diese Karte
	angemessene Lage des Bildspeichers eingestellt und es erscheint
	ein Hinweisfenster.

	Die Box "Bildspeicher" zeigt die Lage des Beginns des
	Bildspeichers im Adressraum der CPU bzw. des Busses an. Die
	Zahlen sind hexadezimal notiert. Der nach der Auswahl der Karte
	vom ELSA WINNERInspector eingestellte Wert muss gewoehnlich
	nicht veraendert werden.

	Die Angaben in der Box "Portadressen" koennen nicht geaendert
	werden.


3.3.    Mehrschirmsysteme

	Unter NEXTSTEP 3.3 besteht die Moeglichkeit, mehr als eine
	Graphikkarte im System zu nutzen. Dieser Treiber unterstuetzt
	diese Moeglichkeit. Mehrschirmbetrieb ist allerdings auf
	PCI-Systeme beschraenkt.

3.3.1   Installation eines Mehrschirmsystems

	Die Installation eines Mehrschirmsystems ist recht kompliziert.
	Es empfiehlt sich, diese Anweisungen zu lesen, bevor mit der
	Arbeit begonnen wird.

	Im Allgemeinen geht man wie folgt vor:

	1. Die PCI Location der Grafikkarte, mit der das System bootet,
	   muss bestimmt werden.

	2. Ein Einschirmsystem wird installiert und konfiguriert.

	3. Das System wird zum Mehrschirmsystem erweitert, indem
	   weitere Grafikkarten installiert werden und fuer jede Karte
	   eine korrespondierende Treiberinstanz in der
	   Konfigurationsapplikation hinzugefuegt wird.

	Die Arbeitsschritte im Detail:

	1. Installieren Sie alle Grafikkarten im System und schliessen
	   Sie die Monitore an.

	2. Nachdem das System jetzt eingeschaltet ist, zeigt einer der
	   Monitore ein Bild, die anderen bleiben dunkel. Dies ist Ihr
	   "Hauptschirm". Schalten Sie das System gleich wieder aus,
	   bevor es beginnt, die NEXTSTEP Software zu laden.

	3. Entfernen Sie alle Grafikkarten mit Ausnahme der Karte, die
	   nach dem Einschalten aktiv wurde.

	4. Booten Sie jetzt das System mit dieser einen Grafikkarte.

	5. Installieren Sie den Treiber wie unter Punkt 3.1 beschrieben
	   und konfigurieren Sie das System wie unter Punkt 3.2
	   beschrieben.

	   Wenn zuvor kein Grafiktreiber installiert war, zeigt die
	   Applikation Configure jetzt ein Fenster, in dem
	   Treiberinstanzen bezogen auf bestimmte Grafikkarten
	   ausgewaehlt werden koennen. Die "Bus Location" einer
	   bestimmten Grafikkarte  wird dabei in Klammern hinter der
	   Bezeichnung des Treibers angezeigt.  Beispiel: "ELSA WINNER
	   ... (Dev:12 Func:0 Bus:0)".  Notieren Sie die Zahl, die
	   hinter "Dev:" angezeigt wird, in diesem Fall also eine 12,
	   Sie werden diese Angabe spaeter benoetigen.

	   Wenn zuvor bereits ein Grafiktreiber installiert war,
	   loeschen Sie diesen, speichern Sie die Konfiguration
	   (ignorieren Sie die Warnung), beenden Sie Applikation
	   Configure und starten Sie neu. Fuegen Sie dann den ELSA
	   WINNER Grafiktreiber hinzu.

	6. Machen Sie weiter mit der Konfiguration des Boards wie unter
	   Punkt 3.2 beschrieben.

	7. Fahren Sie das System herunter, installieren Sie die anderen
	   Grafikkarten erneut und fahren Sie das System dann wieder
	   hoch.

	   Nachdem das System gestartet ist, zeigt der Hauptschirm den
	   zuvor in Schritt 5 ausgewaehlten Videomode. Fahren Sie nun
	   mit der Konfiguration des Systems fort, indem Sie in der
	   Applikation Configure weitere Treiberinstanzen hinzufuegen.
	   Fuer jede weitere Grafikkarte fuehren Sie dazu die Schritte 8
	   und 9 aus:

	8. Druecken Sie den Knopf "Hinzufuegen". Ein Liste von
	   Treibernamen mit den "Bus Location"s der zugehoerigen Karten
	   wird angezeigt. Waehlen Sie den Eintrag "ELSA WINNER ...
	   (...)", der zu der jeweiligen Karte gehoert. Stellen Sie
	   sicher, dass nicht zwei Treiberinstanzen fuer ein und die-
	   selbe Karte installiert werden. Notieren Sie sich dazu
	   die "Bus Locations" der Karten, fuer die bereits Treiber-
	   instanzen hinzugefuegt wurden, wie sie es bereits fuer die
	   erste Karte getan haben.

	9. Konfigurieren Sie die neue Instanz wie unter 3.2 beschrieben.
	   Den Konflikt der Bildspeicheradressen, der angezeigt wird,
	   muessen Sie beheben, indem sie den Knopf "-" in der Box
	   "Bildspeicher" solange betaetigen, bis das Fenster
	   "Konflikte" leer ist.

       10. Nach Anmeldung und Konfiguration aller Karten speichern
	   Sie die Konfiguration und fahren das System erneut hoch.
	   Alle Bildschirme sind nun aktiv.


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4.    Bemerkungen

4.1   Versionshinweise

	Version 1.0     vom 22.04.94 war die erste Version

	Version 1.10

	Unterstuetzt die WINNER 2000PRO-H und die High Refresh Truecolor
	Modi auf den WINNER 2000PRO-4 Grafikkarten.

	Bug fixes:      In der Version 1.0 wurde nur der erste dynami-
			sche Mode eingelesen, wenn die Modenamen durch
			ein literales '\n' getrennt waren. Der Eintrag
			"Dynamic Modes" wird nun korrekt eingelesen. In
			der Version 1.0 konnten auf einigen 50MHz VL-Bus
			Systemen auftreten. Daher wurde die Behandlung
			des VL-Bus geringfuegig geaendert.

	Version 1.20

	Unterstuetzt RGB:444/16 auf der WINNER 2000PRO-2,-4,-H, unter-
	stuetzt RGB:256/8 unter NEXTSTEP 3.3, die Behandlung der Bild-
	speicherlage ist verbessert, Videomodes der Aufloesung 1120x832
	wurden hinzugefuegt.

	Bug fixes:      Die Gammakorrektur wird nun korrekt behandelt.

	Version 1.21

	Unterstuetzt die B-Release Boards der WINNER 2000PRO/X-PCI-8.

	Version 1.25

	Einschirmtreiber fuer die WINNER 1000AVI und WINNER
	2000PRO/X-2,-4,-8.

	Version 1.35

	Mehrschirmtreiber fuer die Karte WINNER 2000PRO/X-PCI-8.

	Version 1.36

	Mehrschirmtreiber fuer die folgenden Karten:
		WINNER 1000AVI-PCI-2,
		WINNER 2000PRO/X-PCI-2,
		WINNER 2000PRO/X-PCI-4 und
		WINNER 2000PRO/X-PCI-8

	Version 1.37

        = Version 1.36 plus Unterstuetzung der Palette RGB528-A.

	Version 1.38

        = Version 1.37 plus Unterstuetzuung der Palette AT&T 20C409.

        Version 1.39

        = Version 1.38 plus Unterstuetzung der WINNER 1000PRO/X-2

        Version 1.3A

        = Version 1.39 plus Unterstuetzung der WINNER 2000PRO/X Rev. G


4.2     Literaturhinweise

	Die Benutzung des Workspace Manager wird im "NEXTSTEP User's
	Guide" erklaert; die Anwendung "Configure" ist in "Installing
	and Configuring NEXTSTEP Release 3.2 for Intel(R) Processors"
	beschrieben. Beide Handbuecher sind Bestandteil des NEXTSTEP
	Produktes.


4.3     Weitere Videomodes / Uebernahme von unter DOS definierten
	Videomodi

	Sofern Sie unter DOS / Windows mit Hilfe anderer ELSA Tools
	erstellte Videomodi in der NEXTSTEP Umgebung nutzen moechten,
	gehen Sie dazu wie folgt vor:

	Hinweis:        Um die beschriebenen Aenderungen durchzufuehren,
			sollten Sie Superuser Ihres Systems sein.
			Ferner sollten Sie in dieser Eigenschaft ueber
			eine gewisse Erfahrung verfuegen.

	Das DOS-Programm VM2TIM.EXE, das in diesem Paket enthalten ist,
	gibt alle Videomodi in einer Form aus, die direkt an die
	Instance0.table im Verzeichnis /usr/Devices/WINNER.config
	anghaengt werden kann. Nach Aenderung des "Display Mode" Ein-
	trags auf die gewuenschte Aufloesung wird beim naechsten
	Systemstart die Grafikkarte in der gewuenschten Aufloesung
	bereitgestellt.

	Gehen Sie dazu wie folgt vor:

	Mit der ELSA Installatioinssoftware (siehe Handbuch) erstellen
	Sie Monitortimings und speichern diese im EEROM ab.

	Unter DOS geben Sie dann ein: "vm2tim -unix -o dmodes"

	Sie erzeugen so eine Datei "dmodes", die Sie z.B. auf einer
	Diskette in die NEXTSTEP Umgebung importieren muessen.

	In der NEXTSTEP Umgebung:

	Loggen Sie sich als root ein und gehen Sie ins Verzeichnis
	/usr/Devices/WINNER.config. Stellen sie die Datei dmodes
	bereit.  Geben Sie ein "cat dmodes >>Instance0.table".
	Bearbeiten Sie die Datei Instance0.table nun mit einem Editor,
	etwa vi, und tragen Sie in der Zeile, die mit "Display Modes" =
	beginnt die gewuenschte Aufloesung ein.

	Beispiel:       Sie moechten einen Mode mit der Aufloesung
			1216x940 bei 75Hz in 256 Graustufen benutzen.
			In der Datei Instance0.table findet sich ein
			Eintrag

		"1216x940_75Hz_BW:8_ni" = "1216 940 8 (...)";

		Editieren Sie nun die Zeile

		"Display Mode" =
		"Height: 940 Width: 1216 Refresh: 75Hz
			 bitsPerPixel: BW:8";

	Sofern Sie mehrere solcher Aufloesungen mit Hilfe der Anwendung
	Configure verwalten wollen, muessen Sie die Datei
	(boardname).modelist im selben Verzeichnis editieren.
	Dort fuegen Sie dann eine Zeile fuer jede neue Aufloesung ein.

	Beispiel:       Im obigen Beispiel fuegen Sie "  1216 940 BW:8
			75 0" ein.  Ist der Modus interlaced, so ist
			die letzte Zahl eine 1.


4.4     Der Farbraum RGB:444/16

	Die drei Ziffern nach dem Doppelpunkt in der Angabe des
	Farbraumes geben an, wieviel Bits fuer die Darstellung der
	Intensitaeten der einzelnen Farben Rot, Gruen und Blau benutzt
	werden.  Bei einem Farbraum RGB:555/16 sind dies also fuenf, im
	Fall des Farbraums RGB:444/16 vier Bits. Da der NEXTSTEP window
	server intern den Farbraum RGB:444/16 benutzt, wenn er mit 16
	Bit pro Pixel arbeitet, koennen Daten direkt in den
	Grafikspeicher geschrieben werden, wenn die Grafikkarte in
	diesem Farbraums arbeitet. Unterstuetzt die Grafikkarte jedoch
	nur den Farbraum RGB:555/16, muessen die Daten zunaechst
	konvertiert werden, bevor sie in den Speicher der Grafikkarte
	geschrieben werden koennen.

	Die Grafikkarten WINNER 2000PRO-2,-4,-H unterstuetzen sowohl den
	Farbraum RGB:555/16 als auch den Farbraum RGB:444/16.

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5.      Bekannte Probleme

5.1     Zusammenarbeit mit SoftPC von Insignia Solutions

	Sofern es zu Problemen bei der Arbeit mit SoftPC kommt, fuehren
	Sie folgende Aenderungen durch:

	1. Diese Modifikation ist nicht notwendig, wenn sie NEXTSTEP in
	   der Version 3.3 oder hoeher verwenden.

	   In der Datei /usr/Devices/WINNER.config/Instance0.table
	   aendern Sie bitte die Zeile

	   "Memory Maps" = "0xMMMMMMMM-0xNNNNNNNN";

	   in

	   "Memory Maps" = "0xMMMMMMMM-0xNNNNNNNN 0xa0000-0xbffff
		 0xc0000-0xcffff";
	   (in eine Zeile; die Ms und Ns stehen fuer die Werte, die sie
	   hier vorfinden).

	3. In der Datei .../SoftPC.app/video_types haengen Sie bitte die
	   beiden folgenden Zeilen an:
	   "WINNER" = "TextInterleaved";


5.2     Unterstuetzte Bussysteme

	Der ELSA WINNER 1000/2000 Treiber fuer NEXTSTEP unterstuetzt die
	Bussysteme PCI, VL und EISA. Die Verwendungsfaehigkeit von
	Grafikkarten, die auf dem ISA-Bus basieren, kann nicht zuge-
	sichert werden. Probleme koennen entstehen, wenn mehr als 8 MB
	Hauptspeicher installiert sind. Der technische Hintergrund wird
	im folgenden eroertert.

	Der ISA Bus kennt 24 Adressbits, entsprechend Speicheradressen
	von 0x000000-0xFFFFFF, oder 16 Megabyte Groesse.

	Prozessoren ab 80386 koennen dagegen einen wesentlich groesseren
	Adressraum ansprechen. Hier stehen 32 Bit zur Verfuegung,
	entsprechend 4 Gigabyte Groesse.

	Der Bildspeicher der Grafikkarte belegt nun ein 8 Megabyte
	grosses Speichersegment, dessen Lage im Adressbereich des
	Prozessors sie bestimmen koennen (siehe "Konfiguration"). Sofern
	Sie mehr als 8 Megabyte Hauptspeicher einsetzen, muessen Sie
	den Bildspeicher in den Adressbereich oberhalb des 16. Megabytes
	(> 16 MB) verlegen.

	Damit die Grafikkarte auf dem ISA Bus hier erreichbar ist, muss
	das System Zugriffe der CPU in diesen Speicherbereich auf den
	Bus durchstellen.  Allerdings werden hier nur 24 von 32
	Adressbits dekodiert. Der Zustand der restlichen 8 Bit ist
	gleichgueltig. Durch diese unvollstaendige Dekodierung durch den
	Bus erscheint die Karte mehrfach im Adressbereich. Ein Konflikt
	mit dem Hauptspeicher kann dennoch nicht auftreten, da dieser
	Speicherzugriffe der CPU noch vor dem ISA-Bus beantwortet.

	Beispiel:       Sie betreiben ein ISA BUS basiertes System mit
			24 Megabyte Speicher und einer WINNER 2000-4.
			Der Hauptspeicher belegt dann die Adressen
			0x000000-0x17FFFFF. Die Grafikkarte sei so
			konfiguriert, dass der Bildspeicher bei
			0x3800000-0x4ffffff liege.

			Der Rechner greife nun auf Adresse 0x3800000
			zu. Der Hauptspeicher beantwortet den Zugriff
			nicht; dieser wird auf den ISA Bus
			durchgestellt und erscheint DORT unter der
			Adresse 800000. Auf diesen Zugriff reagiert nun
			die Grafikkarte.

			Jetzt greife der Rechner auf die Adresse
			0x800000 zu.  Der Hauptspeicher beantwortet den
			Zugriff; dieser wird daher NICHT auf den ISA
			Bus durchgestellt.

	Dies funktioniert, solange Speicherzugriffe oberhalb des
	16. Megabytes auf den ISA Bus weitergeleitet werden. Nicht jedes
	System erfuellt aber diese Voraussetzung. Der Bildspeicher muss
	dann vollstaendig im Adressbereich 0x000000-0xFFFFFF liegen. Da
	er 8 Megabyte gross ist, koennen maximal 8 Megabyte Haupt-
	speicher installiert sein.

	Erfolgreich eingesetzt wurden ISA Karten in EISA-Bussystemen auf
	Rechnern der Marke Compaq Deskpro 66m, sowie auf einem no-name
	VL-Rechner; der Einsatz in einem PCI-System war dagegen nicht
	moeglich. Weitere Erfahrungen sind bisher noch nicht bekannt;
	Rueckmeldungen diesbezueglich sind erwuenscht. Sie koennen dazu
	etwa die Mailbox ELSA Online benutzen; die Telefonnummer finden
	Sie im Handbuch Ihrer ELSA Grafikkarte.
