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        | LIESMICH Datei fuer
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        | ELSA WINNER 1000/2000 Treiber fuer NEXTSTEP, Version 1.2A
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        |       WINNER 1000
        |       WINNER 1000PRO
        |       WINNER 1000AVI
        |       WINNER 1000PRO/X
        |
        |       WINNER 2000
        |       WINNER 2000PRO
        |       WINNER 2000PRO/X
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        | Copyright (c) 1994-96 ELSA GmbH, Aachen (Germany)
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        | CompuServe : GO ELSA
        | WWW        : http://www.elsa.de
        |
        | 01.02.96, up, ol



        Inhaltsuebersicht

        1.      Uebersicht
        2.      Disketteninhalt
        3.      Installation
        4.      Bemerkungen
        5.      Bekannte Probleme


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1.      Uebersicht

        Dieses Verzeichnis beinhaltet den ELSA WINNER 1000/2000 Treiber
        fuer NEXTSTEP und ein Hilfsprogramm. Der ELSA WINNER 1000/2000
        Treiber unterstuetzt das Produkt der NeXT computer, Inc.
        "NEXTSTEP(R) for Intel(R) Processors" ab der Release 3.2.

        Diese Datei enthaelt eine Installationsanweisung unter Abschnitt
        3, sowie Hinweise zur Uebernahme von unter DOS erstellten
        Timings unter Abschnitt 4. Bei Verwendung von ISA Rechnern be-
        achten Sie bitte Abschnitt 6.1.


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2.      Disketteninhalt

        Die hier beschriebene Software steht im Verzeichnis
        "NEXT\STANDARD".

        Dieses Verzeichnis enthaelt folgende Dateien:

        WINNEXT.TAR     ELSA Treiber als Unix-tar-Datei
        VM2TIM.EXE      DOS-basiertes Hilfsprogramm zur Konvertierung
                        von Videomodi der Karte in ein zur NEXTSTEP
                        Software konformes Format
        LIESMICH.TXT    diese Datei mit ergaenzenden Angaben zum
                        Handbuch
        README.TXT      englische Version der LIESMICH Datei

        Die Versionsnummern der Dateien sind jeweils in der Uhrzeit des
        Dateidatums kodiert. 1:00 Uhr steht dabei fuer die Version 1.0.
        Dieser Treiber traegt jedoch die Uhrzeit 1:29, da die Versionsnummer
        1.2A nicht als Uhrzeit 1:2A dargestellt werden kann.

        Hinweis:        Beachten Sie, dass Dateinamen und Diskettenlabel
                        innerhalb der NEXTSTEP Software Umgebung im
                        Unterschied zu DOS klein geschrieben werden.


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3.      Installation und Konfiguration

3.1     Installation

3.1.1   Kurzanleitung

        Kopieren Sie die Datei "winnext.tar" in ein lokales Arbeits-
        verzeichnis und packen Sie sie dort aus. (Doppelklick ->
        Archivinspektor -> Extrahieren). Starten Sie Configure durch
        Doppelklick auf das extrahierte "ELSA_install". Weiter mit
        "Konfiguration".

        Hinweis:        Vor dem Beginn muessen alte Versionen der
                        Treiberdateien im lokalen Arbeitsverzeichnis
                        unbedingt geloescht werden.

3.1.2   detailierte Anleitung

        Legen Sie die Diskette, die den Treiber enthaelt, ein, waehlen
        Sie "Disks->Ueberpruefen" im Menue des Workspace Manager. In der
        Ablage der Dateiuebersicht erscheint ein Icon das ein
        Diskettensymbol zeigt. Klicken Sie dieses Icon an. Hierin
        finden Sie das Verzeichnis NEXT. Wechseln Sie dorthin
        (Doppelklick) und anschliessend in das Verzeichnis STANDARD.
        Kopieren Sie nun die Datei "winnext.tar" in ein privates
        Arbeitsverzeichnis, etwa Ihr Home-Verzeichnis. Wechseln Sie
        dann in dieses Verzeichnis. Nach Doppelklick auf das Icon der
        Datei "winnext.tar" extrahieren Sie diese mit Hilfe des
        Archiv-Inspektors. Es erscheinen zwei weitere Dateien:
        "ELSA_install" und "WINNER.config.tgz". Ein Doppelklick auf
        "ELSA_install" startet die Appklikation Configure. Diese ueber-
        nimmt die weitere Installation des Treibers. Sie werden ggf.
        aufgefordert, das Superuser Passwort einzugeben. War bereits ein
        ELSA Treiber installiert, erfolgt ebenfalls eine Rueckfrage.
        Fahren Sie nun mit der Konfiguration des Treibers fort (siehe
        Abschnitt "Konfiguration").

        Hinweis:        Es empfielt sich, die Dateien "winnext.tar",
                        "ELSA_install" bzw. "WINNER.config.tgz" in
                        Ihrem priva- ten Arbeitsverzeichnis nach der
                        Installation zu loeschen; Sie werden nicht mehr
                        benoetigt.

                        In jedem Fall muessen solche alten Versionen
                        geloescht werden, bevor eine Neuinstallation
                        vorgenommen wird.


3.2     Konfiguration

        Hinweis:        Zum Umgang mit der Anwendung Configure
                        verweisen wir auf das Handbuch. Siehe auch
                        "Literaturhinweise".

        War noch kein Bildschirmtreiber installiert, erscheint die Aus-
        wahlbox "Bildschirmgeraete hinzufuegen". Waehlen Sie dort die
        Zeile "ELSA WINNER 1000/2000 Grafikkarte".

3.2.1   Kurzanleitung

        Der Knopf "Auswaehlen..." startet das Fenster "Auswahl eines
        Anzeigemodus". Hier geben Sie bitte an, welche Karte der ELSA
        WINNER 1000/2000 Serie installiert ist. Von Interesse ist hier
        der Produktname Ihrer Karte und der Speicherausbau. Im Anschluss
        koennen dann die Aufloesung/Farbtiefe, und schliesslich die
        Bildwiederholrate ausgewaehlt werden. In der Box "Technische
        Information" erhalten Sie Hinweise; nach Auswahl eines Anzeige-
        modus erscheinen hier Angaben zur resultierenden Zeilenfrequenz
        und zur Pixelfrequenz.

        Achtung:        Stellen Sie sicher, dass der verwendete Monitor
                        fuer diese Zeilenfrequenz bzw. Pixelfrequenz
                        geeignet ist! Ist dies nicht der Fall, kann
                        der Monitor beschaedigt werden. Angaben zur
                        maximalen Zeilenfrequenz bzw. zur maximalen
                        Pixelfrequenz des Monitors finden sich in den
                        technischen Daten des Monitorhandbuches.

3.2.2   detailierte Anleitung

        Das Fenster "Bildschirmgeraete" zeigt zwei Boxen zur Adress-
        bereichswahl; die Box "Anzeigemodus", die den Knopf
        "Auswaehlen..." enthaelt, sowie ein Icon "ELSA".

        Durch Anklicken des Knopfes "Auswaehlen..." gelangen Sie in das
        Fenster "Auswahl eines Anzeigemodus". Hier geben Sie bitte an,
        welche Karte der ELSA WINNER 1000/2000 Serie installiert ist.
        Von Interesse ist hier der Produktname Ihrer Karte und der
        Speicherausbau.

        Ist Ihre Karte nicht naeher spezifiziert, gilt die allgemeinere
        Bezeichnung.

        Beispiel:       Es ist eine WINNER 2000PRO VL mit 4 MB VRAM
                        installiert. Sie waehlen "WINNER 2000PRO-4MB".

                        Die Wahl bei einer WINNER 1000PCI mit 2 MB VRAM
                        waere "WINNER 1000-2MB".

        Achtung :       Bei einer WINNER 2000VL mit 2MB VRAM muss
                        "WINNER 2000VL-2MB" eingestellt werden, NICHT
                        "WINNER 2000-2".

        Nur die korrekte Auswahl der Karte stellt sicher, dass allein
        Anzeigemodi ausgewaehlt werden koennen, die mit Ihrer WINNER
        Grafikkarte realisierbar sind.

        Nach der Kartenangabe geben Sie die Aufloesung und die Farbtiefe
        an. Die NEXTSTEP Software kennt die Farbtiefen BW:8, dies steht
        fuer 256 Graustufen, RGB:555/16, entsprechend 32768 Farben
        (Hicolor) und RGB:888/32, entsprechend 16.7 Millionen Farben
        (Truecolor).

        Hinweis :       Mit der Wahl der Farbtiefe entscheiden Sie u.a.
                        auch ueber den Speicherbedarf des Systems. Ein
                        Pixel (Bild Abschnitt) belegt im Fall BW:8 ein
                        Byte, im Fall RGB:555/16 2 Byte und im Fall
                        RGB:888/32 4 Byte.

        Zu jeder Aufloesung koennen Sie anschliessend eine bestimmte
        Bildwiederholfrequenz waehlen. Die Box "Technische Information"
        enthaelt dann Hinweise zu den Anforderungen an den Monitor,
        insbesondere der Zeilenfrequenz und der Pixelfrequenz.  Die
        angezeigte Zeilenfrequenz muss kleiner sein als die maximale
        Zeilenfrequenz des Monitors. Entsprechendes gilt fuer die
        Pixelfrequenz.

        Achtung:        Stellen Sie sicher, dass der verwendete Monitor
                        fuer diese Zeilenfrequenz bzw. Pixelfrequenz
                        geeignet ist! Ist dies nicht der Fall, kann
                        der Monitor beschaedigt werden. Angaben zur
                        maximalen Zeilenfrequenz bzw. zur maximalen
                        Pixelfrequenz des Monitors finden sich in den
                        technischen Daten des Monitorhandbuches.

        Das Fenster "ELSA WINNER Inspector" kann durch Druecken des
        Knopfes "OK" verlassen werden. Dadurch wird die getroffene Aus-
        wahl akzeptiert. Durch Druecken des Knopfes "Abbrechen" werden
        die gemachten Aenderungen dagegen verworfen.

        Wurde bei der Auswahl eines Anzeigemodus die Angabe der WINNER
        Grafikkarte geaendert, wie dies bei der Erstinstallation mit
        Sicherheit der Fall ist, so wird eine fuer diese Karte ange-
        messene Lage des Bildspeichers eingestellt, und es erscheint ein
        Hinweisfenster.

        Die Box "Bildspeicher" zeigt die Lage des Beginns des Bildspei-
        chers im Adressraum der CPU bzw. des Busses an. Die Zahlen sind
        hexadezimal notiert. Der nach der Auswahl der Karte vom ELSA
        WINNER Inspector eingestellte Wert muss gewoehnlich nicht
        veraendert werden.

        Die Angaben in der Box "Portadressen" koennen nicht geaendert
        werden.


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4.      Bemerkungen

4.1     Versionshinweise

        Version 1.0  of 22.04.94 war die erste Version

        Version 1.10:

        Unterstuetzt die WINNER 2000PRO-H und die High Refresh Truecolor
        Modi auf den WINNER 2000PRO-4 boards.

        Bug fixes:      In der Version 1.0 wurde nur der erste
                        dynamische Modus eingelesen, wenn die
                        Modenamen durch ein literales '\n' getrennt
                        waren. Der Eintrag "Dynamic Modes" wird nun
                        korrekt eingelesen.

                        In der Version 1.0 konnten auf einigen 50MHz
                        VL-Bus Systemen auftreten. Daher wurde die
                        Behandlung des VL-Bus geringfuegig geaendert.


        Version 1.20:

        Unterstuetzt RGB:444/16 auf der WINNER 2000PRO-2,-4,-H, unter-
        stuetzt RGB:256/8 unter NEXTSTEP 3.3, die Behandlung der Bild-
        speicherlage ist verbessert, Grafikmodes der Aufloesung 1120 x
        832 wurden hinzugefuegt.

        Bug fixes: Die Gammakorrektur wird nun korrekt behandelt.


        Version 1.21:

        Unterstuetzt die B-Release Boards der WINNER 2000PRO/X-PCI-8.


        Version 1.25:

        Unterstuetzt die Boards WINNER 2000PRO/X-PCI-2/-4/-8 und
        WINNER1000AVI.

        Version 1.26:

        uebersprungen

        Version 1.27:

        wie 1.25, zusaetzlich Unterstuetzung der Palette RGB528-A.

        Version 1.28:

        wie 1.27, zusaetzlich Unterstuetzung der Palette AT&T 20C409

        Version 1.29:

        wie 1.28, zusaetzlich Unterstuetzung der WINNER 1000PRO/X-2

        Version 1.2A:

        wie 1.29, zusaetzlich Unterstuetzung der WINNER 2000PRO/X Rev. G


4.2     Literaturhinweise

        Die Benutzung des Workspace Manager wird im "NEXTSTEP User's
        Guide" erklaert; die Anwendung "Configure" ist in "Installing
        and Configuring NEXTSTEP Release 3.2 for Intel(R) Processors"
        beschrieben. Beide Handbuecher sind Bestandteil des NEXTSTEP
        Produktes.


4.3     Weitere Grafikmodi / Uebernahme von unter DOS definierten
        Grafikmodi

        Sofern Sie unter DOS / Windows mit Hilfe anderer ELSA Tools
        erstellte Grafikmodi in der NEXTSTEP Umgebung nutzen moechten,
        gehen Sie dazu wie folgt vor:

        Hinweis:        Um die beschriebenen Aenderungen durchzufuehren,
                        sollten Sie Superuser Ihres Systems sein.
                        Ferner sollten Sie in dieser Eigenschaft ueber
                        eine gewisse Erfahrung verfuegen.

        Das DOS-Programm VM2TIM.EXE, das in diesem Paket enthalten ist,
        gibt alle Grafikmodi in einer Form aus, die direkt an die
        Instance0.table im Verzeichnis /usr/Devices/WINNER.config
        anghaengt werden kann. Nach Aenderung des "Display Mode" Ein-
        trags auf die gewuenschte Aufloesung wird beim naechsten System-
        start die Grafikkarte in der gewuenschten Aufloesung bereitge-
        stellt.

        Gehen Sie dazu wie folgt vor:

        Mit der ELSA Installatioinssoftware (siehe Handbuch) erstellen
        Sie Monitortimings und speichern diese im EEROM ab.

        Unter DOS geben Sie dann ein: "vm2tim -unix -o dmodes"

        Sie erzeugen so eine Datei "dmodes", die Sie z.B. auf einer
        Diskette in die NEXTSTEP Umgebung importieren muessen.

        In der NEXTSTEP Umgebung:

        Loggen Sie sich als root ein und gehen Sie ins Verzeichnis
        /usr/Devices/WINNER.config. Stellen sie die Datei dmodes
        bereit.  Geben Sie ein "cat dmodes >>Instance0.table".
        Bearbeiten Sie die Datei Instance0.table nun mit einem Editor,
        etwa vi, und tragen Sie in der Zeile, die mit "Display Modes" =
        beginnt die gewuenschte Aufloesung ein.

        Beispiel:       Sie moechten einen Mode mit der Aufloesung
                        1216x940 bei 75Hz in 256 Graustufen benutzen.
                        In der Datei Instance0.table findet sich ein
                        Eintrag

                "1216x940_75Hz_BW:8_ni" = "1216 940 8 (...)";

                Editieren Sie nun die Zeile

                "Display Mode" = "Height: 940 Width: 1216
                                   Refresh: 75Hz bitsPerPixel: BW:8";

        Sofern Sie mehrere solcher Aufloesungen mit Hilfe der Anwendung
        Configure verwalten wollen, muessen Sie die Datei
        (boardname).modelist im selben Verzeichnis editieren.
        Dort fuegen Sie dann eine Zeile fuer jede neue Aufloesung ein.

        Beispiel:       Im obigen Beispiel fuegen Sie "1216 940 BW:8 75
                        0" ein.  Ist der Modus interlaced, so ist die
                        letzte Zahl eine "1".


4.4     Der Farbraum RGB:444/16

        Die drei Ziffern nach dem Doppelpunkt in der Angabe des Farb-
        raumes geben an, wieviel Bits fuer die Darstellung der Intensi-
        taeten der einzelnen Farben Rot, Gruen und Blau benutzt werden.
        Bei einem Farbraum RGB:555/16 sind dies also fuenf, im Fall des
        Farbraums RGB:444/16 vier Bits. Da der NEXTSTEP window server
        intern den Farbraum RGB:444/16 benutzt, wenn er mit 16 Bit pro
        Pixel arbeitet, koennen Daten direkt in den Grafikspeicher ge-
        schrieben werden, wenn die Grafikkarte in diesem Farbraum
        arbeitet. Unterstuetzt die Grafikkarte jedoch nur den Farbraum
        RGB:555/16, muessen die Daten zunaechst konvertiert werden,
        bevor sie in den Speicher der Grafikkarte geschrieben werden
        koennen.

        Die Grafikkarten WINNER 2000PRO-2,-4,-H unterstuetzen sowohl den
        Farbraum RGB:555/16 als auch den Farbraum RGB:444/16.


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5.      Bekannte Probleme

5.1     Zusammenarbeit mit SoftPC von Insignia Solutions

        Sofern es zu Problemen bei der Arbeit mit SoftPC kommt, fuehren
        Sie folgende Aenderungen durch:

        1. Diese Modifikation ist nicht notwendig, wenn Sie NEXTSTEP
           in der Version 3.3 oder hoeher verwenden.

           In der Datei /usr/Devices/WINNER.config/Instance0.table
           aendern Sie bitte die Zeile

                   "Memory Maps" = "0xMMMMMMMM-0xNNNNNNNN";
           in
                   "Memory Maps" = "0xMMMMMMMM-0xNNNNNNNN 0xa0000-0xbffff
                                    0xc0000-0xcffff";
           (in einer Zeile; Die Ms und Ns stehen fuer die Werte, die sie
            hier vorfinden).

        2. In der Datei .../SoftPC.app/video_types haengen Sie bitte die
           folgende Zeile an:
                   "WINNER" = "TextInterleaved";


5.2     Unterstuetzte Bussysteme

        Der ELSA WINNER 1000/2000 Treiber fuer NEXTSTEP unterstuetzt die
        Bussysteme PCI, VL und EISA. Die Verwendungsfaehigkeit von
        Grafikkarten, die auf dem ISA-Bus basieren, kann nicht zuge-
        sichert werden. Probleme koennen entstehen, wenn mehr als 8
        Megabyte Hauptspeicher installiert sind. Der technische
        Hintergrund wird im folgenden eroertert.

        Der ISA Bus kennt 24 Adressbits, entsprechend Speicheradressen
        von 0x000000-0xFFFFFF, oder 16 Megabyte Groesse.

        Prozessoren ab 80386 koennen dagegen einen wesentlich groesseren
        Adressraum ansprechen. Hier stehen 32 Bit zur Verfuegung,
        entsprechend 4 Gigabyte Groesse.

        Der Bildspeicher der Grafikkarte belegt nun ein 8 Megabyte
        grosses Speichersegment, dessen Lage im Adressbereich des
        Prozessors sie bestimmen koennen (siehe "Konfiguration"). Sofern
        Sie mehr als 8 Megabyte Haupotspeicher einsetzen, muessen Sie
        den Bildspeicher in den Adressbereich oberhalb des 16. Megabytes
        (> 16 MB) verlegen.

        Damit die Grafikkarte auf dem ISA Bus hier erreichbar ist, muss
        das System Zugriffe der CPU in diesen Speicherbereich auf den
        Bus durchstellen. Allerdings werden hier nur 24 von 32
        Adressbits dekodiert. Der Zustand der restlichen 8 Bit ist
        gleichgueltig. Durch diese unvollstaendige Dekodierung durch den
        Bus erscheint die Karte mehrfach im Adressbereich. Ein Konflikt
        mit dem Hauptspeicher kann dennoch nicht auftreten, da dieser
        Speicherzugriffe der CPU noch vor dem ISA-Bus beantwortet.

        Beispiel:       Sie betreiben ein ISA BUS basiertes System mit
                        24 Megabyte Speicher und einer WINNER 2000-4.
                        Der Hauptspeicher belegt dann die Adressen
                        0x000000-0x17FFFFF. Die Grafikkarte sei so
                        konfigu- riert, dass der Bildspeicher bei
                        0x3800000-0x4ffffff liege.

                        Der Rechner greife nun auf Adresse 0x3800000
                        zu. Der Hauptspeicher beantwortet den Zugriff
                        nicht; dieser wird auf den ISA Bus
                        durchgestellt und erscheint DORT unter der
                        Adresse 800000. Auf diesen Zugriff reagiert nun
                        die Grafikkarte.

                        Jetzt greife der Rechner auf die Adresse
                        0x800000 zu.  Der Hauptspeicher beantwortet den
                        Zugriff; dieser wird daher NICHT auf den ISA
                        Bus durchgestellt.

        Dies funktioniert, solange Speicherzugriffe oberhalb des 16.
        Megabytes auf den ISA Bus weitergeleitet werden. Nicht jedes
        System erfuellt aber diese Voraussetzung. Der Bildspeicher muss
        dann vollstaendig im Adressbereich 0x000000-0xFFFFFF liegen. Da
        er 8 Megabyte gross ist, koennen maximal 8 Megabyte Hauptspei-
        cher installiert sein.

        Erfolgreich eingesetzt wurden ISA Karten in EISA-Bussystemen
        auf Rechnern der Marke Compaq Deskpro 66m, sowie auf einem
        no-name VL-Rechner; der Einsatz in einem PCI-System war dagegen
        nicht moeglich. Weitere Erfahrungen sind bisher noch nicht
        bekannt; Rueckmeldungen diesbezueglich sind erwuenscht. Sie
        koennen dazu etwa die Mailbox ELSA Online benutzen; die Telefon-
        nummer finden Sie im Handbuch Ihrer ELSA Grafikkarte.
