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        | LIESMICH Datei fuer
        |
        | ELSA WINNER 1000/2000 POWERdraft Treiber fuer MicroStation PC
        |
        | Ver. 5.23
        |
        |       WINNER 1000PRO/X
        |       WINNER 2000PRO
        |       WINNER 2000PRO/X
        |       GLoria
        |
        | Copyright (c) 1994-96 ELSA GmbH, Aachen (Germany)
        |
        | Sonnenweg 11
        | D-52070 Aachen
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        | BBS (ISDN) : +49-(0)241-606-9820
        | CompuServe : GO ELSA
        | WWW        : http://www.elsa.de
        |
        | 06.03.96, au


        Inhaltsuebersicht

        1.      Uebersicht
        2.      Inhalt
        3.      Installation
        4.      Bemerkungen
        5.      Bekannte Probleme


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1.      Uebersicht

        Dieses Verzeichnis beinhaltet den WINNER 1000/2000 POWERdraft
        Treiber fuer MicroStation PC 5.x. (siehe Abschnitt 2 fuer eine
        Liste der Dateien auf der Diskette). Diese Datei beinhaltet
        neueste Informationen, die Sie noch nicht im Handbuch Ihrer
        WINNER Grafikkarte finden. Soweit Informationen in dieser Datei
        nicht im Einklang mit dem Handbuch stehen sollten, sind die
        Informationen hier gueltig.


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2.      Verzeichnisinhalt

        Das Verzeichnis enthaelt die folgenden Dateien:

        README.TXT      englische Version dieser LIESMICH Datei
        LIESMICH.TXT    die Datei, die Sie gerade lesen
        USTNWINP.DLM    dynamisch geladener Treiber
        USTNWINP.MA     MicroStation Resource Datei fuer ELSA Treiber
        USTNWINP.MGL    Treiber-Identifikationsdatei fuer die
                        MicroStation Treiberinstallation


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3.      Installation

        Installieren Sie MicroStation PC auf Ihrer Festplatte wie im
        'Installation and Configuration Guide' beschrieben.

        Starten Sie USCONFIG am Ende der Installation NICHT, da der
        WINNER 1000/2000 POWERdraft Treiber vorher auf die Festplatte
        kopiert werden muss.

	Bitte konsultieren Sie das WINNER Handbuch, um Hinweise zur
        Installation zu finden.

        Bitte benutzen Sie zur Installation des WINNER 1000/2000
        POWERdraft Treibers das Program WINSETUP. Waehlen Sie dort den
        Menuepunkt MicroStation PC unter dem Menu GUI/CAD-Treiber an und
        fuellen Sie den Dialog aus.


3.1     Ein-Bildschirm-Konfiguration

        Starten Sie das Konfigurationspgrogramm USCONFIG im MicroStation
        PC Verzeichnis Ihrer Festplatte. Waehlen Sie den Menupunkt
        DISPLAY ADAPTERS an. Der WINNER 1000/2000 POWERdraft Treiber
        erscheint als ELSA WINNER 1000/2000 POWER DRAFT. Waehlen Sie ihn
        fuer den rechten Bildschirm aus. Sie koennen die virtuelle
        Grafikseite aktivieren. Wenn Ihre WINNER ausreichend Speicher-
        platz hat, koennen Sie dann in MicroStation zwischen zwei Seiten
        hin- und herschalten.


3.2     Zwei-Bildschirm-Konfiguration

        Bei Verwendung von zwei Bildschirmen muessen die verwendeten
        Grafikkarten auf einander abgestimmt sein.

        Folgende Kombinationen zweier WINNER-Grafikkarten werden unter-
        stuetzt:
                rechter Schirm          + linker Schirm
                ---------------------------------------------
                WINNER 2000PRO-PCI-2   + WINNER 2000PRO-PCI-2
                WINNER 2000PRO-PCI-4   + WINNER 2000PRO-PCI-4
                WINNER 2000PRO-VL-2    + WINNER 2000PRO-VL-2
                WINNER 2000PRO-VL-4    + WINNER 2000PRO-VL-4
                WINNER 2000PRO/X-PCI-2 + WINNER 2000PRO/X-PCI-2
                WINNER 2000PRO/X-PCI-4 + WINNER 2000PRO/X-PCI-4
                WINNER 2000PRO/X-PCI-8 + WINNER 2000PRO/X-PCI-8

        Benutzen Sie in den aufgefuehrten Kombinationen den WINNER
        1000/2000 POWERdraft Treiber fuer MicroStation.


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4.      Bemerkungen

4.1.    Treiber-Optionen

        Sie koennen den WINNER 1000/2000 POWERdraft Treiber einfach
        konfigurieren, indem Sie die Umgebungsvariable ELSA_USTN_RIGHT
        fuer den rechten Bildschirm bzw. ELSA_USTN_LEFT fuer den linken
        Bildschirm setzen.

        Folgende Optionen koennen angegeben werden:

        -vm      ddd    gewuenschter Videomode.
        -xres   dddd    gewuenschte horizontale Aufloesung.
        -yres   dddd    gewuenschte vertikale Aufloesung.
        -bpp      dd    gewuenschte Farbtiefe (bits per pixel).
        -hz       dd    gewuenschte Bildwiederholfrequenz in Hertz.
        -did            der Dialog mit Informationen ueber benutzte
                        Treiberversion und Grafikkarte wird nicht in
                        das Hilfe-Menu eingetragen.

        ELSA_USTN_RIGHT bzw. ELSA_USTN_LEFT werden bei der Installation
        des Treibers im Program WINSETUP erfragt und in die Startdatei
        AUTOEXEC.BAT eingetragen.

        Fuer naehere Informationen zu den Videomodi, Aufloesungen, Farb-
        tiefen und Bildwiederholfrequenzen lesen Sie bitte die ent-
        sprechenden Kapitel im WINNER System-Handbuch.

        Ausserdem existieren fuer den POWERdraft Treiber noch folgende
        spezielle Optionen:

        -re     n       RegenExtents
                Diese Option gibt den Bereich an, der bei einem REGEN in
                die DisplayListe eingetragen wird. Der Wert gibt den
                Bereich als Vielfaches der Ansichtsgroesse an. Verlaesst
                man diesen Bereich, wird ein REGEN ausgeloest.
                Wird z.B. -RE 3 angegeben, enthaelt die DisplayListe
                alle Zeichenelemente, die in einer Ansicht dreifacher
                Ausdehnung um den Ansichts-Mittelpunkt sichtbar waeren.
                Wird -RE 0 angegeben, wird immer die gesamte Zeichnung
                in die DisplayListe eingetragen.
                Die Standard-Einstellung fuer RE ist 0.

        -sdpv           SingleDisplaylistPerView
                Diese Option gibt an, ob pro Ansicht nur eine Display
                Liste benutzt werden soll. Dadurch werden die REGEN- und
                UPDATE-Operationen etwa 10 % schneller. Umschalten
                zwischen Leveln loest aber ein REGEN aus.
                Wird diese Option nicht angegeben, wird pro Ansicht und
                Level eine Display Liste benutzt. Umschalten zwischen
                Leveln ist dadurch ohne Zeitverluste moeglich.

        -st     %f      StrokeTolerance
                Diese Option gibt die Genauigkeit an, mit der
                Zeichnungselemente in die DisplayListe eingetragen
                werden. Der Wert gibt an, um wieviele Pixel ein Punkt
                maximal von seiner tatsaechlichen Position entfernt ist.
                Es werden nur positive Werte angegeben werden.
                Wird z.B. -ST 0.1 angegeben, liegt kein Punkt mehr als
                0.1 Pixel von seiner tatsaechlichen Position entfernt.
                Die Zeichnung ist also sehr detailiert in die Display-
                Liste eingetragen. REGEN- und UPDATE-Zeiten sind ent-
                sprechend laenger und die DisplayListe benoetigt mehr
                Speicher.
                Wird dagegen -ST 2.0 gesetzt, wird die DisplayListe
                wesentlich groeber gerastert. REGEN- und UPDATE-Zeiten
                sind entsprechend kuerzer und die DisplayListe benoetigt
                weniger Speicher.
                Die Standard-Einstellung fuer ST ist 0.5.

        -zd     n       ZoomDepth
                Diese Option gibt den Zoom-Bereich an, in dem man sich
                bewegen kann, ohne ein REGEN auszuloesen.
                Wird z.B. -ZD 4 angegeben, kann man in einer Ansicht bis
                zum Faktor 4 hinein- und heraus-zoomen. Verlaesst man
                diesen Bereich, wird automatisch ein REGEN ausgeloest.
                Wird -ZD 0 angegeben, wird nie ein automatischer REGEN
                ausgeloest.
                Die Standard-Einstellung fuer ZD ist 0.


4.2.    Treiber-Kommandos

        REGEN   Das Besondere an POWERdraft-Treiber fuer MicroStation
                ist die Benutzung von display lists. Wenn ein Ansicht
                geoeffnet wird, werden die anzuzeigenden Daten ein eine
                display list geschrieben, aus der heraus folgende
                Zeichen-Operationen deutlich beschleunigt werden.
                Eine display list enthaelt die Zeichen-Information in
                vektorisierter Form. Die Aufloesung dieser Vektorisier-
                ung ist optimal an die aktuelle Ansichts-Aufloesung an-
                gepasst. Vergroessert/verkleinert man jetzt die Ansicht
                (zooming), bleiben die Daten in der display list
                konstant, sind fuer die veraenderte Aufloesung also
                nicht mehr optimal. Wenn Sie nach einer Reihe von Ver-
                groesserungen/Verkleinerungen wieder eine optimale
                DisplayList haben wollen, koennen Sie das Kommando REGEN
                benutzen.
                Beispiele:
                        REGEN           Auswaehlen einer Ansicht, deren
                                        DisplayList regeneriert werden
                                        soll.
                        REGEN view      Regenerieren der DisplayList
                                        der Ansicht <view>.
                        REGEN RIGHT     Regenerieren aller DisplayLists
                                        auf dem rechten Bildschirm.
                        REGEN LEFT      Regenerieren aller DisplayLists
                                        auf dem linken Bildschirm.
                        REGEN ALL       Regenerieren aller DisplayLists.
                Siehe auch die Option -AR.
                Nach einem REGEN wird des Default-Kommando gestartet.


4.3.    Einschraenkungen

        - die DisplayList-Unterstuetzung wirkt zur Zeit nur auf zwei-
          dimensionale Zeichnungen.

        - Kommandos VIEW PREVIOUS/NEXT
                Nach Durchfuehrung eines REGEN erhaelt man mittels des
                Kommandos VIEW NEXT eine Gesamt-Ansicht der Zeichnung.
                Dadurch wird der Puffer fuer diese Kommandos von 8 auf 7
                reduziert.


4.4.    Temporaere Dateien

        Der POWERdraft Treiber fuer MicroStation erzeugt eine temporaere
        Datei. Dazu werden die beiden Umgebungsvariablen TMP und TEMP
        untersucht. Ist keine der beiden Umgebungsvariablen gesetzt,
        wird die temporaere Datei in das aktuelle Verzeichnis
        geschrieben.


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5.      Bekannte Probleme

        Siehe auch die Einschraenkungen beim Zwei-Board-Betrieb unter
        3.2.


5.1.    Fonts

        Die Kommandos SET FONT SLOW und SET FONT FAST werden vom
        POWERdraft Treiber fuer MicroStation nicht beruecksichtigt. Es
        wird immer der slow font benutzt.

5.2.    Reference file attaching/detaching

        Wenn Sie manuell eine Reference-Datei attachen/detachen, wird
        kein automatischer REGEN ausgeloest. Bitte geben Sie nach einer
        solchen Operation das Kommando REGEN ALL ein, um alle Ansichten
        entsprechend zu aktualisieren.
