miroVIDEO DC10
LIESMICH fuer Version 1.05					27.11.1996


Diese Datei enthaelt wichtige Informationen fuer die Benutzung der miroVIDEO
DC10. Falls Sie auf Probleme im Zusammenhang mit der miroVIDEO DC10 stossen,
lesen Sie bitte im Handbuch und in dieser Datei nach.

Sehr wichtig, da aktuelle Aenderung:
Entgegen der im Handbuch der miroVIDEO DC10 dokumentierten Abbildungen und
Beschreibungen ist die Fast Decompress Funktion fuer die Wiedergabe von AVI-
Dateien, welche mit der miroVIDEO DC10 aufgenommen wurden, derzeit nicht in der
Ausliefersoftware der miroVIDEO DC10 implementiert, d.h. in der miroVIDEO DC10 
Kontrolle ist die  Option "Fenster (Beschleunigt)" nicht verfuegbar. Diese 
Funktion wird jedoch in der naechsten Treiberversion vorhanden sein, so dass 
die im Handbuch und auch in den Online Hilfen gemachten Darstellungen und 
Behauptungen wieder der Realitaet entsprechen.


Inhaltsverzeichnis:

1.0     	Installation miroVIDEO DC10
1.0.1  		Bevor Sie mit der Installation beginnen
1.0.2   	Konfigurationstest miroVIDEO DC10
1.1     	Installation miroVIDEO DC10 mit Windows 95 Service Release 2
1.2     	Direct Video und miroVIDEO DC10
1.3     	Installation miroVIDEO DC10 mit S3 Grafikkarten der Typen 868, 968
1.4     	Overlayunterstuetzung
1.4.1   	Overlayunterstuetzung fuer miroMEDIA View und miroMEDIA 3D
1.4.2   	Overlayunterstuetzung allgemein
1.5     	Aufloesungsumschaltung bei aktivem Video Overlay waehrend der Aufnahme
1.6     	Video Overlay beim Playback
1.6.1   	Video Overlay beim Playback mit miro Grafikkarten
1.6.2   	Video Overlay beim Playback generell
1.7     	Interrupt-Sharing
1.8     	System.ini Eintraege nach der Installation
1.9     	Aufnehmen und Wiedergeben von Filmsequenzen
1.10    	Ruckeln beim Abspielen
1.11    	Festplatten
1.11.1  	Enhanced-IDE Festplatten
1.12    	VidCap32
1.12.1  	VidCap32 fuer Windows 95
1.12.2  	VidCap32 und NTSC Standard
1.12.3  	VidCap32 und Medienwiedergabe
1.12.4  	Bekannte Fehler im VidCap32  

1.13    	miroVIDEO DC10 und Pentium Pro

2.0     	miroVIDEO DC30 & Ulead Media Studio
2.1     	Bekannte Fehler

3.0     	miroVIDEO DC10 und Video Mouse

4.0		miroAVI Cache

5.0     	Aenderungen zu vorherigen Treiberversionen

6.0     	miro Dienste




1.0   Installation miroVIDEO DC10

1.0.1 Bevor Sie mit der Installation beginnen
Bevor Sie mit der Installation der miroVIDEO DC10 beginnen, stellen Sie sicher
dass eine bereits im System installierte Video Digitalisierungskarte, wie z.B.
eine miroVIDEO DC1, miroVIDEO DC20, miroVIDEO DC30 oder Produkte der Mitbe-
werber usw. aus dem System entfernt werden sollten. 

Achtung: Es kann zu Treiberkonflikten kommen!

Entweder haben Sie mehr als ein Capture-Board in Ihrem Rechner, oder
Sie haben ein Capture-Board aus Ihrem Rechner, aber nicht aus der
Systemsteuerung entfernt.

Lesen Sie dazu das Kapitel "Hardware installieren" im Benutzerhandbuch.

Wenn Sie ein Capture-Board von miro aus dem Rechner entfernt haben und 
Probleme mit dem Capture-Treiber bekommen, starten Sie
CD LW:\tools\miraser.exe an, damit die miroVIDEO DC10 sauber im System
eingerichtet werden kann. Das Programm durchsucht die Systemregistrierung
nach Eintraegen der miroVIDEO DC1, miroVIDEO DC20, miroVIDEO DC30 und
miroVIDEO DC10 und entfernt ggf. einige Eintraege. 

Damit Ihre miroVIDEO DC10 sauber eingerichtet werden kann, muss der Rechner
jetzt neu gestartet werden!


1.0.2 Konfigurationstest miroVIDEO DC10
Nach erfolgreicher Installation der miroVIDEO DC10 wird automatisch der 
Konfigurationstest gestartet. Sollte es dabei zu einer Fehlermeldung kommen, 
so fahren Sie bitte Windows 95 herunter und starten Ihr System neu. Anschlies-
send starten Sie bitte aus der Programmgruppe "miroVIDEO DC10" das Programm
"Konfiguration miroVIDEO DC10" und klicken die Schaltflaeche "Test". Dadurch 
wird der Konfigurationstest erneut ausgefuehrt.


1.1 Installation der miroVIDEO DC10 mit Windows 95 Service Release 2
Empfehlung:
Bevor Sie die miroVIDEO DC10 Hardware in Ihr System einbauen, starten Sie
bitte zuerst das Setup Programm aus dem Setup-Verzeichnis auf der mitge-
lieferten miroVIDEO DC10 CD-ROM. 

Bekannte Fehler:
Das Abspielen von MJPG komprimierten AVI Dateien aus dem Explorer heraus, 
kann nur im Fenster erfolgen. Eine Ausgabe auf TV ist damit nicht moeglich.
Verwenden Sie zur Ausgabe auf TV die Medienwiedergabe.


1.2 Direct Video und miroVIDEO DC10
Sollten Sie auf Ihrem Rechner "Direct Video" installiert haben und moechten
einen AVI-Film mit der Medienwiedergabe auf TV abspielen, so muessen Sie vorher
das Programm miroVIDEO DC10 Kontrolle starten, andernfalls erhalten Sie nur 
ein Preview und keine Ausgabe auf Video, bzw TV.


1.3 Installation der miroVIDEO DC10 mit S3 Grafikkarten der Typen 868, 968
Sollten Sie in Ihrem Rechner eine Grafikkarte mit S3 Chips der Typen 868, oder
968 installiert haben, so vergewissern Sie sich unter Windows 95, dass diese 
Grafikkarten auch tatsaechlich einen Speicherbereich von 64MB belegen. Dies 
kann uber den Geraetemanager von Windows 95 festgestellt werden. Bei Rechnern 
mit aelterem AWARD BIOS werden dem Geraetemanager nur 32MB zurueck gemeldet. 
Sobald Sie eine Erweiterungskarte in Ihrem System installieren wollen , wie 
z.B. miroVIDEO DC10, deren Speicherbereich direkt oberhalb des Speicherbereiches 
der Grafikkarte liegt, so kann es zu Systemabstuerzen kommmen.

Abhilfen: 
	- Update des AWARD BIOS
	- Aendern Sie den Speicherbereich der Grafikkarte im Geraetemanager



1.4   Overlayunterstuetzung

1.4.1 Overlayunterstuetzung fuer miroMEDIA View und miroMEDIA 3D
Die beiden o.g. miro-Grafikkarten unterstuetzen mit den aktuellen Win95
Treibern auch die sog. Video Overlay Surface-Funktion. Damit ist ein Video
Overlay nur bei der Aufnahme moeglich!


1.4.2 Overlayunterstuetzung allgemein
Generell koennen moderne PCI-Grafikkarten z.B. mit S3-Grafikprozessoren vom Typ 
Trio64 V+ oder Virge ein PCI-Overlay unterstuetzen. Bei manchen Herstellern 
wird diese Funktion jedoch von den mitgelieferten Win95-Treibern nicht unter-
stuetzt. Ob Ihre PCI-Grafikkarte diese entsprechende Funktion unterstuetzt, 
koennen Sie durch Aufruf des Programmes "VIDEO DC10 Konfiguration" ueber-
pruefen, indem Sie die "Test" Schaltflaeche anklicken. 
Sollten Sie waehrend der Aufnahme mit aktiviertem Video Overlay feststellen, 
dass es Bildstoerungen im Overlayfenster gibt, so aendern Sie in VidCap32 im 
Menue Options| Video Display die Overlay-Skalierung auf die naechstkleinere 
Stufe. Im Zweifelsfalle stellen Sie die Overlay-Skalierung auf die Option
"Geringe Aufloesung". Dieses sollte evtl. auftretende Bildstoerungen beseitigen.


1.5 Aufloesungsumschaltung bei aktiven Video Overlay waehrend der Aufnahme
Vermeiden Sie die Aufloesungsumschaltung von Windows 95 waehrend das Video-
Overlay aktiv ist. Das Video Overlay kann bei der Aufnahme mit VidCap32, oder 
MediaStudio aktiviert sein.


1.6   Video Overlay beim Playback

1.6.1 Video Overlay beim Playback mit miro-Grafikkarten
Mit der miroVIDEO 20TD live, der miroMEDIA TV und der miroMEDIA 3D kann auch 
bei der Wiedergabe von AVI-Dateien mit der Medienwiedergabe ein Overlay auf dem 
Computermonitor dargestellt werden. Verbinden Sie z.B. den Composite-Eingang 
der miroVIDEO 20TD live, bzw. den Composite-Eingang (S-VHS -> Composite-Adapter)
der miroMEDIA TV mit dem Composite-Ausgang der miroVIDEO DC10 und starten 
anschliessend das Programm miroTELEVISION. 
Die miroMEDIA 3D kann z.B. ueber den S-VHS-Eingang mit dem S-VHS Ausgang der
miroVIDEO DC10 verbunden werden. Starten Sie danach das miroTELEVISION-Programm.

Hinweis: Sofern Sie das Video Signal durch die miroVIDEO DC10 durchschleifen, 
beachten Sie bitte, dass am S-VHS Ausgang der miroVIDEO DC10 auch nur ein S-VHS 
Signal anliegt, wenn auch am Eingang ein S-VHS Signal anliegt !!! Aus einem Composite
Signal wird kein S-VHS Signal generiert. 

1.6.2 Video Overlay beim Playback generell
Sollten Sie eine Grafikkarte im Rechner eingebaut haben, die ebenfalls in der
Lage ist, ein Video Overlay darzustellen, so verbinden Sie deren Videoeingang
(Composite, oder S-VHS) mit dem Composite-Ausgang der miroVIDEO DC10 und starten
anschliessend die Video Overlay Applikation des Herstellers der Grafikkarte.


1.7 Interrupt-Sharing
Die miroVIDEO DC10 unterstuetzt PCI Interrupt-Sharing. Dieses ist notwendig,
wenn das verwendete Motherboard allen PCI-Slots nur einen einzigen Interrupt 
zuweist. In diesem Falle muessen sich alle PCI-Geraete einen physikalischen 
Interrupt teilen. Fuer diesen Fall muss jeder Treiber genau kontrollieren, ob
der aufgetretene Interrupt von seinem Geraet stammt. Wenn dieses nicht der Fall
ist, dann darf der Treiber diesen Interrupt nicht behandeln und muss ihn an das
naechste PCI-Geraet weiterreichen. Wenn nur eines der beteiligten Geraete (bzw.
dessen Treiber) diese nicht korrekt bewerkstelligt, wird das System nicht 
richtig funktionieren. Fuer die Videoaufnahme und -wiedergabe wird meistens
eine SCSI-Festplatte mit SCSI-Controller verwendet. Unter Windows95 wurde die 
miroVIDEO DC10 zusammen mit Adaptec-SCSI Controllern und der Adaptec-Treiber-
software EZ-SCSI 4.0 getestet und diese Kombination funktioniert ohne 
Probleme.


1.8 System.ini Eintrag nach der Installation
Nach erfolgreicher Installation der miroVIDEO DC10 sollte in der System.ini
im Abschnitt "drivers" der folgende Eintrag vorhanden sein:

VIDC.MJPG=DC30CDC.DRV


1.9 Aufnehmen und wiedergeben von Filmsequenzen
Fuer die Aufnahme von Audiodaten ist eine zusaetzliche Soundkarte erforderlich,
da die miroVIDEO DC10 nicht ueber einen Audiochip verfuegt. Sollten Sie bereits 
eine eingebaute Soundkarte im System installiert haben, so sollten Sie diese
Soundkarte auch fuer die Aufnahme, bzw. Wiedergabe von AVI-Dateien , welche 
auch Audiodaten enthalten, nutzen. 

 
1.10 Ruckeln beim Abspielen
Da die Daten bei der Aufnahme gepuffert werden, ist es moeglich mehr Bilder zu
digitalisieren, als die Festplatte momentan schreiben kann. Beim Abspielen 
kommt es dann aber zu Problemen.  

Loesungen:
- bei genuegendem Hauptspeicher 32 MB, oder mehr, koennen Sie den virtuellen 
  Speicher von Windows 95 abschalten.
- tragen Sie in Ihrer System.ini im Abschnitt [vcache] die folgenden Zeilen ein:
  MinFileCache=4096
  MaxFileCache=4096
  Die beiden Werte sollten identisch sein und sollten weiterhin etwa 25% des
  gesamten Speichers entsprechen, d.h  bei einem System mit 16MB sollten etwa
  4MB (4096KB)
- ansonsten sollten Sie die Datenrate bei der Aufnahme senken.

Hinweise:
1.Beim Abspielen von Filmsequenzen mit hoher Aufloesung, zwei Halbbildern und
hohen Datenraten ueber den Mediaplayer , kann es beim Start der Wiedergabe 
vorkommen, dass die ersten Bilder zitternd dargestellt werden. Die Bilder werden zuerst in den Pufferspeicher (Cache) geladen,bevor diese
ueber den Mediaplayer abgespielt werden koennen. Wir empfehlen daher vor der
eigentlichen Filmsequenz, die auf den Videorecorder ueberspielt werden soll,
einen kurzen Vorspann von wenigen Sekunden einzufuegen, oder verwenden Sie den
miroAVI Cache mit aktivierter "Synchronstart" Option.

2.AVI Dateien, die mit VidCap32 oder einem anderen Programm aufgezeichnet 
wurden, haben meist einen sehr schlechten Interleave Faktor bzgl. der Audio- 
und Videodaten, d.h. es kommem zuerst viele Videobloecke und dann erst die 
Audiobloecke. Dies kann manchmal ebenfalls zu Rucklern beim Abspielen fuehren.
Man kann dies jedoch z.B. mit Ulead MediaStudio beseitigen, indem man den auf-
genommen AVI Film im MediaStudio noch einmal umrechnen laesst. Dabei sollten die 
Datenraten, Aufloesungen erhalten bleiben, jedoch sollte man bei den Ausgabe-
optionen darauf achten, dass bei der Einstellung "Audiobloecke" der Eintrag 
"1 Frame" eingestellt ist. 
 
1.11 Festplatten	
Windows 95 unterstuetzt den 32-bit Zugriff auf Festplatten. Ueberpruefen Sie 
bitte in der Systemsteuerung|System|Geraete-Manager, ob Ihr Festplattenlauf-
werk, bzw. Ihr SCSI-Controller von Windows95 ordnungsgemaess erkannt wurde,
da ansonsten der Datendurchsatz Ihrer Festplatte fuer eine zufriedenstellende
Qualitaet bei der Aufnahme und Wiedergabe nicht ausreichen wird.

Installieren Sie moeglichst eine zweite Festplatte, welche Sie zur Aufnahme 
Ihrer gesamten Videosequenzen benutzen. Zwischendateien koennen auf Ihrer 
Systemplatte, oder einer anderen Partition  gespeichert werden. Windows 95 
greift waehrend der Aufnahme und Wiedergabe von Videosequenzen auf Systemdateien
zurueck. Wenn sich diese auf derselben Festplatte wie die Videosequenzen 
befinden muss hierfuer der Plattenkopf repositioniert werden, was zu Auslassen 
von einem oder mehreren Bildern fuehrt (ruckeln). Dieses kann bei einer an der
Grenze ihrer Leistungsfaehigkeit betriebenen Festplatte auch nicht vom  
miroVIDEO DC10 Cache behoben werden.


1.11.1 Enhanced-IDE Festplatten
Im Zusammenspiel mit einigen E-IDE Festplatten kann es bei hoeheren Datenraten 
dazu kommen, dass beim Abspielen einer AVI-Datei die Wiedergabe "ruckt".
Dieses ist darauf zurueckzufuehren, dass die Festplatte waehrend des Lesens
der Datei eine Rekalibrierung durchfuehrt die zu diesen Aussetzern fuehrt.
Dieses ist keine Fehlfunktion der miroVIDEO DC10, sondern liegt technisch
bedingt an der Funktionsweise der Festplatte im Zusammenspiel mit den rest-
lichen Systemkomponenten.  
Falls Sie zu Ihrer E-IDE Festplatte eine Diskette mit speziellen Busmaster- 
Treibern erhalten haben, so installieren Sie bitte auch diese Treiber in Ihrem 
System, da sich dadurch die Plattenleistung merklich erhoeht.


1.12   VidCap32

1.12.1 VidCap32 fuer Windows 95
Fuer den Einsatz der miroVIDEO DC10 unter Windows 95 empfehlen wir zum Auf-
nehmen von AVI-Dateien VidCap32 von Microsoft, was bei der Installa-
tion der miroVIDEO DC10 mit in die Gruppe kopiert wird. Da der VidCap32 die 
32Bit Capture-Class voll unterstuetzt, kann man damit wesentliche hoehere 
Datenraten bei der Aufnahme erzielen. Achten Sie darauf, dass im VidCap32 
Menue unter "Edit| Preferences| video and audio synchronisation" die Option 
"sync video to audio"  aktiviert ist.


1.12.2 VidCap32 und NTSC Standard
Vor der Aufnahme von Filmen im NTSC-Standard sollten Sie im Menue unter 
Capture | Video die "Frame rate" auf genau 29,97 Bilder/s einstellen und nicht 
auf 30 Bilder/s. 


1.12.3 VidCap32 und Medienwiedergabe
Es wird nicht empfohlen, den VidCap32 oder ein anderes Videoaufnahmeprogramm
zu starten, waehrend Sie mit der Medienwiedergabe AVI-Dateien, die mit der 
miroVIDEO DC10 aufgenommen wurden, abspielen. Es ist mit der miroVIDEO DC10 
nicht moeglich, gleichzeitig AVI Dateien aufzunehmen und abzuspielen.


1.12.4 Bekannte Fehler im VidCap32
VidCap32 setzt standardmaessig die Capture-Datei auf C:\CAPTURE.AVI. Sollten
Sie jedoch auf ein anderes Laufwerk aufnehmen wollen, so setzen Sie entsprech-
end ein anderes Laufwerk. Es kann vorkommen, dass VidCap32 dabei mit einer 
Schutzverletzung abbricht. Starten Sie gleich darauf den VidCap32 nochmal,
ignorieren Sie die Fehlermeldung, dass das Geraet bereits benutzt wird und 
setzten Sie nun das gewuenschte Laufwerk. Schliessen Sie nun den VidCap32 
und starten Sie Windows 95 erneut.

VidCap32 kann unter Windows 95 mit einer miroMEDIA TV, oder miroMEDIA3D auch 
Video Overlay unterstuetzen, d.h. man kann zwischen dem Preview- und dem 
Overlay-Modus schalten und muss somit nicht mehr ein TV-Geraet an den Ausgang 
der miroVIDEO DC10 angeschlossen haben. Vermeiden Sie jedoch im Overlay-Modus 
das Verkleinern des VidCap32 als Icon, da dies eine Schutzverletzung zur Folge
haben koennte. Falls Sie VidCap32 verkleinern moechten, sodass dieser nur in
der Statuszeile angezeigt wird, so schalten sie diesen bitte vorher in den
Preview Modus. 

Ueberpruefen Sie bitte vor jeder Videoaufnahme auch die von Ihnen gewaehlten 
Audioeinstellungen, da diese in aelteren Versionen von VidCap32 leider nicht
abgespeichert werden.

Sollten Sie im VidCap32 die Aufnahme starten und es wird Ihnen die Fehlermel-
dung "Nicht genuegend Arbeitsspeicher fuer Audiobuffer vorhanden." ausgegeben,
so schliessen Sie zuerst alle offenen Anwendungen und Programme, die im Hinter-
grund laufen und starten die Aufnahme erneut. Sollte dieses auch nicht helfen, 
so veraendern Sie die Audioeinstellungen auf eine niedrigere Datenrate. 
Wenn auch diese Veraenderung keinen Erfolg gebracht hat, dann starten Sie bitte
das System neu.

Eine deutsche Hilfedatei fuer das Programm VidCap32 existiert nicht, daher 
erscheint beim Anklicken der Option "Help" die entsprechende englische Hilfe.

1.13 miroVIDEO DC10 und Pentium Pro
Derzeit gibt es mit dem Natoma Chipsatz bei Pentium Pro Rechnern in Kombination
mit der miroVIDEO DC10 Probleme bei der Wiedergabe von AVI-Dateien. Momentan 
wird an einer Loesung fuer dieses Problem gearbeitet. In der naechsten 
Treiberversion wird dieser Fehler sehr wahrscheinlich behoben sein.



2.0 miroVIDEO DC10 und ULEAD Media Studio
2.1 Bekannte Fehler
Sofern Sie einen AVI-Film im Ulead MediaStudio neu berechnen lassen, achten Sie 
darauf, dass Sie in horizontaler Aufloesung immer eine gerade Anzahl von Pixeln 
angeben, sonst treten Fehlfarben bei der Ausgabe auf TV, oder in Videooverlay auf.
Dieser Fehler ist im Preview nicht zu sehen. 




3.0 miroVIDEO DC10 und Video Mouse
Die miroVIDEO DC10 wird nicht von der WinEdit Software fuer die Video Mouse 
unterstuetzt. Es ist auch derzeit nicht geplant, diese zu implementieren.



4.0 miroAVI Cache

Allgemein:
miroAVI Cache ist ein MCI-Treiber zur Verwendung mit dem Programm Medienwieder-
gabe. miroAVI Cache ermoeglicht die Wiedergabe von AVI-Filmen im MJPG-Format,
wie Sie zum Beispiel von der miroVIDEO DC10, der miroVIDEO DC20 und der 
miroVIDEO DC30 erzeugt werden.
Um eine moeglichst ruckelfreie Wiedergabe auch bei hohen Datenraten zu gewaehr-
leisten, werden die Video- und Audiodaten des Filmes im Hauptspeicher zwischen-
gepuffert. Bei Aussetzern der Festplatte (z.B. durch Swapping) wird der Film
dann kurzzeitig aus dem Hauptspeicher abgespielt. Die Groesse des Cache kann
bei Bedarf ueber das Programm miroVIDEO DC10 Kontrolle eingestellt werden.


Installation:
miroAVI Cache wird waehrend der Installation der miroVIDEO DC10 automatisch in 
das Windows-System-Verzeichnis kopiert. Um miroAVI Cache zu verwenden, waehlen 
Sie bitte in der Medienwiedergabe aus dem Menue GERAETE den Punkt
miroAVI Cache (MJPG), statt wie gewohnt Video fuer Windows.
Es erscheint ein Dateiauswahlfenster, ueber das Sie den gewuenschten AVI-Film 
laden koennen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie im Programm miroVIDEO DC10 
Kontrolle die Ausgabeoption auf Composite-Video oder S-Video eingestellt haben.
miroAVI Cache unterstuetzt derzeit noch nicht die Ausgabe des Filmes in ein 
Fenster.

Einstellungen:
Ueber das Programm miroVIDEO DC10 Kontrolle kann die Groesse des Cache fuer 
Video- und Audiodaten veraendert werden. Starten Sie hierzu das Programm 
miroVIDEO DC10 Kontrolle. Sollte das Feld mit den Einstellungen fuer miroAVI 
Cache noch nicht sichtbar sein, klicken Sie auf AVI Cache. Nun koennen Sie im 
Feld Video Puffer die gewuenschte Groesse des Cache in Bildern zwischen 6 und 
128 einstellen. Eine Aenderung der Bufferanzahl wird erst beim naechsten Laden
eines AVIs wirksam. Muss der Treiber die Bufferanzahl selbst erhoehen, wird
der Wert zurueckgesetzt, sobald ein neues AVI geladen oder die Medienwiedergabe
beendet wird, jedoch nur dann, wenn zwischendurch nicht der Benutzer die 
Bufferanzahl veraendert hat.

Die Einstellung ist sofort wirksam. Durch Klicken auf Voreinstellung kann der
Wert auf den Standard-Wert (16 Buffer) zurueckgesetzt werden, der fuer die 
meisten Anwendungen ausreichend ist. Beachten Sie bitte, dass ein grosser Cache 
einen hohen Speicherbedarf verursacht und insbesondere auf Systemen mit wenig 
Hauptspeicher die gesamte Systemleistung deutlich herabsetzen kann. In einem 
Hinweisfeld wird Ihnen der ungefaehre Speicherbedarf des Cache bei einer 
Datenrate von 3MB pro Sekunde angezeigt.



5.0 Aenderungen zu vorherigen Treiberversionen

Version 1.03

-Unterstuetzung der franz. Sprache (Dialoge und alle Hilfen)
-Unterstuetzung SECAM,PAL-N und PAL-M Ausgabe
-Unterstuetzung MIROAVI.DRV als alpha Version.
-GPF beseitigt, wenn keine miroVIDEO DC10 installiert ist und DC10CTRL 
 gestartet wird
-Das Programm VIDEO CRAFT arbeitet jetzt mit der miroVIDEO DC10 zusammen
-Beim Berechnen von Clips kann jetzt eine hoehere Datenrate als 3MB/s genutzt 
 werden
-Allgemeine Aenderungen welche das Abspielen von AVIs sicherer zu machen


Version 1.05
-miroAVI Cache implementiert
-miroVIDEO Expert wird auch mit ausgeliefert
-miroVIDEO DC10 Anpassungen
-Behoben: 20ms Soundversatz bei Aufnahmen mit nur einem Halbbild
-Verbesserung der automatischen Pixelratio Anpassung, um die meisten nicht  
 4:3 Formate ausgeben zu koennen
-Behoben: Flackernde Videoausgabe, bei Verwendung nicht PCI konformer 
 Grafikkarten
-neuer VidCap32 wird ausgeliefert, welcher auch die Audioeinstellungen
 abspeichert


6.0 miro Dienste
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