	Anleitung fr 

	ELSA WinCtrl fr Windows NT 3.51 Version 1.15

	Inhaltsverzeichnis

	1	Einleitung
	2	Installation
	3	Benutzung von WinCtrl
	4 	GLoria Einstellungen
	5	Monitor Einstellungen
	6	Mehrbildschirm Einstellungen


1	Einleitung

	Das ELSA WinCtrl-Tool untersttzt die Konfiguration des ELSA WINNER Windows NT 
	Grafiktreibers. ber Schaltflchen und Eingabefelder knnen die Parameter des Treibers 
	verndert werden. Diese nderungen werden in der Registrierungsdatenbank von Windows NT 
	abgespeichert.


2	Installation

	Das ELSA WinCtrl-Tool besteht aus den Dateien WINCTRL.CPL, WINCTDEU.DLL und 
	WINCTENG.DLL. Diese werden bei der Installation des ELSA WINNER Grafiktreibers 
	automatisch mitinstalliert. Danach kann das Tool in der Systemsteuerung ber das Symbol 
	"ELSA WinCtrl" aufgerufen werden. 


3	Benutzung von WinCtrl

3.1	Starten von WinCtrl

	Starten Sie WinCtrl  ber die Systemsteuerung indem Sie das Symbol "ELSA WinCtrl" doppelt 
	anklicken. Es erscheint ein Dialog-Fenster mit dem Titel "ELSA WINNER Einstellungen". 

3.2	Beenden von WinCtrl

	ber die Schaltflchen "OK" und "Abbruch" wird WinCtrl beendet. 

	"Abbruch" verwirft alle nderungen.

	"OK" bernimmt die nderungen in die Windows NT Registrierungsdatenbank. Einige 
	Einstellungen werden allerdings erst wirksam, nachdem der Rechner neu gestartet wurde. Ist das 
	der Fall, erscheint ein Dialog, der es erlaubt einen Neustart durchzufhren. Wird kein Neustart 
	durchgefhrt, bleiben die nderungen bis zu einem Neustart inaktiv.

3.3 	Versionsnummer des Treibers

	ber den Schaltflchen zum Beenden von WinCtrl wird die Versionsnummer des installierten 
	ELSA Grafiktreibers angezeigt.

3.4	Schalter in WinCtrl

	Das WinCtrl-Fenster ist durch Rahmen in drei Bereiche unterteilt. Diese sind:

	-	GLoria Einstellungen, fr die 3D Untersttzung durch GLoria-Karten
	-	Monitor Einstellungen, fr individuelle Monitor-Timings
	-	Mehrbildschirm Einstellungen, fr den Betrieb mehrerer ELSA Grafikkarten

	Die Schalter der einzelnen Bereiche werden in den folgenden Abschnitten genauer erklrt. In der 
	Liesmich-Datei des Treibers finden Sie eine genauere Erklrung der in der Windows NT-
	Registrierungsdatenbank eingetragenen Parameter.


4 	GLoria Einstellungen

	Die folgenden Beschreibungen sind nur fr die ELSA GLoria 4/8 bestimmt. Sie betreffen im 
	wesentlichen die 3D-Erweiterung durch das OpenGL Grafik-Interface. 

4.1	DMA-Buffer

	Dieser Eintrag legt die Anzahl gleichzeitig benutzter DMA-Buffer fest. Eine nderung wird erst 
	nach dem nchsten Neustart aktiv.

	Erlaubt sind Werte von 0 bis 8, der Standardwert ist 4.

4.2	Gre des DMA-Buffers

	Gesamtgre eines DMA-Buffers. Dieser Buffer wird auf N Prozesse aufgeteilt. Eine nderung 
	wird erst nach dem nchsten Neustart aktiv.

	Erlaubt sind Werte von 0x100 bis 0x10000 (hexadezimal), der Standardwert ist 0x8000 (32 kB).

4.3	DMA-Subbuffer

	Dieser Wert legt fest, auf wieviele individuelle Prozesse die GLint-DMA-Buffer aufgeteilt werden.

	Erlaubt sind Werte von 0 bis 9, der Standardwert ist 5.

4.4	Interface-Buffer Gre

	Stellt die Gre des verwendeten Buffers zur Zwischenspeicherung der Grafikkommandos fest. 
	Dieser Buffer wird verwendet, wenn der DMA-Betrieb deaktiviert ist oder der gesamte DMA-
	Buffer schon benutzt wird. Eine nderung des Wertes wird erst nach einem Neustart aktiv.

	Erlaubt sind Werte von 0x100 bis 0x10000 (hexadezimal), der Standardwert ist 0x10000  (64 kB).

4.5	OpenGL-Buffer

	ber diesen Schalter wird die Anzahl der von OpenGL verwendeten Buffer eingetragen. Werte 
	grer als eins aktivieren Double-Buffering.

	- 1:	Es wird nur ein Display-Buffer verwendet; kein DoubleBuffering.
	- 2:	DoubleBuffering eingeschaltet (Standardwert).

4.6	Cached DMA

	Mit diesem Schalter wird eingestellt, ob die Daten fr den DMA-Betrieb im Prozessorcache 
	zwischengespeichert werden drfen. Da der GLint die Daten immer aus dem Hauptspeicher liest, 
	kann es bei noch nicht aus dem Cache betragenen Daten zu Inkonsistenzen zwischen Cache 
	und Hauptspeicher kommen. Eine nderung wird erst nach dem nchsten Neustart aktiv.

	- Nein:		Erzwingt ungecachtes DMA
	- Ja:		Erzwingt gecachtes DMA
	- Treiber Wahl:	Lt den Treiber testen, ob cached DMA mglich ist (Standardwert).

4.7	3D-Erweiterungen abschalten

	ber diesen Schalter wird der OpenGL-Support ber den Treiber ein- bzw. ausgeschaltet.

	[ ]: 	OpenGL wird ber die GLoria untersttzt.
	[X]: 	OpenGL wird nicht durch die GLoria gerendert, sondern ber Software.

4.8	GDI in 'Single Buffered' Modi untersttzen

	Dieser Schalter erlaubt dem GDI in einen OpenGL-View hineinzuzeichnen der im Front-Buffer 
	luft.

	[ ]:	Es knnen keine GDI Kommandos im Front-Buffer gezeichnet werden.
	[X]:	OpenGL und GDI knnen gleichzeitig im Front-Buffer zeichnen.

4.9	GDI in 'DoubleBuffered' Modi untersttzen

	Dieser Schalter erlaubt dem GDI in einen im Bakc-Buffer liegenden OpenGL-View 
	hineinzuzeichnen. Luft dabei OpenGL im DoubleBuffer-Modus, so zeichnet GDI nur in den 
	FrontBuffer.

	[ ]:	Es knnen keine GDI Kommandos im Back-Buffer gezeichnet werden.
	[X]:	OpenGL und GDI knnen gleichzeitig im Back-Buffer zeichnen.

4.10	Alpha-Kanle benutzen

	Erlaubt der Hardware den Alpha-Kanal zu benutzen. Dieses fhrt bei Programmen, die keinen 
	Alpha-Kanal benutzen zu einem Performanceverlust von bis zu 25 %.

	[ ]:	Der Treiber exportiert keinen Alpha-Kanal
	[X]:	Der Treiber exportiert den Alpha-Kanal

4.11	Austastlcke abwarten

	Einige Aktionen des Treibers, wie das Umschalten von Back- auf Front-Buffer sind mit der 
	vertikalen Austastlcke des Monitors synchronisiert. Diese Wartezeit kann mit diesem Schalter 
	verhindert werden.

	[ ]: 	Nicht auf Austastlcke warten
	[X]:	Auf Austastlcke warten

4.12	'Fast Clear Pages' abschalten

	Dieser Wert beeinflut den Gebrauch von Fast Clear Pages. Bei multi-threaded Applikationen 
	kann es notwendig sein, die Verwendung der Fast Clear Pages einzuschrnken. Dieser Schalter 
	mu fr MicroStation gesetzt werden. 

	[ ]: 	Fast Clear Pages werden verwendet.
	[X]:	Der Gebrauch von Fast Clear Pages ist deaktiviert. 

4.13	'High Quality' Texturen

	Dieser Schalter beeinflut die Genauigkeit und Auflsung beim Texture Mapping.

	[ ]:	Normale Auflsungen und Genauigkeit.
	[X]: 	Hhere Auflsungen und Genauigkeit

4.14	Softimage 3.01 unterstuetzen

	Dieser Schalter aktiviert den Kompatibilittsmodus fr Softimage 3.01. Verwenden Sie diesen 
	Schalter nur in Verbindung mit Softimage 3.01!

	[ ]:	Softimage 3.01 Untersttzung ausgeschaltet (Standardwert)
	[X]: 	Softimage 3.01 Untersttzung eingeschaltet

4.15	Softimage 3.51 unterstuetzen

	Dieser Schalter aktiviert den Kompatibilittsmodus fr Softimage 3.51. Verwenden Sie diesen 
	Schalter nur in Verbindung mit Softimage 3.51!

	[ ]:	Softimage 3.51 Untersttzung ausgeschaltet (Standardwert)
	[X]: 	Softimage 3.51 Untersttzung eingeschaltet

4.16	Overlay Ebenen untersttzen

	Dieser Schalter aktiviert die Untersttzung von Overlay Ebenen, wie sie z.B. von Softimage
	verwendet werden. Overlay Ebenen knnen nur im True Color Modus verwendet werden.

	[ ]:	Es werden keine Overlay Ebenen verwendet
	[X]: 	Im True Color Modus werden Overlays verwendet

4.17	Textur Qualitt

	Dieser Schieberegler steuert die Genauigkeit beim Filtern von Texturen. Zu Gunsten einer 
	hheren Darstellungsgeschwindigkeit kann diese in 5 Stufen beeinflut werden. In der 
	Schalterstellung "schn" wird, wenn die Applikation dies angibt, beim Texturieren Mipmapping 
	verwendet. In den Schalterstellungen zu "schnell" wird erst das Mipmapping ausgeschaltet 
	danach die Textur zur schnelleren Verarbeitung komprimiert. Mit diesem Regler werden alle 
	Applikationsvorgaben bergangen. 

	schn:	Hchste Genauigkeit beim Filtern von Texturen. Mipmapping wird verwendet.
	1:	Keine Textur Kompression, Mipmapping wird nicht verwendet.
	2:	Textur Kompression, Faktor 1/4
	3:	Textur Kompression, Faktor 1/16
	schnell:	Textur Kompression, Faktor 1/64


5	Monitor Einstellungen

	Um die Mglichkeiten Ihres Monitors besser ausnutzen zu knnen, knnen Sie sich Timing-
	Dateien erstellen, in denen Sie neue Auflsungen und Timings definieren. Diese Dateien mssen 
	im System32-Verzeichnis Ihres Windows NT stehen. Sie werden von WinCtrl geladen und 
	interpretiert. 

5.1	Monitor Einstellung fr: Monitor X

	Werden mehrer Grafikkarten und Monitore betrieben, kann ber dieses Auswahlfeld der Monitor 
	ausgewhlt werden, fr den die Timing-Datei aktiviert werden soll.

5.2	Einstellung ...

	Dieser Eintrag entscheidet darber, wie die Timing-Datei benutzt werden soll.

	- ignorieren:	Alle Eintrge in der Timing-Datei werden ignoriert.
	- prefere: 	Auflsungen aus der Timing-Datei werden bevorzugt behandelt. Wenn eine 	
			Timing-Datei Auflsungen anbietet, die auch der Treiber bereitstellt, dann 	
			wird immer das Timing der Timing-Datei eingestellt. Treiberauflsungen ohne 	
			korrespondierendes Timing werden unverndert bernommen.
	- exclusiv: 	Alle Standardauflsungen des Treibers werden verworfen. Nur die 		
			Auflsungen aus der Timing-Datei werden angeboten.

5.3	Auswahl der Timing-Datei

	Fr jede Timing-Datei wird ein Eintrag im unteren Bereich des Rahmens eingeblendet. 
	Selektieren Sie die Datei, die Ihrem Monitor entspricht z. B.: ELSA GDM-17E40T


6	Mehrbildschirm-Einstellungen

	Einige ELSA Grafikkarten sind in der Lage im Mehrschirmbetrieb zu arbeiten. Dazu werden 
	mehrere Grafikkarten mit entsprechend vielen Monitoren am Computer betrieben, die zusammen 
	eine um die Anzahl der Karten vergrerte Arbeitsflche zur Verfgung stellen. Welche 
	Kombinationen an Grafikkarten untersttzt werden, entnehmen Sie bitte der Liste in der Liesmich-
	Datei.

6.1	Vollbilder ber Monitorgrenze

	ber diesen Schalter wird eingestellt, wie Dialoge und Fenster auf den N Bildschirmen dargestellt 
	werden. Unter Windows NT 4.0 ist dieser Schalter inaktiv.

	[ ]: 	Bei der Maximierung eines Fensters fllt diese nur den linken Bildschirm aus. Dialoge 
		erscheinen nur auf dem linken Monitor. Vorteil: Dialoge und Fenster werden nicht 
		durch Monitorgrenzen geteilt. Nachteil: Dialoge erscheinen immer links, auch wenn 
		die Applikation auf einem anderen Monitor luft. Positionseinstellungen von MDI-
		Applikationen (z. B. Microstation) gehen beim Neustart des Programms verloren.
	[X]: 	Bei der Maximierung eines Fensters fllt dieses alle N Bildschirme aus. Dialoge knnen 
		ber Monitorgrenzen hinaus geschrieben werden. Vorteil: Positionssettings von MDI-
		Applikationen (z. B. Microstation) werden beim Neustart des Programms 
		wiederhergestellt. Nachteil: Dialoge und Fenster werden ber Monitorgrenzen 
		hinausgeschrieben.

6.2	Bildschirme vertauschen

	ber diesen Eintrag wird die Reihenfolge der Bildschirme vertauscht.

	[ ]:	Die Reihenfolge der Karten ist 1, 2, ..., N
	[X]:	Die Reihenfolge der Karten ist N, ..., 2, 1

6.3	Bildschirme senkrecht

	ber diesen Eintrag kann die Anordnung der Bildschirme von einer horizontalen zu einer 
	vertikalen Ausrichtung umgeschaltet werden.

	[ ]:	Die Bildschirme werden nebeneinander dargestellt.
	[X]:	Die Bildschirme werden untereinander dargestellt.

	6. Dezember 1996, FNicklis

