miro Computer Products AG - Information fr miroSOUND fr Windows95:
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26.11.96

INSTALLATION:

- Installieren Sie die Treiber-Software ber Systemsteuerung/Hardware
- Whlen Sie bei der Frage nach der automatischen Erkennung "Nein" und
  fahren Sie mit der Installation fort.
- Installieren Sie die Karte als "Audio-, Video- und Game-Controller".
- Whlen Sie die Installation von Diskette und entsprechend Ihren Wnschen
  das zu installierende Gert (empfohlenermaen installieren Sie zuerst
  nur das "Wave & OPL"-Gert).
- Besttigen Sie Ihre Auswahl wie bisher auch mit "Weiter".
- Entsprechend Ihrer Auswahl wird nun die zugehrige Software auf Ihrem
  Computer eingerichtet.
- Falls Sie keine Wavetable-Erweiterungskarte oder externe MIDI-Gerte
  verwenden, ist die Installation des MPU401-Treibers nicht notwendig.
- Sie werden generell nach jeder Gerte-Installation aufgefordert, Ihren
  Computer "herunterzufahren" und neu zu booten. Dies ist notwendig, damit
  Windows 95 die entsprechenden nderungen gltig machen kann.


ALLGEMEINE HINWEISE:
- Konfigurieren Sie die Game-Port-Einstellungen (Joystick etc.) immer auch
  ber miroSOUND DOS-Config, so da die Einstellungen durch sndindos vor
  der Windows 95-Software aktiviert werden. Gleiches kann auf einigen
  Systemen auch bei der MPU-401 hilfreich sein.
- Auf einigen Systemen mit mehreren Einsteckkarten, die Interrupts be-
  ntigen, hat Window 95 das Problem noch freie Interrupts fr unsere Karte
  zu finden. Windows 95 meldet Ihnen in diesem Falle einen Konflikt. Wir
  haben aus diesem Grunde eine "shared-interrupt"-Mglichkeit fr den
  Wave- und OPL-Treiber eigebaut. Benutzen Sie folgenden Window 95
  Mechanismus, um die "shared-interrupt"-Mglichkeit zu nutzen:
                Systemsteuerung->System->Gerte-Manager
                ->(Treiber whlen)->Eigenschaften->Resourcen
				->Basiskonfiguration XX
  Sie mssen an dieser Stelle die richtige Basiskonfiguration, die "shared-
  interrupt" untersttzt, finden. Dies erkennen Sie daran, da im Fenster
  darber nur ein Interrupt aufgefhrt ist. Denken Sie daran, da der Inhalt
  des Kontrollfensters noch verschoben werden kann (der zweite Interrupt
  wird meistens weiter unten aufgelistet). Als moegliche Interrupts stehen
  die Interrupts 7 und 10 in dieser Konfiguration zur Verfgung.
- Diese Soundkarte ist in der Lage, auf zwei verschiedenen Hardwarestandards
  fr Soundkarten eingestellt werden zu knnen, um hardwarekompatibel zu
  den entsprechenden Karten sein zu knnen. Es ist dies der Windows Sound
  System Modus und der Soundblaster Pro Modus. Um eine optimale Performance
  und Kompatibilitt sowohl unter Windows95 als auch in DOS-Boxen zu
  erreichen, schaltet der Windows95 Treiber je nach Anforderung zwischen
  diesen beiden Modi transparent um, um sowohl bei Windows und DirectSound
  Applikationen als auch bei DOS Spielen den optimalen Soundmodus zur
  Verfgung zu stellen. Da diese beiden Industriestandards unterschiedliche
  I/O-Addressen, Interrupts und DMA-Kanle verwenden, knnen bei der
  Konfiguration des Windows95-Treibers die Hardware-Ressourcen fr beide
  Modi parallel eingestellt werden. Die erste im Konfigurationsdialog
  angezeigte Adresse und der erste angezeigte Interrupt sind fr den
  Soundblaster Pro Modus, die zweite angezeigte I/O-Adresse und der zweite
  Interrupt sind fr den Windows Sound System Modus. Die beiden Anzeigen
  fr die DMA-Kanle werden sowohl fr den Windows Sound System Modus als
  auch fr den Soundblaster Pro Modus verwendet.
- Geben Sie an der MS-DOS-Eingabeaufforderung "sndindos.exe /C" ein, um
  die Einstellungen fr MS-DOS zu konfigurieren. Durch diese Mglichkeit
  mssen Sie nicht extra die Konfigurationsmglichkeiten unter Windows 95
  anstarten - Sie knnen hiermit auch von MS-DOS aus die SOUND-Ein-
  stellungen fr MS-DOS ndern (vgl. Absatz "TOOLS/MS-DOS-Konfiguration").
- Mit dem Hilfsprogramm SELCDDOS.EXE (oder IDECDDOS.EXE bei der FM10 und
  PCM20 radio) knnen Sie auch unter MS-DOS den CDSETUP.SYS-Eintrag
  konfigurieren (vgl. Absatz "TOOLS/MS-DOS-Konfiguration"). SELCDDOS.EXE
  ODER IDECDDOS.EXE wird nach einer kompletten Installation in folgendes
  Verzeichnis kopiert:
            <<Windows95>>\miro\sound
- Auf einigen Plug-And-Play - Main-Boards kann es zu Problemen mit OnBoard-
  Game-Controllern kommen, obwohl diese in Ihrem System-Platinen-BIOS ab-
  geschaltet wurden. Nach der Installation der Sound-Treiber kommt es somit
  zu einem Hardware-Konflikt, da Windows 95 diesen eigentlich abgeschalteten
  Anschlu dennoch findet. Kontrollieren Sie die fr Windows 95 bekannte
  Hardware in der "Systemsteuerung" bevor Sie die Treiber fr die Sound-
  Karte installieren (der eigentlich abgeschaltet Game-Port erscheint dann
  als "Unbekanntes Gert"). Hier handelt es sich ganz klar um einen Hardware-
  Fehler der System-Platine.
- Auf einigen Systemen gibt es Probleme mit Duke Nukem 3D in der MS-DOS-
  Eingabeaufforderung unter Windows 95 (im Fenster und im Vollbild). Es
  traten bei unserer Tests Abstrze oder Interrupt-Probleme auf. Benutzen
  Sie den "echten" MS-DOS-Modus, um dieses Spiel zu spielen. Fr unsere Tests
  haben wir die Demo-Version von Duke Nukem 3D verwendet - mglicherweise
  ist dieser Fehler in der Verkaufsversion von Duke Nukem 3D behoben.
- Fr einige DOS-Spiele kann es notwendig sein, fr die Soundblaster-
  Emulation in der DOS-Box die Konfiguration der DMA- und Interruptkanaele
  im Geraetemanager der Systemsteuerung manuell auf bestimmte Werte zu legen.
  Sehr geeignet sind z.B. Interrupt 5 und DMA 1, da dies die Standard-
  Konfiguration der original Soundblasterkarten ist.
  Diese DOS-Spiele setzen bei der Wahl der mglichen Konfigurationen nur
  die von der originalen Soundblaster PRO verwendeten Interrupts und DMAs
  voraus und haben z.B. Schwierigkeiten mit der Verwendung des Interrupt 10
  fr Soundblaster. Aus diesem Grund gibt es bei der Einstellung der
  Konfiguration zwei whlbare Interrupts, mit denen der verwendete Interrupt
  fr DOSBox und Windowstreiber getrennt eingestellt werden kann.

TOOLS/MS-DOS-Konfiguration:

- miroSOUND DOS-CDROM Config:
  Dieses Hilfsprogramm erleichtert Ihnen das Editieren der mglichen
  Parameter fr den cdsetup.sys-CDROM-Schnittstellen-Treiber. Dieser Treiber
  wird in der aktuellen CONFIG.SYS-System-Datei von miroSOUND DOS-CDROM Config
  eingetragen. cdsetup.sys ist kein (!) vollwertiger CD-ROM-Treiber. Es wird
  durch seine Benutzung die Schnittstelle freigeschaltet, so da Sie ferner
  noch die zu Ihrem CD-ROM mitgelieferten CD-ROM-Treiber bentigen (s. Unter-
  lagen des CD-ROM-Herstellers).
  Die Einstellungen, die sich bei der Auswahl eines CD-ROM-Typs zeigen, sind
  immer allgemeine Werte, die NICHT den augenblicklichen Stand Ihrer
  Einstellungen von cdsetup.sys reflektieren.
  Sollten bei der Konfiguration Probleme auftreten, so knnen Sie mit
  miroSOUND DOS-CDROM Config die freigeschalteten Resourcen verndern und
  berhaupt erst den Betrieb von cdsetup.sys ermglichen, da er bei der
  Installation NICHT automatisch in der CONFIG.SYS eingetragen wird.
  Je nach CD-ROM-Hersteller knnen auch an der CD-ROM-Software diverse Ein-
  stellungen vorgenommen werden (s. Unterlagen des CD-ROM-Herstellers).
  Zu Ihrer Information haben wir die mglichen Parameter fr cdsetup.sys
  in dieser Informations-Datei angegeben. Es ist generell wichtig, da
  cdsetup.sys VOR Ihrer herstellerspezifischen CD-ROM-Software in der
  CONFIG.SYS aufgerufen wird !
- miroSOUND DOS-Config:
  Dieses Hilfsprogramm konfiguriert die Initialisierungs-Software sndindos.exe
  fr MS-DOS. sndindos.exe wird in Ihrer AUTOEXEC.BAT-Systemdatei eingetragen.
  Sollten Probleme mit Ihrer Konfiguration auftreten, so verwenden Sie
  miroSOUND DOS-Config unter Windows, um gegebenenfalls Anpassungen fr MS-DOS
  vorzunehmen.

- Allgemein:
  Sollten Probleme bei der Erkennung der Treibersoftware unter Windows 95
  auftreten, so nutzen Sie bitte gegebenenfalls die Einstellmglichkeiten in
  der Systemsteuerung. Konsultieren Sie bei Fragen zunchst die Windows 95-
  Hilfe fr Problemflle.


PARAMETER FR cdsetup.sys:

cdsetup.sys wird  bei der miroSOUND-Installation in das Wurzelverzeichnis
Ihres Boot-Laufwerkes kopiert. Es mu von Hand oder durch das mitgelieferte
Windows-Tool miroSOUND DOS-CDROM Config konfiguriert werden, da die
Installation nicht in der Lage ist, alle Mglichkeiten der MS-DOS-Konfigu-
ration durchzugehen. Es liegt in der Hand des Benutzers sicherzustellen, da
keine Resourcen-Konflikte vorliegen, um den Betrieb durch cdsetup.sys zu ge-
whrleisten bzw. diese durch die hier genannten Einstellmglichkeiten zu um-
gehen. Bei PCM12 oder PCM1 PRO (beides nicht-Plug-And-Play-Karten) gibt es
die Mglichkeiten, cdsetup.sys fr IDE, Sony, Panasonic oder Mitsumi Lauf-
werke zu konfigurieren.

System-Datei:                                                   Kommentar:

DEVICE=C:\CDSETUP.SYS   /T:X                                    Kein CD-ROM
                        /T:I                                    IDE
                        /T:S    /P:???  /I:??   /D:?            Sony
                        /T:M    /P:???  /I:??   Kein DMA !      Mitsumi
                        /T:P    /P:???  /I:??   /D:?            Panasonic

Optionen fr mit "?" gekennzeichnete Bereiche:

IDE (immer automatisch:) 170. & int 15.
Ports        (eine von:) 360,340,330,320.
Interupts    (eine von:) 5,7,9,10,11
DMA          (eine von:) 0,1,3

Anmerkung:
Auf einem Plug-And-Play-Systemen knnen Resourcen-Konflikte auftreten. Ihre
Optionalen Einstellungen knnen in Konflikt mit den Plug-And-Play-Hardware
Automatismen stehen. Verzichten Sie dann gegebenenfalls auf die Manuelle
Konfiguration und konsultieren Sie bei weiteren Problemen die Dokumentation
Ihrer System-Platine fr Plug-And-Play-Konfiguration.
